Leseranwalt

anton.sahlender@mainpost.de
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aktualisiert: 25. März 2012, 18:58 Uhr » zurück zum Artikel
    
    
 
    
 
    
 


Der Blick auf Fehler-Eisberge in Zeitungen aus der Perspektive der „New York Times“

Fehler sind unliebsame Begleiter der Medien. Augenfälliger sind sie in den gedruckten. Sie beschäftigen mich und weltweit etwa 100 Medien-Ombudsleute. Ein wichtiger ist Arthur S. Brisbane von der „New York Times“. Dessen aktuelles Fehlerbekenntnis pflückte im Februar ein Kollege aus dem Internet.  »mehr

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unbekannt (828 Kommentare) am 05.03.2012 07:09

10 % von 3500 ?

Aha, wenn die die Main Post eine 10-mal geringere "Dimension" hat. als die "Times", müsste sie dieser Rechnung nach etwa 350 Korrekturen im Jahr (also täglich mindestens eine!) veröffentlichen!? Aber sie führt darüber ja keine Statistik. Das braucht man als Monopolist aber auch nicht, weil keine Leserabwanderung zu befürchten ist. Und noch eines: "Fehler zu korrigieren ist weit schwieriger, als es scheint" heißt es da! Natürlich ist das "schwierig", weil dazu die Einsicht gehört, dass einem welche unterlaufen (können);-) zwinkern
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antonsah (443 Kommentare) am 05.03.2012 15:09

@glaubt-nicht-alles .... trotz Grins-Smilie gebe ich eine ernsthafte Antwort..... sonst bleiben...

... die Main-Post Redaktion korrigiert jeden Fehler, der ihr bekannt wird. Außnahme: Tippfehler, die nicht sinnentstellend sind .
... die Main-Post ist kein Monopolist. Der Markt ist für alle offen, auch für Sie. Das können Sie im Bayerischen Pressegesetz nachlesen.
... Unterfranken hat noch einen recht reichhaltigen Zeitungsmarkt - wenn auch nicht mehr in WÜ.
... Sie werden nicht viele deutsche Zeitungen finden, die so konsquent Fehler korriegieren wie die MP....
Unsere Einsicht mögen Sie meinen Zeilen entnehmen. Nicht zum ersten Mal widme ich meine Kolumne Fehlern.
Einsichtsvoll, Anton Sahlender, Leseranwalt
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unbekannt (828 Kommentare) am 05.03.2012 15:38

@ antonsah: O.k.

die zu erwartende Antwort. und - ganz ernsthaft -: Dem letzten Satz wird beigepflichtet.
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antonsah (443 Kommentare) am 05.03.2012 18:30

@glaubt-nicht-alles

... im Hinblick auf die Einsicht, will ich gleich bekennnen, dass in meiner Kommentierung unverzeihliche Fehler stehen, auch wenn sie den Sinn nicht entstellen:
1. Es darf nicht "Außnahme" heißen, sondern es muss Ausnahme heißen
2. ... nicht "konsquent" Fehler "korriegieren" .... sondern richtig ... konsequent Fehler korrigieren...
So geht das eben schnell mal daneben...
Ich weiß nicht, @glaubt-nicht-alles, warum Sie nur dem letzten Satz beipflichten. Die Hinweise auf den Zeitungsmarkt sind Fakten, auch wenn Sie Ihnen vielleicht nicht so ganz ins selbst geschaffene Weltbild passen..
Anton Sahlender, Leseranwalt
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unbekannt (828 Kommentare) am 05.03.2012 19:14

@ antonsah

also, wenn's Ihnen hilft: Ich pflichte dem letzten Satz in besonderem Maße bei, quasi anerkennend. So long.....
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unbekannt (828 Kommentare) am 07.03.2012 07:07

nochmals @ antonsah

wenn das Thema für Sie erledigt ist, o.k. Ich muss aber noch was dazu sagen:
1. Wenn von Ihnen vmtl. auch ironisch geäußert: Die den Sinn nicht entstellenden " unverzeihlichen Schreibfehler" habe ich nicht gezählt oder gemeint.
2. Das mit dem "selbst geschaffenen Weltbilf" ist so eine Sache; da gibt's halt nun mal kein allgemeines und für alle gültiges -schon mal gar nicht das in den Medien veröffentlichte.
3. Offensichtlich stimmen Sie jetzt zumindest für Wü meiner Monopolstellungsthese hinsichtlich der MainPost zu
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unbekannt (828 Kommentare) am 07.03.2012 07:13

