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Forum 55

    
    

Wenn die Schwiegermutter leer ausgeht

Jeder fünfte Deutsche lehnt es ab, seiner Schwiegermutter zu Weihnachten etwas zu schenken. Das ergab eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Emnid für das Magazin Reader's Digest (Dezember-Ausgabe). Auch andere Mitglieder der Familie oder des Haushalts gehen beim so genannten Fest der Liebe leer aus. So gaben 36 Prozent der Befragten an, sie würden ihrem Haustier nichts schenken. Und für 64 Prozent der Frauen sowie 54 Prozent der Männer ist es unvorstellbar, dem Ex-Partner etwas unter den Weihnachtsbaum zu legen. »mehr
    
    

Den Ruhestand richtig planen

Auch bei Beamten und Angestellten im öffentlichen Dienst tut sie sich auf: Die Versorgungslücke. In dem neuen Ratgeber Pension und Rente im öffentlichen Dienst zeigt die Stiftung Warentest, wie man bei Pension, Rente und Zusatzrente nichts verschenkt und zusätzlich vorsorgen kann, damit man im Ruhestand keine Abstriche machen muss. »mehr
    
    

Das Design hinter der Mauer

Die größte Sammlung von Alltagsgegenständen der untergegangenen DDR befindet sich – nein, nicht im mittlerweile hippen Leipzig, nicht im barocken Dresden und auch nicht zwischen Öko- und Eine-Welt-Laden in Berlin/Prenzlauer Berg. Wer einen Blick auf all das werfen will, was Tag für Tag im Leben von gut 16 Millionen DDR-Bürgen zwischen 1949 und 1989 eine Rolle spielte, der braucht entweder ein Flugticket – oder er setzt seinen Fuß in den nächsten Buchladen. »mehr
    
    

Das Wunder der Brotvermehrung

Ein Festessen für 1000 Menschen, für Alte und Junge, für Christen und Nicht-Christen, für Deutsche und Nicht-Deutsche, Arme und Kranke, einfach für jeden, der einsam, fremd oder hungrig ist, das ist das Weihnachtsmahl der christlichen Gemeinschaft Sant’Egidio in aller Welt. In Würzburg wurde 1982 erstmals eingeladen. Seitdem ist es mit der Gemeinschaft gewachsen und braucht seit 1998 große Säle. Es gilt als das größte Weihnachtsfest seiner Art in Bayern. »mehr
    
    

Bitte Platz nehmen in der Zeitmaschine!

„Früher war alles besser“ ist keine abgegriffene Floskel aus dem Arsenal der Ewiggestrigen, sondern schlicht und einfach wahr. Wen da Zweifel beschleichen, der ist entweder viel zu jung, saß Jahrzehnte hinter Gittern oder im Ewigen Eis fest oder hat noch nicht in den Bänden „Die schlichten 50er“ und „Die blumigen 60er“ (compact via, je 128 Seiten, vierfarbig, 7,99 Euro) geblättert. »mehr
    
    
Am Fuß der Blauen Berge

Am Fuß der Blauen Berge

Sonntag, 27. Dezember 1959. Zur Freude aller Arbeitnehmer gehen die Weihnachtsfeiertage in die Verlängerung. Anders als das DFB-Pokalfinale in Kassel, das Schwarz-Weiß Essen mit 5:2 gegen Borussia Neunkirchen gewinnt. Essen in Hessen? Das ist für die Mainfranken ebenso weit weg wie der US-Staat Wyoming, genauer gesagt eine Ranch und Postkutschenstation nahe dem Städtchen Laramie. Denn an diesem 27. Dezember 1959 begegnen die deutschen Fernsehzuschauer auf einer Zeitreise in die 1870er-Jahre erstmals Rancher Slim Sherman, dessen kleinem Bruder Andy und dem alten Ranchhelfer Jonesy. Als Ex-Revolverheld Jess Harper dazustößt, beginnen für ein schon bald legendäres Wild-West-Quartett die Abenteuer „Am Fuß der Blauen Berge“. »mehr
    
