Würzburg: 1900 bis 1930
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Tagebuchauszug eines Soldaten 1918
Der 17-jährige Leo Gundelfinger erlebt im Herbst 1918 die letzten Wochen des Ersten Weltkriegs im Jüdischen Krankenhaus in der Dürerstraße in Würzburg. (vorgelesen von Markus Hammer)


 
1911: Die Würzburger Wandervögel - ein Tagebuchauszug
Die Natur erleben, wandern, singen und Abenteuer bestehen - das war das Ziel der 1910 gegründeten Wandervogel-Gruppe für Kinder und Jugendliche in Würzburg. (vorgelesen von Angelika Kleinhenz)


 
1909: Das Hochwasser in der Würzburger Innenstadt
Das Würzburger Hochwasser im Februar 1909: Das Wasser stieg auf einen Pegel von 7,60 Meter. Normal sind 1,60 Meter. Ein eineinhalbjähriges Kind fiel in der Burkarder Straße von einer Stiege ins Wasser und ertrank. Eine Familienchronik berichtet von den dramatischen Folgen des Hochwassers in Würzburg. (vorgelesen von Angelika Kleinhenz)
    
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Zwei Würzburger Familien im 20. Jahrhundert
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Die Jahre 1930/31 der Familie Seidel (Teil 7)
Tagebuch von Otto Seidel, Januar 1930: "Heidingsfeld ist seit dem 1. dieses Monats ein Stadtteil von Würzburg. Die elektrische Straßenbahn fährt am Steinbachtal vorbei. (...) Deutschland mit fast 2 Millionen Arbeitslosen muss 59 Jahre lang jährlich 2 Milliarden Mark Reparationen zahlen."


 
Die Auswanderung der Familie Ruschkewitz (Teil 8)
Noch vor der nationalsozialistischen Machtübernahme wandern Fritz Ruschkewitz, der 31-jährige Sohn des Warenhausbesitzers Siegmund Ruschkewitz, und seine 23-jährige Frau Ida aus Würzburg nach Palästina aus. In Briefen an seine ehemalige Kinderfrau Sophie Hollwich ("Deda") beschreibt Fritz das Leben in dem britischen Mandatsgebiet.


 
Antisemitische Propaganda gegen die Familie Ruschkewitz (Teil 7)
1931: Die Würzburger Familie leidet unter antisemitischer Boykottpropaganda seitens der NSDAP. Die Partei geht gegen jüdische Kaufleute vor und wirft ihnen vor, sie führten den Ruin des mittelständischen Einzelhandels herbei.
    
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NS-Zeit und Beginn des 2. Weltkrieges
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Wilhelmine Ganzmann
Am 15. März 1945 schreibt die 60-jährige Würzburgerin Wilhelmine Ganzmann - einen Tag vor ihrem Tod - einen Brief an ihre Schwägerin Elsbeth in Hof. (vorgelesen von Maria Schwab, Volksblatt-Kolumnistin und Schauspielerin)


 
Würzburg im Jahr 1942
Würzburg im Jahr 1942: Die friedlichen Filmaufnahmen vom Hauptbahnhof verraten nichts davon, dass der 2. Weltkrieg in sein viertes Jahr geht und dass viele Würzburger schon gefallen sind oder ermordet wurden. (Auszüge aus dem Video "Erinnerungen an das alte Würzburg", Bestell-Tel.: 0931/7105454)


 
Die Prophezeiung, die keiner ernst nahm
Ein pensionierter Telegraphendirektor warnte bereits vor der Bombardierung Würzburgs vor den katastrophalen Folgen eines Großangriffs auf die Stadt. Doch niemand schenkte ihm Beachtung. (Roland Flade liest aus seinem Buch "Hoffnung, die aus Trümmern wuchs")
    
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Main-Rhön, Bad Kissingen, Schweinfurt 1945:
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14. Juni 1945: Ein Film aus dem US-Nationalarchiv
Frank Schmitt und Stefan Meining sind stark daran interessiert, die Kriegs- und Nachkriegsgeschichte aufzuarbeiten.


 
Schweinfurt im Mai 1945
Bilder aus dem zerstörten Schweinfurt, aufgenommen von einem amerikanischen Kameramann am 28. Mai 1945 - diese Aufnahmen stammen aus den National Archives, Washington D.C.


 
Die ersten Kontakte zwischen Deutschen und Amerikanern
Aufgenommen 1945: Das Filmmaterial, das BR-Redakteur Stefan Meining in den National Archives in Washington entdeckt hat, dokumentiert den Vormarsch der Amerikaner quer durch Deutschland.
    
