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Forum 55

    
    
Weltverbesserer mit weißer Fahne

Weltverbesserer mit weißer Fahne

Spötter sagen, dass der Mann, den alle Welt unter dem Namen Bono kennt, im Nebenberuf Weltverbesserer sei. Ob er in dieser Aufgabe erfolgreich ist oder sie nur des Images wegen verfolgt? Fest steht, dass der als Paul David Hewson 1960 in Dublin geborene Sänger polarisiert. Bei Fans und vor allem bei Nicht-Fans. In Deutschland begann seine Popularität im Sommer 1983, als er mit der Band U 2 beim Rockpalast-Festival auf der Loreley erstmals das Publikum beglückte. Nicht nur mit neuartig klingender Rockmusik, sondern auch mit Kletterkünsten hoch über der Bühne und dem Hissen einer weißen Fahne. „War“ hieß das damals aktuelle Album, auf dessen Titelbild es ein grimmig schauendes Kind schaffte, den ganzen Schmerz des Krieges auszudrücken. Das Lied „Sunday Bloody Sunday“ lieferte die Anti-Hymne zum blutigen Nordirland-Konflikt und Bono debütierte als Missionar für Frieden und eine bessere Welt. „Unsere Musik ist dem Abbau von Grenzen gewidmet“, fasste er seine Ziele zusammen, und meinte damit Grenzen in Gesellschaft, Rasse, Glauben und Alter. »mehr
    
    

Da geht euch der Hut hoch!

Das neue Deutsche Hutmuseum hat in Lindenberg im Westallgäu seine Tore geöffnet. Auf drei Etagen vermittelt eine erstaunliche Ausstellung Interessantes und Kurioses rund um das Thema Kopfbedeckungen. »mehr
    
    

Vorträge, Infos, Diskussionen

Wer sein Leben im Alter aktiv und engagiert gestalten möchte, Informationsbedarf hat oder eine Plattform sucht, um mitzudiskutieren, der sollte den 11. Seniorentag besuchen. Dieser findet vom 2. bis 4. Juli im Congress Center Messe Frankfurt statt. Schirmherrin ist Bundeskanzlerin Angel Merkel. »mehr
    
    

Wenn die eigene Energie erschöpft ist

Trotz hoher Pflegebereitschaft der Angehörigen ist irgendwann der Punkt erreicht, an dem die eigenen Energien erschöpft sind und weitere Unterstützungen bei der Betreuung von Vater, Mutter oder Partner/in notwendig werden. Hier bietet die Tagespflege Villa Schenk der Stiftung Bürgerspital zum Hl. Geist den pflegenden Angehörigen tagsüber eine enorme Entlastung. »mehr
    
    

Gruß aus der Urwelt

Rosen haben Stacheln. Klar, das ist bekannt. Auch der Sanddorn ist eine wehrhafte Pflanze. Ebenso die Schlehe. Doch gibt es Bäume, die Stacheln haben? „Ja, die gibt es, auch in Würzburg“, sagt Ulrike Schulz und führt den Neugierigen zu einem Baum im Ringpark nahe des Bahnhofs, der von weitem gar nicht allzu sehr auffällt. Doch tatsächlich. Beim Näherkommen sieht man: Dieser Baum besitzt tatsächlich Stacheln. „Das ist ein Lederhülsenbaum“, berichtet Schulz. »mehr
    
    

Darstellende Kunst verbindet

Angehörige und Demenzkranke können oft nicht mehr so gut miteinander kommunizieren. Darstellende Kunst kann eine Möglichkeit bieten, das zu verbessern. Darauf weist Arthur Schall hin, Psychologe und Kunsthistoriker an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main. Er besucht im Rahmen einer Studie gemeinsam mit Betroffenen und Angehörigen Kunstmuseen und kommt zu dem Schluss: „Kunst schafft eine neue Möglichkeit, sich auszudrücken und auszutauschen. Das verbindet!“, erklärt er auf der Internetseite der Zeitschrift „Senioren Ratgeber“. »mehr
    
