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LESERBEITRÄGE
NS-Zeit in Franken
WÜRZBURG
Geboren im KZ Theresienstadt
Wiedersehen in Würzburg: Sieben Jahrzehnte nach dem Holocaust besuchen 24 Juden ihre alte Heimat. Als Zeugen einer schrecklichen Zeit erzählen sie bewegende Geschichten. Zum Beispiel Dora Ben Yehuda-Pollak.
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WÜRZBURG
Unglaubliches Wiedersehen nach 80 Jahren
Bevor Hilda Schwartz, geb. Adler, in New Jersey ihre Koffer packte, um nach Würzburg zu reisen, schaute sie sich noch ein paar alte Fotografien an. Da fiel ihr ein altes Bild in die Hände, das vor gut 80 Jahren aufgenommen worden sein musste. Es zeigt sie und ein anderes kleines Mädchen. Wer mochte nur dieses zweite Mädchen sein, dachte sie sich. Dass die Antwort auf diese Frage nicht mehr lange auf sich warten ließe, ahnte sie da noch nicht.
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WÜRZBURG
„Es war das Beste, noch einmal zurückzukommen“
Es ist herbstlich kalt an diesem Mittwochvormittag im April in der Schönleinstraße in der Äußeren Pleich. Die Violinistin Tatjana Cotelnic spielt auf ihrem Instrument elegische Klänge, die die Stimmung vor dem Haus mit der Nummer 7 unterstreichen. Es herrscht tiefe Trauer, die Betroffenheit ist förmlich greifbar.
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WÜRZBURG
Würdiger Empfang für ehemalige jüdische Würzburger
Für eine Woche sind sie in ihre alte Heimatstadt, die sie während des Naziterrors verlassen mussten, zurückgekommen. 24 jüdische Frauen und Männer, allesamt hochbetagt in den 80ern, sind seit Montag auf Einladung des Oberbürgermeisters in Würzburg, wo sie am Dienstagvormittag offiziell im Ratssaal willkommen geheißen wurden.
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WÜRZBURG
Überlebenden und Opfern Gesichter geben
Von den 9000 Juden, die zu Beginn der 1930er Jahre in Unterfranken zu Hause waren, haben die Nazis weit über 2000 umgebracht. Die übrigen waren rechtzeitig geflüchtet. Nur ein paar wenige überstanden das Grauen in Deutschland.
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20 Jahre Mauerfall
Als der erste Trabi kam
Das Ende der Welt. Dieses Bild verkörperte das kleine Fleckchen Erde droben auf der Schanz jahrzehntelang: der Grenzübergang zwischen Eußenhausen (Lkr. Rhön-Grabfeld) und dem thüringischen Henneberg. So auch in jener Novembernacht, die – typisch für die Jahreszeit – trist, kalt und neblig war.
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BRÜSSEL
Die Vorahnung von Jacques Delors
48 Stunden sind seit der Öffnung der Berliner Mauer vergangen, da spricht der Präsident der Europäischen Kommission, Jacques Delors, den Satz aus, den bis dahin keiner zu sagen wagte: „Die Ostdeutschen werden ihren Platz in Europa haben.“ Nicht einmal er, sagt der inzwischen 84-jährige Franzose heute, habe damals geahnt, dass es nicht nur um Ostdeutschland gehen, sondern dass sich Europa verändern würde.
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Blick auf die Woche: Kommt ein grüner Gorbatschow aus China?
Als Angela Merkel in dieser Woche vor den US-Parlamenten reden durfte, sagte sie: „Die globale Erwärmung darf zwei Grad Celsius nicht überschreiten.“ Die Hälfte der Abgeordneten und Senatoren applaudierte, die andere Hälfte verwehrte sogar den Anstandsbeifall. Ein Symbol für die Klimakonferenz in Kopenhagen, die Mitte Dezember stattfindet? Diese Konferenz ist die vielleicht wichtigste der Geschichte, aber nur ein Teil der Politiker wollen aus dieser Erkenntnis auch Konsequenzen ziehen. Angela Merkel schon früher: „Das Klimaproblem ist die Überlebensfrage der Menschheit.“ Die Befürworter des Klimaschutzes wollen auch etwas für die tun, die erst später geboren werden. Doch die Leugner und Bedenkenträger leben und handeln nach dem Motto „Nach uns die Sintflut“.
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HEIDENFELD
Märtyrer verband über die Grenze hinweg
Ein Märtyrer sorgte 1987 dafür, dass sich Ost und West näher kamen. Die Heidenfelder, dort ruhen die Gebeine des Seligen Liborius Wagner, fuhren nach Mühlhausen in Thüringen. Dort wurde Wagner 1593 geboren.
