Leseranwalt

anton.sahlender@mainpost.de
Leseranwalt
    
aktualisiert: 06. Dezember 2010, 08:24 Uhr » zurück zum Artikel
    
    
 
    
 
    
 


Nur wer sich über Paris Hilton informiert hat, kann die Meldungen über sie als überflüssig bezeichnen

"Tagtäglich bringt diese Zeitung Nachrichten, die so überflüssig sind wie ein Kropf", schreibt eine Leserin aus Veitshöchheim. Denn, so fährt die Frau fort, "wen interessiert schon, ob Lindsay Lohan oder Paris Hilton u.a. wegen Drogen oder Alkoholproblemen ins Gefängnis müssen?   »mehr

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frima (411 Kommentare) am 11.10.2010 19:56

Überflüssige Nachrichten - Leserin hat Recht !!

...Tagtäglich bringt diese Zeitung Nachrichten, die so überflüssig sind wie ein Kropf....
....lästig und die Druckerschwärze und das Papier nicht wert....

Wie oft habe ich schon so oder ähnlich gedacht ? Jedes Mal bin ich erschüttert.
WER WILL DENN SO ETWAS WISSEN ?
Die Leserin aus Veitshöchheim trifft den Nagel auf den Kopf. Geht es hier um Information oder sollen Leser mit (fast) BLÖD-Zeitungsniveau auf den aktuellen Stand gebracht werden.

Auch zukünftig werde ich diese unwichtigen "Nachrichten" nach dem Lesen der Überschrift nicht weiter verfolgen.... ich will mir ja mein Frühstück nicht verderben.
Manchmal kann jeder Einzelne die Welt ein ganz klein wenig bewegen und zum Positiven wenden. Hier in diesem Fall halte ich das für fast ausgeschlossen. Lieber vergeudet man weiterhin teuere Ressourcen um dann regelmäßig die Preise zu erhöhen.


Mit nachdenklichen Grüssen.
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evakurt (2618 Kommentare) am 12.10.2010 00:22

Paris-Hilton&Co-Nachrichten ....

... gibt es sicherlich nicht deshalb, um irgend einem journalistischen Auftrag zu entsprechen, sondern ist halt Beiwerk wie etwa auch Anzeigenwerbung, die ja auch gut aufgemacht sein kann. Manche mögen das.

Aufzubringen vermag mich das nicht, weil es ja nicht niveaulos mit einem ernsten Thema umgeht, sondern von vorneherein keine Ernsthaftigkeit beansprucht. - Ballaststoffe. - Nährwert Null, aber verdauungsfördernd.

Mich ärgert dagegen, wenn Boulevard und Anspruch nicht deutlich voneinander abgegrenzt sind. Insofern ärgere ich mich folglich nicht, wenn berichtet wird, dass Paris Hilton in Japan wegen einem Gramm von Irgendwas ausreisen muss -"mangels Masse" kann also auch ein Vorteil sein.

Wünschenswert fände ich, dass man das Phänomen Paris Hilton von der Realsatire in die Satire überführt, indem man zum Beispiel vermeldet, dass etwa OB Rosenthals SChuhgröße innerhalb von 2 Jahren von 43 auf 42 geschrumpft sei - oder sowas. Da sähe ich genug Stoff, nachhaltig Jux zu treiben.
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