Fehlerkorrektur!

soll natürlich "Weltbild" heißen
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antonsah (443 Kommentare) am 07.03.2012 12:55

glaubt-nicht-alles

Nein, ich stimme Ihnen nicht zu. Es gibt keine Monopolstellung, weil es kein Monopol gibt. Ich verweise hier auf Artikel 2 des Bayerischen Pressegesetzes. Der Markt ist für alle offen - wenn die Main-Post als Tageszeitung in WÜ auch marktbeherrschend ist. Aber als Medium betrachtet, ist sie nicht einmal das, weder auf dem Werbemarkt, noch im Hinblick auf die Informationsvermittlung. Sie müssen sich nur die unzähligen kleinen Produkte und Anzeigenblätter betrachten, die Rundfunksender, die Direktverteilung von Werbung und schließlich das Internet, das jedem Gelegenheit gibt, fast alles allüberall unters Volk zu bringen. Die gerne vorgebrachte Monopol-Behauptung können sie abschreiben. Die Veränderung der Medienwelt wird ihne auch jeder Kommunikationswissenschaftler bestätigen.
Anton Sahlender, Leseranwalt
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unbekannt (828 Kommentare) am 07.03.2012 14:11

ok., o.k.....

die Argumente sind ausgetausch. Schließen wir das Thema als ab; zwar ohne Einigung in dieser Sache, was aber auch nicht schlimm ist. Wäre ja langweilig, wenn alle immer der gleichen Meinung wären. Ansonsten sind wir - glaub ich zumindestens - gar nicht (mehr) soweit auseinander. Freue mich schon auf den nächsten Leseranwalt, er ist in meinem Bekanntenkreis meistens ein Anlass zu teils heftigen Debatten ist. Das wollte ich Ihnen zwischndurch auch mal kund tun.
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antonsah (443 Kommentare) am 07.03.2012 16:50

@glaubt-nicht-alles

... im Hinblick auf die von Ihnen verkündete Monopolstellung gibt es keine Möglichkeit zu zwei Meinungen. Es sind Fakten. Wenn Sie die leugnen möchten....
Wünsche angeregte Diskussionen.
Anton Sahlender, Leseranwalt
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unbekannt (828 Kommentare) am 07.03.2012 17:26

na dann...

... Sie hatten das letzte Wort ... zwinkern
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unbekannt (828 Kommentare) am 10.03.2012 18:36

Halt, stop, doch noch was.....

[Bei 3 "gefällt" seit 15:16 zu meinem nachf. Kommentar zum Artikel "Würzburger Woche: Ein Reim auf rote Rentner" kann ist mit meiner Monopol-Theorie gar nicht so alleine sein!!;]-) zwinkern (ja,ja, man kann auch mit 2 Augen zwinkern)

glaubt-nicht-alles (86 Kommentare) am 10.03.2012 15:16
fehlender Wettbewerb
Dass die Mainpost [i]zeitungsmäßig[i] in Wü eine Monoplostellung hat, soll man ja nicht sagen, weil man da die kostenlosen Anzeigenblätter auch als Pressevielfalt ansieht. Und trotzdem: Hätten wir eine zweite Zeitung auf Augenhöhe, müßte sich auch der von meinen "Vorrednern" gescholtene Redakteur um mehr Inhalt und Niveau bemühen - so einfach ist das.
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(3)
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unbekannt (828 Kommentare) am 11.03.2012 14:51

S o r r y

jetzt sind's schon 6, denen das gefällt; sorry, is mir fast schon peinlich;-) Aber jetzt reicht's - ich steig da aus.
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