Forum 55
RIMPAR/WÜRZBURG
Durch Wald und Wiesen
Erich Vollmuth und Peter Zier vom Seniorenrat Rimpar planen wieder eine Wanderung mit FORUM 55. Diesmal im Gramschatzer Wald. Treffpunkt ist am Donnerstag, 20. Juni um 13 Uhr auf dem Parkplatz am Forsthaus Einsiedel an der Straße nach Gramschatz. Um 13.15 Uhr geht's los am Eingang des Klettergartens. Wanderzeit etwa eine Stunde, die Wege sind gut begehbar. Zunächst geht es zur Blitzeiche, weiter zum Studentenplatz und zurück zum Walderlebiszentrum. Um 14.30 Uhr führt Wolfgang Graf durch das Zentrum und informiert über die Einrichtung. Anschließend ist Einkehr und Brotzeit im gastronomischen Bereich von Einsiedel geplant. Bleibt noch, auf gutes Wetter zu hoffen . . . »mehr
Akzeptieren statt resignieren
Die Diagnose Demenz ist ein Schicksalsschlag für die Erkrankten wie auch für die Familie, die meist – so lange es geht – die Betreuung übernimmt. Wer an Demenz leidet, ist zunächst kein Pflegefall, sondern auf einfühlsames Miteinander angewiesen. Es geht darum, Strategien im Alltag zu entwickeln, die den Kranken, sowie ihren Angehörigen noch gute Tage schenken können. Dabei sind die Familien nicht allein gelassen. Es gibt Beratungsstellen, Alltagsbegleiter, und Erfahrungsberichte sowie Ratgeber. Das Buch „Demenz – Leben mit dem Vergessen“ von Birgit Frohn und Swen Staak widmet sich alldem sehr praxisnah. Und das ist seine Stärke. Schritt für Schritt wird vorgestellt, was von der Diagnose über die tägliche Betreuung zu Hause, bis hin zum Aufenthalt im Heim zu beachten ist. Dazu gibt es eine To-do-Liste, Tests zur Überprüfung der Hirnleistungen und Infos zu Beratungsstellen sowie Gedächtnissprechstunden. Die Lesefreundliche Aufmachung mit Bildern, Zwischentiteln und guter optischer Einteilung erleichtert den Umgang mit dem Thema. TEXT: chb »mehrReiz-Thema: Nitrat
Die Lebensmittelforschung hat ein spannendes Kapitel aufgeschlagen: In der Diskussion ist Nitrat. Jahrzehntelang wurde vor zu hohem Nitratgehalt in Trinkwasser und in Gemüsen gewarnt. Wer im Winter zu Kopf- oder Feldsalat griff, galt als leichtsinnig oder beratungsresistent. Jetzt aber triumphieren diejenigen, welche nie an die Gefahr im Leitungswasser haben glauben wollen und die aßen, was schmeckte: Salat, Radieschen, Spinat, Wirsingkohl und Rote Beete. Denn nach neuesten Erkenntnissen ist nitrathaltige Kost viel gesünder als angenommen. »mehr
WÜRZBURG
Mit den Augen von heute
Jeder Kunststil ist Ausdruck der Zeit, sagt man. Was aber, wenn in einer Epoche zwei Stilrichtungen aufeinander stoßen, wie in den Jahren 1933 bis 1945? Was spricht uns heute noch an, was erzeugt Kopfschütteln, welche Formen werden überdauern? Margit Kirchner führte die Gruppe von FORUM 55 durch die beiden Ausstellungen im Kulturspeicher: „Nazikunst“ und „entartete“ Kunst. Sie setzte Akzente, erzählte Geschichte, machte nachdenklich. Einige Besucherinnen erinnerten sich an den schwierigen Umgang mit Nazikunst in den Nachkriegsjahren. Man wollte Verdächtiges loswerden, vieles verschwand im Keller. Mit den Augen von heute erscheint manches erstaunlich banal, und man begreift nur schwer, warum schöne Skulpturen als entartet gelten konnten, gab Kirchner einer Besucherin recht. Die Führung war ehrenamtlich, es gab Spenden für die Museumspädagogik. »mehr
Von der Kunst zu Hause zu bleiben
