Leseranwalt
anton.sahlender@mainpost.de

aktualisiert: 06. März 2011, 14:51 Uhr
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Bericht aus dem Gericht: Die ethnische Zugehörigkeit des Angeklagten tut hier nichts zur Sache
Umgang mit Minderheiten und ethnischen Zugehörigkeiten erfordert journalistisches Fingerspitzengefühl, vor allem, wenn es um Straftaten geht. Ich beziehe mich auf ein leider schlechtes Beispiel: Am 4. November 2010 berichtete unsere Zeitung über ein Gerichtsverfahren gegen einen vorbestraften 32-jährigen Mann, den auch schon Interpol beobachtete (Überschrift: „Griff zu Barhocker und harten Drinks hat Folgen“). »mehr
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blaubi (2806 Kommentare) am 07.02.2011 09:48
Pressefreiheit ade?Eigentlich schade, dass sich hier die Mainpost die Butter vom Brot nehmen lässt. Dieser sogenannte Kodex ist nichts weiteres als das Versagen der Politik zu Vertuschen. Fakt ist, dass gerade bei Nichtdeutschstämmigen Mitbürgern die „Gesetzesuntreue“ prozentual pro Kopf gesehen wesentlich höher ist als bei deutschstämmigen Bürgern. Hiermit wird lediglich das Versagen unserer Politiker unter den Tisch gekehrt, gerade weil in den letzten Jahrzehnten der Kopf in den Sand gesteckt wurde, verpasst wurde, eine transparente und klare Ausländerpolitik zu schaffen. Immerhin hat man mittlerweile Angst davor, einen Ausländer abzuschieben, wenn dieser zig mal kriminell aufgefallen ist; nicht dass wir dann als Ausländerfeindlich gelten. Im Prinzip könnte man darauf hin spekulieren, dass kriminelle Ausländer das Recht haben, unserem Staat auf der Nase herum zu tanzen. Es ist schon schlimm genug, dass wir hier in Deutschland genügend „Ureinwohner“ haben, die der Gesetzesuntreue Tag für Tag fronen. Dann müssen wir uns dies mit Ausländern das nicht auch noch antun, immerhin ist dies mit zusätzlichen Kosten verbunden, die am Ende die Staatskasse belasten, Gerichtsverfahren, Justiizvollzugsanstaltsaufenthalte etc.Nichtdeutschstämmige, die sich an die Gesetze halten, gerade die leiden unter den kriminellen Machenschaften ihrer Landsleute, weil deren Ruf dadurch geschädigt wird. Das Wort „Integration“ rückt dadurch immer weiter von uns weg, gerade weil wir Menschen sind und auch Vorurteilshaft denken, und dieses gerade durch die Pro-Kopf-Kriminalitätsstatistik untermauert wird. Wir sollten die Integrationsdebatte wirklich nochmals aufrollen, tabulos diskutieren, unsere Politiker zwingen, die Asyl -und Aufenthaltspolitik so zu gestalten, dass sowohl die Deutschen als auch die sich als Gesetzestreu erweisenden ethnischen Minderheiten in erster Linie bedacht werden, es geht ja auch um die innere Sicherheit des Landes. Doch dazu müsste sich die Regierung bewegen lassen, Voraussetzungen zu schaffen, die sowohl unbürokratisch als auch transparent sind. Ich verstehe wirklich in dieser Sache die Mainpost nicht, dass sie sich jetzt den Anschein gibt, die Hosen voll zu haben, und einer objektiven und korrekten Berichterstattung zu entsagen. Ein Kind solle man immer beim Namen nennen. Einen Teil der Fakten absichtlich zu verschweigen ist reine Feigheit, um sich dem Thema nicht zu stellen. Dieser sogenannte Pressekodex dient nur dafür, uns die Scheuklappen auf zu setzen, damit wir absichtlich in eine und vorgegaukelte Welt hineingepresst werden. Jeder normal denkende Mensch müsste spätestens hier erkennen, dass uns die sogenannte „unabhängige und freie Presse“ im Auftrag einer unfähigen Politik auf deutsch gesagt „verschaukelt“. Es geht in Wirklichkeit nicht darum, uns Vorurteile gegenüber „ethischen Minderheiten“ zu ersparen, sondern darum, uns die rosarote Brille aufs Auge zu drücken, damit wir realitätsfremd sind. |
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blaubi (2806 Kommentare) am 07.02.2011 09:48
PS:des Pressekodexes wegen, bei einer „guten“ Formulierung könnte man schon dieses umgehen, denn jede Vorschrift hat auch ihre Hintertürchen. Ob und inwieweit fachlich die Journalisten der Mainpost fähig sind, das entzieht sich meiner Kenntnis, auch entzieht sich meiner Kenntnis, ob die Mainpostredakteure Rückgrat beweisen. |
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antonsah (267 Kommentare) am 07.02.2011 10:29
@blaubiWir lassen uns keine Butter vom Brot nehmen. Eine ethnische Zugehörigkeit ist im vorliegenden Zusammenhang bestenfalls Butter auf dem Brot von Leuten, die dadurch ihre Vorurteile bestätigt sehen. Es gibt hier keinen Zusammenhang zwischen dem Delikt und der ethnischen Zugehörigkeit.Anton Sahlender, Leseranwalt |
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blaubi (2806 Kommentare) am 07.02.2011 11:56
@ antonsahdas mit der Butter vom Brot nehmen, denke das liegt in der subjektiven Betrachtungsweise eines jeden.Klar, es gibt keinen direkten Zusammenhang zwischen dem Delikt und der ethnischen Minderheit, immerhin ist das Prügeln im Rausche von Alkohol nicht nur ein Privileg der deutschen "Ureinwohner", sondern auch der zugewanderten ethnischen Minderheiten. In dieser Hinsicht versuchen sich auch viele Ausländer und anzupassen, um sich zu integrieren. Wenn nun einer von Rimpar oder Werneck beispielsweise ein Vergehen tätigt, dann wird dies auch erwähnt, obwohl sowohl Wernecker als auch Rimparer ne Art ethnischer Minderheiten innerhalb der Franken sind.