    
Ruhe vor dem Fest

Ruhe vor dem Fest

Eins, zwei, drei, im Sauseschritt, Adventszeit! – wir laufen mit – und wie. Statt stade Zeit Stampede in der Stadt. Alle Jahre treiben wir es auf die Christbaumspitze, Menschenmassen durchhecheln Gassen und Geschäfte. Reißt auf die Tür, die Shops macht auf! An der Hauswand die Lichter brennen – ein Stern, der eine Reklame trägt. Lasst uns froh und munter . . . nach ultimativen Geschenkideen suchen, leise pieselt ein Glühweintrinker im Park. »mehr
    
    

WÜRZBURG
Tip-klackerklack-tiptip-klackerklack

Jazzige Melodien erklingen aus dem Keller, dazwischen stechen die metallenen Töne heraus: tip-klackerklack-tiptip-klackerklack. Steffen Wolz steht vor einer Wand aus Spiegeln und erzeugt nur mit zwei kleinen Metallplatten an jedem Schuh erstaunliche Töne, die dem Lied von der CD einen ganz neuen Rhythmus verpassen. Acht Frauen und ein junger Mann hinter ihm reihen sich klanglich mit ein. Alle sind Hobby-Stepptänzer, unterschiedlich lange dabei, unterschiedlich alt, und alle begeistert vom Stepptanz. „Alter und Geschlecht spielen beim Steppen keine Rolle“, sagt der 45-jährige Wolz. Es kann sogar die ideale Sportart sein, um mit Spaß fit zu bleiben. »mehr
    
    

Fitness für die grauen Zellen

Fränkischer Hausflur mit drei Buchstaben? Klare Sache: Ern! Ern? Den Begriff kennen allenfalls noch drei Volkskundler, aber dafür Millionen von Kreuzworträtslern, die ganz automatisch ihre Kästchen füllen. Von wegen geistig rege dank „7 senkrecht“! Wer die grauen Zellen wirklich jung und einsatzbereit erhalten will, muss sie fordern und aktiv halten, nicht ganzjährig in den Winterschlaf schicken. »mehr
    
    

2,4 Milliarden Stunden

Deutschlands Senioren unterstützen ihre Kinder und Enkel an durchschnittlich 15 Stunden pro Woche. Bei über 15 Millionen Personen im Alter zwischen 65 und 85 entspricht dies rund 2,4 Milliarden Stunden pro Jahr oder 1,4 Millionen Vollzeitstellen, wie die Altersstudie des Generali Zukunftsfonds ermittelt hat. Die Hälfte der Senioren hilft bei der Betreuung von Enkeln und Urenkeln, teilt VoluNation, das Expertenportal für weltweite Freiwilligenarbeit, mit. Für die Studie wurden 4000 Personen befragt. Darüber hinaus engagieren sich 45 Prozent der Älteren in den unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen, am häufigsten in der Kirche, in Seniorenclubs, im Sportverein oder im kulturellen Bereich. So kommen noch einmal 1,48 Milliarden Stunden an Freiwilligenarbeit im Jahr zusammen. »mehr
    
    
Ruhe vor dem Fest

Nur keine Eile!

Das Internet hat ja nicht nur sinnlose Dinge unter die Menschheit gebracht, lässt man mal E-Mail-Angebote für obskure Mittelchen oder Blödeleien in sozialen Netzwerken beiseite. Wer zum Beispiel etwas mit der Post schickt, muss heute nicht mehr unschuldige Briefmarken anspucken, sondern kann sich Labels herunterladen und auch gleich online bezahlen. »mehr
    
    

