Leseranwalt

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Leseranwalt
    
aktualisiert: 28. Juni 2010, 19:47 Uhr » zurück zum Artikel
    
    
 
    
 
    
 


Der Tritt gegen einen Hund und die überflüssige Information

Dieser Bericht hat Wirbel ausgelöst: „Ordenspriester tritt jungen Hund“ (15. Juni), lautete die Überschrift. Ein Teil der Leser ergriff für den Priester und ein anderer für die Hundehalter Partei. Ich kritisiere den Bericht. Ich sehe darin journalistische Ethik verletzt.   »mehr

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evakurt (2618 Kommentare) am 27.06.2010 23:09

Dieses Forum sollte ...

... nicht nur ein Schimpfforum sein. - In diesem Sinne möchte ich Ihnen ausdrücklich zu Ihrer qualifizierten und differenzierten Stellungnahme gratulieren. So macht Niveau Spaß.
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ideck (10 Kommentare) am 28.06.2010 14:33

Endlich...

...sind Sie wieder dem Titel "Leseranwalt" gerecht geworden. In letzter Zeit hätte diese Rubrik eher "Redaktionsanwalt" heißen müssen, da Sie allzuoft die Positionen Ihrer Zeitung gegenüber den Lesern vertreten haben oder erklärten weshalb dies und jenes nicht ging. Deshalb auch Gratulation von mir, verbunden mit der Hoffnung, dass es so weiter geht.
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unbekannt (148 Kommentare) am 29.06.2010 07:09

Sonst...

Wer nur die halbe Wahrheit erzählt, der lügt.
(altes Sprichwort)
Und wer die Herkunft der Täter verschweigt
(wie die Mainpost) der will manipulieren.

Sonst berichtet die Mainpost doch auch wie alt ein Autofahrer war und mit welcher Automarke er einen Unfall verursacht hat.

Oder woher ein Pärchen stammt das Sex auf der Motorhaube in der Gattinger Straße hatte.

Aber bei Dunkelhäutig heißt es dann: "Pssst, das darf der mündige Leser nicht wissen."
Und hier hat sich der Priester den Vorwurf des Rassismus erhoben. Da besteht ein größerer Zusammenhang mit seiner Hautfarbe als beim Unfall mit der Automarke.
Und diese Vertuscherei verwechseln manche auch noch mit "qualifizierten und differenzierten" und jauchzen über das vermeindliche Niveau.
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evakurt (2618 Kommentare) am 29.06.2010 14:17

Zur_Info

Ob jede Qualifizierungs- und Differenzierungs-Anstrengung glückt, sei dahingestellt. Es mag deshalb sein, dass die verfassenden Journalisten der von Ihnen genannten Beispiele auch angreifbar sind. Besprechen Sie das mit dem Leseranwalt, ich selbst habe diese Fälle nicht beachtet, weil sie für mich nicht schwerwiegend sind und mich deshalb nicht interessieren. - Was den Begriff "Vertuscherei" angeht: Ein Journalist berichtet nicht das, was er alles weiß, sondern das, was er unter Beachtung des PresseCodex berichten will und darf. Selbst dann kann noch was rauskommen, was im schlimmsten Fall nicht akzeptabel ist, weshalb ich mich an verschiedener Stelle auch schon mit der Mainpost gefetzt habe. - Aber das Heraus-Qualifizieren und Heraus-Differenzieren von Berichtenswertem und Berichtenserlaubtem ist geradezu Kernaufgabe des Journalisten - das hat nichts mit "Vertuscherei" zu tun. - Über "Niveau" kann man immer streiten, allerdings ist es in der Praxis gängig, dass man sich da gegenseitig erkennt - da gibt es erfahrungsgemäß wenig Probleme.
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menschenkind (826 Kommentare) am 29.06.2010 16:07

schon klar

dass hier zum teil schon wieder ne schlammschlacht gegen die kirche geschossen werden muß. ich finde auch dass dieser artikel einmal völlig objektiv war. gut so.
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unbekannt (148 Kommentare) am 29.06.2010 20:09

An evakurt

Meine Zusammenfassung Ihres Kommentars: Euphemismus, wertlose Vorschläge und Nebelkerzen.

Dunkelhäutig war von Bedeutung da der mutmaßliche Tierquäler Rassismus-Vorwürfe erhoben hat..

Und Niveau ist keine Hautcreme...
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evakurt (2618 Kommentare) am 30.06.2010 15:57

Zur_Info

Wenn ich Ihre Kommentare lese, bin ich froh, dass unser Staat eine stabile Verfassung hat. Mein lieber Scholli ...
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unbekannt (148 Kommentare) am 01.07.2010 19:19

An evakurt

Meinen Kommentaren latent eine Verfassungsfeindlichkeit zu unterstellen empfinde ich als persönliche Beleidigung. Ich bin froh, dass nicht alle Demokraten die Augen verschließen, denn das würde unsere Demokratie (die beste weltweit trotz alles Schwächen) wirklich auf Dauer gefährden.

Haben Sie da etwas verwechselt?
Meinten Sie vielleicht: Gebt mir einen Lolli...

Klingt ja so ähnlich wie der "Scholli". Aber paßt das nicht besser zu Ihren Kommentaren?
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evakurt (2618 Kommentare) am 01.07.2010 22:47

Zur_Info

Wo ordnen Sie sich eigentlich ein? - Christlicher Kulturkreis? Offensichtlich nein, faßt man Ihre Kommentare an verschiedenen Stellen zusammen. - Demokrat? Sagen Sie "Ja", lasse ich aus Respekt so stehen. - Verfassungskonform? Sagen Sie indirekt auch ja, indem Sie Verfassungsfeindlichkeit nicht als Kompliment, sondern als Beleidigung empfinden. - Der Eindruck, den Sie auf dem Forum hinterlassen, ist, dass da Einer - gemessen an seinen Aussagen- einem grenzwertigen Kulturkreis angehört, die von der Verfassung ausdrücklich unter dem Begriff "Meinungsfreiheit" weitestgehend geschützt wird. Diese Großzügigkeit werfen dann gerade Sie der Gesellschaft vor, wenn es um sicherlich nicht grenzwertigere Kulturkreise von Migranten, etc. geht. Sie sitzen da schon arg im Glashaus ...
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unbekannt (2 Kommentare) am 06.08.2010 14:16

Kirche als Minderheit?

„In der Berichterstattung über Straftaten wird die Zugehörigkeit der Verdächtigen oder Täter zu religiösen, ethnischen oder anderen Minderheiten nur dann erwähnt, wenn für das Verständnis des berichteten Vorgangs ein begründbarer Sachbezug besteht. Besonders ist zu beachten, dass die Erwähnung Vorurteile gegenüber Minderheiten schüren könnte.“

Soweit sind wir also schon? Die katholische Kirche gehört jetzt zu den Minderheiten im Land? Oder sind Priester gemeint?

Sind das nicht eher Vertreter einer Mehrheit?
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