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FLADUNGEN
Der Stammtisch der Klassenfeinde
In ihren Uniformen repräsentierten die Grenzer hüben wie drüben ihren Staat – und damit die politischen Systeme. Wohl kaum einer hätte sich vor der Wende vorstellen können, einmal mit den Gegnern von der anderen Seite des Eisernen Vorhangs an einem Tisch zu sitzen. Aber der Verlauf der Geschichte war anders, sie begegneten sich doch. Und so trifft sich eine Gruppe früherer Grenzbediensteter aus Bayern und Thüringen noch heute, 20 Jahre nach dem Mauerfall, in aller Freundschaft.
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Mauerfall-Tagebuch von Werner Kolhoff
Das letzte Zucken der Bürokraten
Mein Mauerfall-Tagebuch (8): 6. November 1989, Montag: Das soll es also sein. Das groß angekündigte Reisegesetz. Wir sitzen an diesem Montagmorgen in unserem Prager Hotel über einem Telefax von sehr schlechter Qualität.
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Die Ausreise-Karawane
Mein Mauerfall-Tagebuch (7): 5. November 1989, Sonntag: Ist ja ganz schön was los bei Ihnen.“ Ich spreche den DDR-Grenzer am Übergang zur CSSR in Zinnwald ungeniert auf die Trabi-Schlange hinter uns an. „Ja, das rollt den ganzen Tag“, sagt er.
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Das Loch in der Mauer
Mein Mauerfall-Tagebuch (6): 4. November 1989, Samstag: Seit Freitagabend hat die Mauer ein weiteres großes Loch. Die DDR-Regierung genehmigt nun die direkte Ausreise ihrer Bürger in die Bundesrepublik – aber nur, wenn sie über die Tschechoslowakei fahren.
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Eine zweite Luftbrücke
Mein Mauerfall-Tagebuch (5): 3. November 1989, Freitag: Seit dem Passierscheinabkommen von 1963 gibt es in (West-)Berlin und in der DDR „Besuchsbeauftragte“. Unserer heißt Gerhard Kunze, der der DDR heißt Walter Müller.
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Ein System zerfällt
Mein Mauerfall-Tagebuch (4): 1./2. November 1989, Mittwoch/Donnerstag: In Ost-Berlin hagelt es Rücktritte. Der Vorsitzende des DDR-Gewerkschaftsbundes FDGB, Harry Tisch, stellt sein Amt zur Verfügung, ebenso der Chef der Ost-CDU, Gerald Götting, und der der NDPD, Heinrich Homann.
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Aktuelles
Countdown ins All: 40 Jahre Mondlandung
Vor 40 Jahren, am Sonntag, 20. Juli 1969, 21.17 Uhr MEZ, landete der erste Mensch auf dem Mond. Propaganda und technische Meisterleistung. Spannendes rund um die Mondlandung finden Sie hier...
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Bilder
60 Jahre Bundesrepublik in Bildern
Am 23. Mai 1949 unterzeichnen 68 Abgeordnete das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland. Bewegende Momente aus 60 Jahren Zeitgeschichte der BRD in Bildern sehen Sie hier...
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Bilder
WÜRZBURG
Ansturm auf Ausstellung
(peer) Die diesjährige Landesausstellung „Wiederaufbau und Wirtschaftswunder“ in der Würzburger Residenz entwickelt sich zu einem Publikumsrenner.
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Bilder
Neu: Dokumentarfilme aus dem Jahr 1945
Beeindruckende Szenen von der Front 1945 zeigen Filmaufnahmen, die über 60 Jahre in den National Archives in Washington schlummerten. Die Aufnahmen sind in unterfränkischen Dörfern zwischen Würzburg und Thüringen entstanden.
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VOLKACH
Rollendes Zeugnis des Wiederaufbaus
Langsam ruckelt und zuckelt die Mainschleifenbahn zwischen Seligenstadt bei Würzburg und Volkach hin und her, knapp zehn Kilometer in 25 Minuten. Das rostrote Bummelbähnchen ist Teil der Landesausstellung „Wiederaufbau und Wirtschaftswunder“, die bis 4. Oktober in der Würzburger Residenz zu sehen ist.