Hommage an einen Schmollmund

Mal ganz ehrlich: Die etwas Älteren unter den Forum-55-Lesern werden sich doch gewiss an den Skandalfilm „Und immer lockt das Weib“ erinnern. Nein, nicht wegen Curd Jürgens. Mit dem Streifen – im französischen Original übrigens ganz züchtig „Et Dieu . . . créa la femme – Und Gott erschuf das Weib“ betitelt – ging 1956 der Stern von Brigitte Bardot auf. Die Schöne mit dem legendären Schmollmund ist noch immer die berühmteste Französin, deren Ruhm – das darf man wohl mal erwähnen – dank der Ehe mit Gunter Sachs auch Unterfranken ganz leise streifte. »mehr
    
    

SCHWEINFURT
Selbstständig bis ins hohe Alter

Das Thema des 18. Geriatrietages in Schweinfurt ist von gesellschafts-politischer Brisanz. Es lautet „Lebensqualität bis ins hohe Alter – zwischen Technik und Nachbarschaftshilfe“ und rückt aufgrund der demografischen Entwicklung immer mehr in den Fokus der Öffentlichkeit. Wer möchte nicht bis ins hohe Alter möglichst selbstständig in seinen eigenen vier Wänden wohnen bleiben? Dieses Ziel haben die allermeisten Menschen. Laut deutscher Seniorenliga werden derzeit mehr als ein Drittel der 2,54 Millionen Menschen, die Leistungen aus der Pflegversicherung bekommen, zu Hause versorgt. Hilfreiche Assistenzsysteme, wie der bekannte Hausnotruf, unterstützen ältere Menschen und deren Angehörige bei der Betreuung und Versorgung. Sich ändernde soziale Strukturen und die steigende Anzahl Pflegebedürftiger sowie die damit verbundenen neuen Herausforderungen, gerade bei Demenz, erfordern neue technische Lösungsmöglichkeiten und Methoden zur Problemlösung. Daneben entstehen zunehmend Projekte zur Nachbarschaftshilfe, die Hilfsbedürftige ihre Mithilfe anbieten. Ziel beider Verfahren ist es, den langen Verbleib in den eigenen vier Wänden zu verwirklichen. Wohin wird der Weg in der Zukunft gehen? Mit dem Geriatrietag möchte der Seniorenbeirat der Stadt Schweinfurt verschiedene Blickwinkel aufzeigen. „Lebensqualität bis ins hohe Alter“ findet am Samstag, 8. November, von 9.30 bis ca. 14 Uhr statt – im Veranstaltungszentrum der Sparkasse Schweinfurt (Siebenbrückleinsgasse). Es gibt Vorträge und eine Podiumsdiskussion. Weiterhin sind namhafte Aussteller beim „Markt der Möglichkeiten“ präsent, die über themenbezogene Angebote informieren. »mehr
    
    

WÜRZBURG
Harfe und Geschichten

Novembertage – grau und dunkel? Nein, es geht auch mal anders – mit einer Sonntagsmatinee in der Miravilla – am 16. November, 11 Uhr, in der Miravilla. Charlotte Breyer, Autorin und langjährige Main-Post-Redakteurin, liest besinnliche und heitere Geschichten aus ihren Büchern. Die Harfenistin Anne Kox-Schindelin stimmt ihre Musik auf die Erzählungen ab und verzaubert die Zuhörer mit ihren Harfenklängen. »mehr
    
    