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Die Bombardierung Würzburgs
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Augenzeuge Fritz Schäffer über den 16. März
Fritz Schäffer schildert den dramatischen Absturz eines englischen Bombers in seinem Heimatort Aufstetten. Zwei Tage später kehrt der damals 15-Jährige in das zerstörte Würzburg zurück. Es erwarten ihn grauenhafte Bilder: die rauchenden Außenmauern der Residenz, aufflackernde Feuer in den zerstörten Häusern, Tote auf den Straßen. (das Interview führte Angelika Kleinhenz)


 
Die Bombardierung Würzburgs
Als am Freitag, 16. März 1945 die Royal Airforce Würzburg bombardierte, kreiste ein englisches Aufklärungsflugzeug über der Stadt und filmte den Angriff. Eine Kopie des Films liegt heute im Stadtarchiv Würzburg. (Kommentar von Roland Flade)


 
Martha Nüßlein über den 16. März 1945
Die 1937 geborene Martha Nüßlein erinnert sich an den 16. März 1945, einen Freitag, der als herrlicher, warmer Frühlingstag begann und in der größten Katastrophe endete, die Würzburg je erlebt hat. (das Interview führte Angelika Kleinhenz)
    
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Das Jahr 1945 in Würzburg
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Ein Augenzeuge berichtet vom Kampf um Würzburg
Am 21. März 1945 wird der 43-jährige August Deufert in seine Heimatstadt Würzburg versetzt. Er erlebt Anfang April 1945 den Kampf um die fast völlig zerstörte Stadt.


 
Sensationelle Farbaufnahmen von Würzburg 1945
Mai 1945: Ein amerikanischer Kameramann filmt die Ruinen des zerstörten Würzburg. Zur gleichen Zeit sieht man Bäuerinnen bei der Feldarbeit. Wer die friedlichen Bilder sieht, kann sich die nur wenige Kilometer entfernte Verwüstung kaum vorstellen. Die Aufnahmen entstanden für einen nie fertig gestellten Dokumentarfilm über die unmittelbare Nachkriegszeit. (National Archives Washington)


 
Dramatische Stunden nach der Heimkehr
Sonntag, 8. Juli 1945: Ein Transportzug mit deutschen Kriegsgefangenen hielt in Zell. Wenige Minuten reichten aus. Ein jungener Gefangener, sprang unbemerkt aus dem Zug. Seine Flucht war gelungen. Friedrich Kern erzählt von den dramatischen Stunden seiner Heimkehr... (das Interview führte Angelika Kleinhenz)
    
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Wiederaufbau und Nachkriegszeit
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Brief eines 16-jährigen Holocaust-Überlebenden
Im Alter von zwölf Jahren wird Herbert Mai im November 1941 mit 202 Juden von Würzburg aus in den Osten verschleppt. Seine Eltern werden ermordet. Der jüdische Junge überlebt das Konzentrationslager. Nach Kriegsende kommt er in das zerstörte Würzburg zurück. (vorgelesen von Kilian Flade)


 
1947: Trümmerloren am Main
Der Mainkai am Alten Kranen: Bis weit ins Jahr 1947 legten hier Lastschiffe an, um Trümmerschutt abzutransportieren. Bei der Trümmerräumung wurden viele Frauen eingesetzt. Wer nicht mithalf, bekam keine Lebensmittelmarken. (Kommentar von Roland Flade)


 
1948: Spiele in den Ruinen
Ruinengrundstücke und Keller haben vielen Kindern 1948 als Abenteuerspielplatz gedient. Horst Stangier erzählt, wie er als Kind durch die Schuttberge und umgestürzten Mauern geklettert ist und welche Abenteuer er dabei erlebt hat. (das Interview führte Angelika Kleinhenz)
    
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60 Jahre Bundesrepublik
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50er-Jahre
Ein Querschnitt duch die 50er-Jahre: Von der Vereidigung von Bundeskanzler Konrad Adenauer bis zum Europameisterschaftskampf von Bubi Scholz.


 
60er-Jahre
Zeitreise in die 60er: Vom Bau der Berliner Mauer, dem Besuch John F. Kennedys in Berlin bis zu den Studentendemos 1968.


 
70er-Jahre
Die 70er: Die Olympischen Sommerspiele 1972 in München, die Fußball-WM 1974 und vieles mehr sehen Sie hier...
    
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