Forum 55
WÜRZBURG
FORUM 55 beim Landrat
„Wie werden wir verwaltet“ fragt FORUM 55 und organisiert Besuche bei Behörden. Nach „Bezirk“ stand im April „Landratsamt“ auf dem Programm. Über 90 Teilnehmer kamen, um sich über die Institution vor Ort zu informieren. Der Hausherr selbst, Landrat Eberhard Nuß, begrüßte die Besucherschar im Großen Sitzungssaal, wo sonst 70 Kreistagstagabgeordnete über wichtige Entscheidungen zu befinden haben. Es gab Kaffee und Gebäck. In einem kurzweilig gehaltenen Vortrag skizzierte der Amtschef die Zuständigkeitsbereiche und Besonderheiten der Verwaltungsbehörde, die als „interessanter Arbeitgeber“ etwa 1400 Personen beschäftigt. »mehr
WÜRZBURG
Osteoporose!
Die Weltgesundheitsorganisation hat Osteoporose als eine der zehn häufigsten Volkskrankheiten eingestuft. Wie man dem so genannten Knochenschwund vorbeugen und bei frühzeitiger Behandlung Schmerzen und Knochenbrüche vermeiden kann, ist Thema eines Vortrages am 8. Mai um 19 Uhr in der Cafeteria der Miravilla am Hubland, Hackstetterstraße. Referent ist Apotheker Michael Dickmeis. Der Eintritt ist frei. »mehr
WÜRZBURG
Sein Rezept: Lachen ist gesund
Mit einer Lesung im Rahmen des Freizeitangebotes der Klinik bedankte sich Franz Barwasser (92), der ehemalige Chef des Würzburger Arbeitsgerichts, bei der Geriatrischen Rehaklinik der AWO Unterfranken für die angenehme Zeit, die er vor einigen Monaten dort verbracht hatte. Mit viel hintergründigem Humor brachte er neben eigenen Gedichten u. a. auch Gedichte von Wilhelm Busch und Eugen Roth zu Gehör. Und er erhielt mit seinen kleinen augenzwinkernden Geschichten, ob vom Hosenträger, der Liebe im Alter oder dem ersten Zahn viel Beifall bei seinen Zuhörern. Sein Rezept für langes Leben? „Wenn's sonst nichts zu lachen gibt, einfach über sich selbst lachen“, riet er seinem Publikum. »mehr
Wir bieten an
Am 15. Mai besucht FORUM 55 die Polizei. Um 15 Uhr begrüßt Polizeipräsidentin Liliane Matthes die Gäste und gibt Einblick in die Arbeit der unterfränkischen Polizei. Im Anschluss präsentieren Hundeführer die Leistungen der polizeilichen Vierbeiner, in der Kriminalpolizeilichen Beratungsstelle wird über die Tricks der Ganoven informiert, einzelne Beamte zeigen, wie sie sich beim polizeilichen Einsatztraining auf gefährliche Situationen vorbereiten, in den Haftzellen der Polizei können die Gäste „Probesitzen“, und zum Abschluss mit Beamten des Erkennungsdienstes der Kripo auf Spurensuche gehen und zusehen, wie die Profis Spuren sichern. Wichtig: Die Zahl der Teilnehmer ist auf 50 Personen beschränkt, Anmeldung erforderlich unter Tel. (09 31) 4 57 10 08 bei Andrea Wolf, Mi. und Do. 2/3. Mai, eventuell auch später, zu den üblichen Bürostunden. Das Polizeigebäude in der Weißenburgstraße 2 ist mit Straßenbahn Linie 2 und 4, Haltestelle Neunerplatz, zu erreichen, und Parkplätze gibt es auf dem Talaveraplatz. »mehr
WÜRZBURG/MÜNCHEN
Reichlich Angebote rund um das Älterwerden
Einmal im Jahr findet in München „die 66“ statt, die größte Messe Deutschlands für „das beste Alter“. Die Johanniter hatten einen Bus besorgt für den Tagesausflug eingeplant. FORUM 55 rief zum Mitfahren auf, aber es meldeten sich nur 16 Interessierte. „Warum so wenig“, fragten sich die Organisatoren enttäuscht. Manche mögen gedacht haben: „Ich bin doch nicht alt, was soll ich auf einer Seniorenmesse?“ Wahrscheinlich hat es sich noch nicht herumgesprochen, dass „die 66“ keine traurige Angelegenheit ist, sondern dass man an 450 Ständen alles findet, was gut und nützlich ist und was uns Älteren das Leben verschönert, so eine Mitreisende. »mehr
TUTZING
Intelligent altern, sich alles zutrauen