    
Im Frühling  brauche ich Rad

Im Frühling brauche ich Rad

Die Tour steht an. Draußen ist es trocken, die Temperatur passt einigermaßen. Nichtstun ade – jetzt wird kurz entschlossen dem inneren Schweinehund ein gewaltiger Tritt verpasst: Helm auf, rein in die Fahrradklamotten, Rucksack hinten drauf – und nichts wie weg! Nicht im Tour-de-France-Tempo, sondern ganz gemächlich wird der Weinfränkischen Frühling erfahren. Nach fünfmonatiger Radabstinenz ist es höchste Zeit. Mutter Natur hat sich bereits mächtig ins Zeug gelegt. Die Fahrt führt von Würzburg nach Schweinfurt und Haßfurt mit Endziel Haßberge. Eine Straßenkarte ist nicht vonnöten, wie noch vor 20 Jahren. Die Wege sind bestens ausgeschildert. »mehr
    
    

Schenken oder Vererben?

In den nächsten Jahren werden Immobilien im Wert von über einer Billion Euro vererbt. Beim Eigentümerwechsel bittet der Staat häufig kräftig zur Kasse. Laut der März-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest ist es oft günstiger, das Haus zu Lebzeiten zu übertragen und so alles geregelt und dabei Steuern gespart zu haben. »mehr
    
    

Die Worte von morgen

Die Welt verändert sich in rasender Geschwindigkeit und bereits vor der Pensionsgrenze haben viele den Zug verpasst. Da mögen Volkshochschule, Main-Post-Akademie oder ein didaktisch begabter Enkel helfen, aber zunächst gilt es, die Sprachlosigkeit zu überwinden, den eigenen Wortschatz zu renovieren. »mehr
    
    
Weltverbesserer mit weißer Fahne

Weiter so, Thiel!

Um die 1,65 groß, untersetzt, modisch nicht gerade auf dem neuesten Stand, ein wenig ungepflegt, tapsig, eher behäbig – so tritt Axel Prahl als Kriminalhauptkommissar Frank Thiel im WDR-Tatort auf. Ganz nach Drehbuch. »mehr
    
    

Wenn Mutter Natur zum feinen Pinsel greift

„Dieses Bild hat eine sehr positive Ausstrahlung“, sagte vor einem Jahr eine ältere Dame, die sich in der Wohnung von Eberhard Ott umgeschaut hatte. Dies bestärkte den Künstler in der eigenen Sicht der Dinge: Eberhard Ott hält per Digital-Kamera im Bild fest, was Mutter Natur präsentiert. Nicht das große Ganze, sondern das Filigrane und das Winzige, wie Blüten, Gräser, Insekten, Steine, Blätter u.a. interessieren den passionierten Amateurfotografen. Seine Spaziergänge durch die fränkische Landschaft werden so zu Entdeckungsreisen. Eberhard Ott hat sich zur Aufgabe gemacht, das Kleine am Wegesrand zu suchen, um es plakativ ins Szene zu setzen. »mehr
    
    
Im Frühling  brauche ich Rad

Fifty-five Shades of Grey

Eine Polizeimeldung aus Brandenburg rüttelte auf in diesen Tagen: „56-Jährige stiehlt zwei Klebehaken“, war da zu lesen. Da stellt man doch sofort das Bier beiseite, damit es einem nicht vor Schreck aus der Hand fällt, und fragt sich: Wie kam die Frau auf die schiefe Bahn? Und warum Klebehaken? Steht sie vielleicht auf so was? Man liest ja so allerhand zurzeit! »mehr
    
    

Raus nach draußen!

Draußen ist es zu kalt, zu nass und man ist ohnehin mehr der Jüngste, um noch mal aktiv zu werden. Gute Ausreden, aber da kann man was dagegen tun: Bewegung ist eine Wunderwaffe! Wer Bewegung in seinen Alltag bringt, bekommt kräftigere Muskeln, die vor Verletzungen und Schmerzen schützen. Obendrein wird das Immunsystem gestärkt, schreibt das Apothekenmagazin Senioren Ratgeber. „Bewegung wirkt tatsächlich wie Medizin.“ »mehr
    
    