Vorzeigerocker mit Herz

Kaum eine Kuschelrock-CD kommt ohne ihn aus: Bryan Adams – kanadischer Schmusesänger par excellence, der im November – man glaubt es kaum! – in den Kreis der Best Ager eintritt (*5. November 1959). „Summer of '69“, „Cuts Like A Knife“ und „The Only Thing That Looks Good on Me Is You“: Wer kennt sie nicht, die großen Rockhymnen mit einprägsamen Melodien und Texten? Der Beginn seiner Karriere in den 70er Jahren stand noch ganz im Zeichen harter Gitarrensounds, die allerdings nach und nach kommerzielleren, aber dafür erfolgreicheren Balladen weichen mussten. Nicht nur, dass Bryan Adams die Herzen der weiblichen Fans mit Hits wie „(Everything I Do) I Do It For You“ und „Have You Ever Really Loved a Woman?“ im Sturm eroberte; er selbst hat auch ein großes Herz, und zwar für Tiere: Seit Jahren unterstützt er die Tierrechtsorganisation PETA und hat sich zum Wohl der Tiere dem Veganismus verschrieben. Wenn Adams sich nicht gerade für Tierrechte stark macht oder auf der Bühne im Blitzlichtgewitter steht, greift er auch selbst zur Kamera – und das sehr erfolgreich: Christoph Waltz, Vanessa Paradis und Kate Moss gaben sich bereits die Ehre und wurden in ästhetisch anspruchsvoller Weise von ihm abgelichtet. 2006 erhielt Adams für eine Fotoserie mit Mickey Rourke sogar den begehrten Lead Award. Klingt doch ganz danach, als hätte man es mit dem Traumschwiegersohn schlechthin zu tun. Skandale, Alkoholabstürze, Drogengelage? Fehlanzeige. Bryan Adams hat eine reine, weiße Weste. Lediglich in den 90er Jahren kursierten Gerüchte über eine angebliche Affäre mit Prinzessin Diana; das allseits bekannt Fünkchen Wahrheit konnte allerdings nicht nachgewiesen werden. Also doch der Saubermann, für den man ihn hält. Aber wer weiß, manche drehen ja erst mit 55 so richtig auf . . . Foto: Boris Roessler/Dpa »mehr
    
    

Wie Jung und Alt miteinander umgehen

Das Bündnis für Gemeinnützigkeit ruft zur Abstimmung über den Publikumspreis des Deutschen Engagementpreises 2014 auf. Noch bis zum 31. Oktober können alle Bürgerinnen und Bürger online auf www.deutscher-engagementpreis.de über den Gewinner des mit 10 000 Euro dotierten Publikumspreises entscheiden. Zur Wahl stehen 15 Initiativen und Projekte aus fünf verschiedenen Wettbewerbskategorien. »mehr
    
    

Den Partner wiederentdecken

Die Kinder sind aus dem Haus, der Partner tritt in den Ruhestand. Doch über Karriere, Kinder und Hausbau sind sich viele Paare fremd geworden. Sie haben sich auseinander gelebt, jeder ist seinem Hobby nachgegangen, und jetzt haben sie sich nichts mehr zu sagen, so die nicht unübliche Situation. »mehr
    
    

Schwitzen für Gelenke und Abwehrkraft

Ob auf einer organisierten Reise oder einfach im Hallenbad nebenan, grundsätzlich spricht nichts dagegen, dass ältere Menschen bei 80 oder mehr Grad schwitzen. „Saunieren ist auch für ältere Menschen sehr gut“, sagt Internist Thomas Aßmann vom deutschen Hausärzteverband. Gerade in der Erkältungszeit können sie von der trockenen Hitze profitieren, da der Wechsel von Warm und Kalt die Abwehrkräfte stärkt. »mehr
    
    
Wenigstens einmal im Leben

Wenigstens einmal im Leben

Drei Dinge sollte ein Mann im Leben getan haben: ein Haus gebaut, ein Kind gezeugt, einen Baum gepflanzt. Aber Hand aufs Herz: Wer hat das alles erledigt? »mehr
    
    

Endlich Ruhestand – aber was dann?

Kann mangelnde Bewegung auch mit Demenz zu tun haben? Wie wichtig sind Freunde für die eigene Gesundheit? Wie legt man den Schalter von „Berufsstress“ auf „Lebensfreude“ um? 2009 haben die drei Autoren Peter Collier, Luitgard und Berthold Jany erstmals ihr Buch „Hallo Ruhestand!“ vorgestellt. Jetzt wurde es Zeit für eine dritte Auflage, neue Ergebnisse flossen mit ein. »mehr
    
    
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Digital-TV: Hinter den Kulissen 

Günther Beckstein über sein Leben, die Politik und seine Frau - im Gespräch mit Bernd Zehnter. Zur Sendung ... »mehr
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