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60 Jahre Bundesrepublik Deutschland
BERLIN
Bundestag sieht Grundgesetz als Erfolgsgeschichte
Als ausgesprochene Erfolgsgeschichte hat der Bundestag das 60-jährige Bestehen der Bundesrepublik Deutschland gewürdigt. Das 1949 verabschiedete Grundgesetz habe dafür das entscheidende Fundament gelegt, erklärten Vertreter von Koalition und Opposition am Donnerstag in einer Debatte zum Verfassungsjubiläum. SPD, Grüne und Linksparteien sprachen sich dabei mit unterschiedlichen Akzenten dafür aus, das Grundgesetz in einigen Punkten zu verändern.
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Berlin (dpa)
Staatsakt zu 60 Jahren Bundesrepublik
Am Vortag der Bundespräsidentenwahl wird heute in Berlin das 60-jährige Bestehen der Bundesrepublik gefeiert. Bei einem Festakt am Mittag wird Bundespräsident Horst Köhler zu sechs Jahrzehnten Bundesrepublik reden. |
Mit großem Geschichte-Extra.
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Berlin (dpa)
Staatsakt: Ausdruck höchster Würdigung
Staatsakte sind seit Jahrhunderten Ausdruck höchster Würdigung von Persönlichkeiten oder Ereignissen. Um dem Anlass Gewicht zu verleihen, richtet der Staat eine aufwendige Feier aus.
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40 Jahre Mondlandung
Countdown ins All
Vor 40 Jahren, am Sonntag, 20. Juli 1969, 21.17 Uhr MEZ, landete der erste Mensch auf dem Mond. Propaganda und technische Meisterleistung. Spannendes rund um die Mondlandung finden Sie hier...
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Die Nachkriegszeit
Ochsenfurt
Bekenntnisse eines Wirrkopfs
Ehemalige NS-Größen sollen nach dem Zweiten Weltkrieg in Ochsenfurt Unterschlupf gefunden haben, ehe sie nach Südamerika geschleust wurden.
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Würzburg
Neue Räume fürs Museum
Am 23. April 1950 wird das Mainfränkische Museum um zwölf neue Säle erweitert. Sie befinden sich in einem 1945 abgebrannten Teil des Zeughauses auf der Würzburger Festung Marienberg,
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WÜRZBURG
So hat es vor 60 Jahren angefangen
Es war am 22. Juni 1947. Die MAIN-POST war als Nachfolgerin des „Generalanzeigers“ noch eine von der amerikanischen Militärbehörde genehmigte Lizenz-Zeitung und erschien nur zweimal wöchentlich.
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Franken
Wildschweinplage im Winter 1946
Am 29. November 1946 meldet die Main-Post: „Bis zum 15. November haben etwa 15 000 bis 20 000 Wildschweine in Unterfranken Getreide und Kartoffeln im Gesamtwert von RM 1 585 394 aufgefressen und vernichtet.
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2 Millionen Kriegsheimkehrer
Etwa 3,2 Millionen deutsche Soldaten gerieten nach Angaben von Historikern zwischen 1941 und 1945 in sowjetische Kriegsgefangenschaft; knapp zwei Millionen kehrten nach Deutschland zurück.
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Das Jahr 1945
WÜRZBURG
Als nackte GIs in Sekt badeten
Als die Amerikaner Würzburg am 6. April 1945 besetzt hatten, kam es zu spektakulären Szenen, die sich den Zeitzeugen ins Gedächtnis eingegraben haben. So stellten GIs Badewannen in den Ringpark, füllten sie mit Sekt aus der Sektkellerei Oppmann und badeten darin – und zwar nackt.
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Main-Tauber-Kreis
Die letzten Kriegstage an der Tauber
Main-Tauber-Kreis Vor 60 Jahren endete der Zweite Weltkrieg in unserer Region mit zahlreichen Toten auf beiden Seiten.
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Ochsenfurt
Weiße Fahnen in Ochsenfurt
OCHSENFURT Der 1. April 1945 ist ein markantes Datum in der Geschichte von Ochsenfurt. Es war der Tag, als amerikanische Truppen kampflos einrückten und somit der Zweite Weltkrieg für die Bewohner der Stadt ein glimpfliches Ende nahm.
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Landkreis Haßberge
Mit Jagdwaffen gegen Panzer
Vor 60 Jahren endete der Zweite Weltkrieg auch im Haßgau. Ende März 1945 beginnt mit der Einnahme von Aschaffenburg der Einmarsch der Amerikaner in Bayern.
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Schweinfurt
Schweinfurt sturmreif geschossen
Vor 60 Jahren sind die Amerikaner in Schweinfurt einmarschiert, nachdem sie die Stadt zunächst in Richtung Haßberge umgangen waren. Für die Bevölkerung der Kugellagerstadt war damit der Weltkrieg nach 2052 Tagen zu Ende.
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