In ihrer bildhaften Sprache und sehr persönlichen Vortragsweise gelingt es Dr. Marianne Koch immer wieder, Leser und Zuhörer für Gesundheitsthemen zu interessieren. Und das war auch beim Tutzinger Forum des Sozialverbandes VdK Bayern, zum Thema „Selbstbestimmt leben im Alter“, nicht anders. Die Botschaft der ehemaligen Filmschauspielerin, heutigen Ärztin und Autorin vorweg: Wir haben es weitgehend selbst in der Hand, ob Körper und Geist gut altern. Sie selbst kann man getrost als Bestätigung dieser These betrachten. »mehr
WÜRZBURG
Die Wohnung passend machen
Technische Raffinesse macht es möglich: Türen öffnen und schließen sich wie von Zauberhand. Ein spezieller Sitz in schönem Design erleichtert das Duschen. Ein Treppenlift sorgt dafür, dass die oberen Stockwerke wieder zugänglich werden. Aus technischer Sicht ist Barrierefreiheit in den eigenen vier Wänden längst kein Thema mehr. Doch in der Realität? Die schaut völlig anders aus. Viele ältere Menschen leben in Wohnungen, in denen sie nicht mehr gut zurechtkommen, weil sich eben manches ändert mit den Jahren. Hildegard Ulrich ist nur ein Beispiel. »mehr
BAD KISSINGEN
Lust auf Kunst im Kurort
Frühlingstemperaturen locken hinaus, warum nicht einen Ausflug in den Kurort Bad Kissingen machen? Hier hat die Kunst Blüten getrieben: Malerei, Grafik und Skulpturen. Drei Künstler – drei Ausstellungen. Zum Teil lebensgroße Holzskulpturen sind von Andreas Kuhnlein aus dem Chiemgau bis Ende Mai zu sehen. Zerklüftet nennt er seine Figuren. Ungewöhnlich ist sein Handwerkszeug, er arbeitet mit Motorsäge, gelegentlich mit Flammenwerfer und Schweißgerät. Zu sehen waren seine zerklüfteten Skulpturen bereits in 15 Ländern. Eigens für Bad Kissingen fertigte er die Tischgesellschaft mit feuerroten Köpfen, die sich um das Ei des Kolumbus geschart hat. Das zehn Meter lange Kunstwerk steht auf der Wiese vor dem Regentenbau. Weitere Werke gibt es im Arkadengang, im Kurgarten, in der Wandelhalle und der evangelischen Erlöserkirche. »mehr
Liebe Leserin, lieber Leser!
Der Monat Mai hat es in sich. Maibock, Maikäfer, Balkonblumen pflanzen, bald ist Muttertag, und nicht zu vergessen die Maiandachten. Als Kinder pflückten wir Wiesenblumen am Bach und stellten sie vor Marienbildchen, ganz fromm sind wir gewesen. Manchmal gab es schon die ersten Maikirschen. Gesungen wurde auch. Natürlich „Maikäfer flieg, der Vater ist im Krieg“, damals ganz aktuell, und immer wieder „Alles neu, macht der Mai, macht die Seele frisch und frei“. Im Frühling 1945 für die Erwachsenen inmitten der zerstörten Städte und Dörfer eher zweideutig, aber eben auch ein Hoffnungstext. Für die Kinder einfach nur ein schönes Lied. Hermann Adam Kamp war der Autor des lyrischen Gedichts, das zur Volksweise wurde, drei Strophen gibt es. Gegoogelt erfährt man, dass es 1818 entstand, Romantik nannte man diese Epoche. Mit der Melodie kommen die Wörter zu uns zurück, die Erinnerungen auch, und gleichzeitig die Freude auf diesen neuen Mai, der zu einem Spaziergang lockt, wie auch Adam Kamps Gedicht: „Lasst das Haus, kommt hinaus, windet einen Strauß, rings erglänzet Sonnenschein, duftend pranget Flur und Hein“. Hoffentlich liest Petrus diese Zeilen und richtet sich danach. »mehrUnd gleich morgen fange ich an . . .
Die Natur scheint vor Kraft zu explodieren, alles grünt und blüht. Und die Menschen? Ich werde gar nicht mehr richtig wach, sagen die einen. Ich bin so lustlos, wundern sich andere. Und vermehrt klagen ältere Menschen über Antriebslosigkeit. »mehr
BERLIN/WÜRZBURG
Jauch und Co. wieder verstehen
„Was hat er gesagt“, diese vielgestellte Frage vor dem heimischen Fernseher nervt. Zwar gibt es auch bei Gesprächen in Familie und Beruf, im Theater oder am Telefon für Menschen mit nachlassenden Hörvermögen Probleme, doch laut aktuellen Zwischenergebnissen einer großen forsa-Umfrage wiegen Hörminderungen in der Wahrnehmung der Betroffenen an keinem anderen Ort schwerer als vor dem TV-Gerät. Als erste Maßnahme wird der Ton lauter gestellt. »mehr
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