Das Vermögen an der Wand

Milliarden versemmelt, aber Warhol und Chagall an der Wand: Um die Bilanz aufzuhübschen, sollen sich manche Landesbanken von ihren Kunstschätzen trennen, oft genug deren einzig wahre Renditebringer. Was wir daraus lernen können? Eine Menge, wie Hans-Lothar Mertens Buch „Kunst und Luxus als Kapitalanlage“ (Walhalla Fachverlag, 264 Seiten, 29,95 Euro) verrät. »mehr
    
    

Neues Programm mit Vorträgen und Kursen zur Altersmedizin

Soeben erschienen ist das aktuelle Heft der „Gesundheits-Akademie 50 Plus“ des Geriatriezentrums der Stiftung Bürgerspital zum Heiligen Geist mit vielen Vortrags- und Kursangeboten. Es kann am Empfang des Geriatriezentrums in der Würzburger Semmelstraße 2-4 kostenlos abgeholt werden. Außerdem steht es als Download im Internet unter www.buergerspital.de zur Verfügung. »mehr
    
    

Literarische Kostbarkeit

„Liebe Frau hier ein Zettelgen da ich selbst nicht komme. Wie haben Sie geschlafen auf das gestrige Schwärmen? Mir ist's wohl, und im Herzen, dass ich's nicht sagen kann, voll Ahndung und Hoffnung im gegenwärtigen.“ – „Schwärmerisch“ ist beinahe kein Ausdruck für die Gefühle, die der Verfasser dieser Zeilen im April 1776 für seine Angebetete hegt. Es ist der junge – gerade einmal 26-jährige – Johann Wolfgang von Goethe, der nach seinem Wechsel von Frankfurt an den Weimarischen Hof die Bekanntschaft der Charlotte von Stein gemacht hat und fortan für Jahre kaum einen Gedanken von ihr wenden kann. Und das, obwohl ihm die sieben Jahre ältere Hofdame der Herzogin Anna Amalia zunächst eher kühl begegnet – trotz der Bewunderung, die sie für den Dichter Goethe hegt. »mehr
    
    

Nach nur vier Proben zum Konzert

Nie im Leben! Geht doch gar nicht! Glaub' ich nicht! 46 musikalische Newcomer, von Tuten und Blasen bislang wenig Ahnung, treten nach gerade mal vier Proben zum Konzert an? Und kriegen auch noch Beifall? Wo gibt's denn so was? »mehr
    
    
Im Frühling  brauche ich Rad

Auf einmal ist der Garten bunt

Ich freue mich wie ein Schneekönig und schiebe langsam das alte Stehpult ans Fenster, nahe an die Gardine heran. Griffbereit sind Block, Bleistift und Opernglas. Ich bin gespannt auf das Treiben draußen im Garten. Es ist Januar, Sonntag, 10 Uhr morgens. Nebeliges Wetter, trübe Aussichten. »mehr
    
    
Parallele Leben

Parallele Leben

Ob tatsächlich was dran ist, an der gefühlten Allianz zwischen Politik und Fußball? Zumindest im Nachgang großer Sportereignisse fällt es immer leicht, Parallelen zu ziehen und so wird gerne der Vergleich zwischen Bundeskanzlern und Bundestrainern bemüht. »mehr
    
    

Die Sache mit der Latrinensteuer

Das mit der Grammatik ist zugegeben schon ein bisschen kompliziert. Gilt es doch, mit Perfektstämmen, Vokativen und dem Irrealis zu operieren. „Dennoch macht das Ganze Spaß“, sagt Hans, einer der Teilnehmer am Lateinkurs von Dietlind Hawthorne in der Würzburger Volkshochschule (vhs). Sechs Menschen zwischen 40 und über 70 Jahren kommen einmal in der Woche zusammen, um sich mit der lateinischen Sprache zu beschäftigen. Ohne Prüfungszwang. Rein aus Freude an der Materie. »mehr
    
    
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Heimat hat Zukunft 

Unsere Serie: Über Menschen, die nirgendwo anders leben wollen als in ihrer Heimat. »mehr

Digital-TV: Hinter den Kulissen 

Günther Beckstein über sein Leben, die Politik und seine Frau - im Gespräch mit Bernd Zehnter. Zur Sendung ... »mehr
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