Es ist unübersehbar: Ältere Herrschaften sind reiselustig. Unterwegs in den Städten mit Bus und Bahn, in Museen, in Schlössern und Burgen. Man trifft sie, den Gästeführern aufmerksam lauschend, Fragen stellend, und dann fröhlich eingekehrt in den Gasthäusern. Und natürlich auch in weiten Fernen. Liest man die Reiseprospekte und Anzeigen in Tageszeitungen, so findet man ein überreiches Angebot speziell für diese Altersgruppe. »mehr
WÜRZBURG
Damit das Chi frei fließen kann
Mit weichen Bewegungen beschreiben die Arme der Seniorinnen Schleifen in der Luft. „Nun verlagern wir leicht das Körpergewicht“, sagt Mihai Ceicu. „Jeder in seinem eigenen Tempo.“ Was ist nun zu spüren? Ist die Atmung anders? Wie fühlt sich der Körper an? Seit zehn Jahren bietet der 57-jährige Musiker ehrenamtlich Tai-Chi im Seniorenzentrum St. Thekla der Caritas an. Hier gibt es inzwischen vier Tai Chi-Gruppen mit insgesamt rund 40 Seniorinnen und Senioren. Drei davon leitet Ceicu. »mehr
Wir bieten an
Mit der Ausstellung „ Jung – Jüdisch – Unerwünscht“ widmet sich das Johanna-Stahl-Zentrum im Jüdischen Gemeindezentrum Shalom Europa in Würzburg den besonderen Schicksalen jüdischer Kinder und Jugendlicher zwischen den Jahren 1920 und 1950. Es ist der Versuch, Stimme und Gesicht zurückzugeben an jene, denen unter der Nazi-Herrschaft alles genommen wurde. »mehr
WÜRZBURG
Die vielen Seiten des Handwerks
Ortstermin Dieselstraße 10: FORUM 55 hatte wieder zu einem Informationsnachmittag geladen, diesmal ins Bildungszentrum der Handwerkskammer Unterfranken (HWK). Die Besuchergruppe erlebte zwei interessante Stunden. Nach dem Empfang durch den Pressereferenten Daniel Röper ging Zentrumsleiter Bernd Bratek auf die Aufgabenbereiche der Institution ein. »mehr
Liebe Leserin, lieber Leser!
Es ist Reisezeit, die Menschen sind unterwegs. Wer in einer viel besuchten Region zu Hause ist, schwebt in Gefahr, Folgendes zu erleben: Völlig unvorbereitet stürzt aus einer Touristengruppe ein Mensch hervor und ruft: „Kennst du mich noch, ich hab' dich gleich erkannt“, atemlos klingt die Stimme. Man schaut, ist verunsichert, zieht alle Schubladen im Hirn auf und wird fündig. Gott sei Dank! Sogar der Vorname ist da. „Hast dich gut gehalten,“ ruft die Person. „Du auch,“ ruft man im Schock zurück, und meint es keineswegs so. Denn da stehen in roten Laufschuhen mit weißen Streifen mindestens, wenn nicht noch mehr, Pfunde, gehüllt in flotte, aber stark ausgebeulte Hosen mit passender Jacke. Umhängetasche quer über die Brust, unter der Schirmmütze schauen gekräuselte Haarspitzen hervor. Aber die Augen sind noch genauso blau und blitzen unternehmungslustig wie damals, und das ganze Gesicht strahlt, unwiderstehlich von Ohr zu Ohr. Umarmung, wir leben noch, Verabredung, bis bald. Die Gruppe zieht weiter. Zurückbleiben zwei drängende Fragen: Sind wir wirklich schon so alt, und sehe ich auch so aus? Eine ehrliche Antwort gibt es nicht. »mehrLust auf einen gesunden Sommersalat?
Nie war das Angebot für die Küche vielfältiger als heute. Man stelle sich vor, wie ungläubig unsere Vorfahren vor den Auslagen der Supermärkte stehen würden: Statt der Alltagskost fänden sie ganzjährig exotische Früchte, unbekanntes Gemüse, nie probierte Nusssorten oder nie gesehene Fische. Aber alles Neue verliert auch schnell an Reiz, und so entdecken wir heute in den uralten Klosterrezepten fast vergessene heimische Kräuter, vitaminreiche Gemüsesorten und Salatpflanzen neu. »mehrAnzeige
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