WÜRZBURG

Jetzt neu auf DVD: Würzburg 1942 bis 1945

Höhepunkte der sechs Cinemaxx-Veranstaltungen jetzt auf DVD
Rund 3400 Menschen haben in sechs ausverkauften Veranstaltungen im Würzburger Cinemaxx-Kino historische Filme und Zeitzeugen-Videos gesehen, die Würzburg im Zweiten Weltkrieg und in der unmittelbaren Nachkriegszeit zeigen. Die Höhepunkte des Programms sowie zusätzliches Material sind jetzt auf einer DVD versammelt.
  • Mai 1945: Ein amerikanischer Kameramann filmt von den Maxstraße aus in Richtung Residenzplatz. Zu erkennen ist einer der Obelisken. Auf dem Ruinenfeld entstand später die Mozartschule. Der Film ist auf der neuen DVD „Hoffnung, die aus Trümmern wuchs. Würzburg 1942 - 1945“ enthalten, die in allen Main-Post-Geschäftsstellen verkauft wird.
    FOTO National Archives, Washington D.C.
  • Dokumentarfilme, die Würzburg in den Jahren 1942 bis 1945 zeigen, enthält eine neue DVD.
    REPRO MP
Bild von
2 Bilder

Die DVD „Hoffnung, die aus Trümmern wuchs. Würzburg 1942 bis 1945“ hat eine Laufzeit von 105 Minuten. Sie wurde von dem Historiker und Main-Post-Redakteur Roland Flade und von Main-Media-Redakteurin Angelika Kleinhenz zusammengestellt. Die DVD ist für 14,95 Euro in allen Geschäftsstellen der Mediengruppe Main-Post erhältlich.

Zu sehen ist unter anderem ein Film aus dem Jahr 1942 mit Alltagsszenen aus dem unzerstörten Würzburg. Ausführlich geschildert werden die Erlebnisse des 25-jährigen Würzburger Philipp Frank, der 1944 in russische Gefangenschaft geriet, und der Abiturientin Ortrun Koerber, die in ihrem Tagebuch den Schrecken der Nazi-Diktatur beschrieb.

Roland Flade behandelt den Leidensweg des jüdischen KZ-Häftlings Ernst

Ruschkewitz, dessen Vater in Würzburg ein Warenhaus besessen hatte. Ruschkewitz wurde im März 1945 im KZ Buchenwald ermordet.

Am Abend des 16. März 1945 filmte ein englisches Aufklärungsflugzeug den Bombenangriff auf Würzburg, dem fast 5000 Menschen zum Opfer fielen. Dieser Streifen ist ebenso auf der DDV enthalten wie jener Farbfilm, den ein amerikanischer Kamerama

nn im Mai 1945 in der menschenleeren Stadt aufnahm. Die Zeitzeugen Georg Götz, Fritz Schäffer und Friedrich Kern schildern in Interviews die Schrecken jener Zeit.

Zwei Videos behandeln den mehrtägigen Kampf um Würzburg Anfang April 1945, bei dem nochmals 1300 Menschen starben. Markus Hammer von Main-Media, die für die Produktion verantwortlich zeichnet, liest Auszüge aus den Erinnerungen von Wolfgang Schindler, der am 17. März in amerikanischer Gefangenschaft von der Zerstörung seiner Heimatstadt erfuhr, und von Michael Meisner, dem ersten Würzburger Nachkriegs-Landrat.

Es waren erneut Amerikaner, die die Schutträumung auf der Juliuspromenade aufnahmen. An den Gesichtern der Menschen ist zu erkennen, dass die Hoffnung auf ein Wiedererstehen ihrer Heimatstadt sie antrieb. Zum umfangreichen Bonusmaterial gehören historische Fotos und Augenzeugenberichte, die Leser auf mainpost.de/geschichte zur Verfügung gestellt haben.

Hier geht´s zum Bestellformular...



| Kontakt | Über GESCHICHTE

www.mainpost.de