Vorurteile sind nix weiteres als vorab wertende Urteile, die sowohl negativ als auch positiv sein können. Wenn ein Türke zum Beispiel sich der Integration seiner Landsleute hier in Deutschland widmet, dann erwähnen Sie ja auch, dass dies ein Türke ist. Demzufolge würden Sie in uns das Vorurteil schüren, dass Türken Wert auf Integration legen, nicht nur wir Deutschen. Ich sehe auch da keinen begründeten Sachbezug, weil auch Deutsche versuchen Ausländer zu integrieren. Diesbezüglich ist dieser Kodex doch absolut einseitig, weil der nur darauf zielt, das Schlechte von Minderheiten zu verschweigen. Eine gezielte Maßnahme, um uns das objektive Denken zu verleiden, und uns der Subjektivität Preis zu geben. Gerecht wäre es, sowohl Positives als auch Negatives zu erwähnen, um sich ein genaues Bild zu machen. Medaillen haben immer zwei Seiten. Eine Frage noch wegen des Thema Vorurteil. Ist es ein Vorurteil, wenn wir denken, dass die Mainpost eine neutrale und unsubjektive Berichtserstattung tätigt oder ist es ein Fakt? |
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antonsah (267 Kommentare) am 08.02.2011 00:07
Lieber@blaubiIch bemühe mich sehr, mich durch das Gestrüpp Ihrer Gedanken zu kämpfen. Es gelingt mir nur stellenweise und auch das nur vielleicht. Nur ganz kurz: wenn ein Türke seinen Landsleuten bei der Integration hilft, dann besteht ein für das Verständnis der Nachricht notwendiger Sachbezug für die Nennung der Nationalität - nicht aber bei einer Schlägerei Betrunkener. - Was die Neutralität der Main-Post betrifft, so sind wir stets darum bemüht. Deshalb hoffe ich, dass dieses Bemühen sehr oft im Ergebnis zum Fakt wird.Anton Sahlender, Leseranwalt |
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mdeeg (778 Kommentare) am 07.02.2011 18:09
"Begründbarer Sachbezug"...ist klar. Vorurteile ebenso - auch wenn natürlich die "Nichterwähnung" der Minderheiten die "gefühlten" Tatbestandszahlen weiter antreibt, da ja so jeder Fall und jeder Bericht in gewissen Kreisen in "Verdacht" kommt, von einer (nichterwähnten) Minderheit begangen worden zu sein/zu handeln....von wegen "Bestätigung" der Vorurteile.Aber was anderes: wieso wird dreimal in einem kurzen Bericht aus dem Würzburger "Justizpalast" (07.02) betont, dass der Angeklagte "Akademiker" ist! Wenn schon, denn schon: welche Art "Akademiker"? Als was promoviert er gerade? (auch das "beiläufig" erwähnt...) Oder schürt das "Vorurteile"....? Und bitte, bitte: bei der Berichterstattung vielleicht mal darauf achten, mit welcher Wortwahl man welche Sachverhalte beschreibt respektive "bebildert"! Was z.B. "Terroristen" sind - und was nicht! Denn nicht nur die Beschreibung der Zugehörigkeit zur irgendwas erfordert "journalistisches Fingerspitzengefühl" . |
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evakurt (2618 Kommentare) am 08.02.2011 00:11
Zustimmung für den ....... Leseranwalt in dieser Sache.Es geht ja um den Schlüsselbegriff "Sachbezogenheit". Und eine Geschwindigkeitsüberschreitung an sich hat nichts damit zu tun, ob der Fahrer ein Liechtensteiner, Türke oder Däne ist. Mich würde im übrigen eine Nennung der Nationalität nicht stören, auch wenn sie NICHT sachbezogen wäre. ABER: Da es nun einmal das Gespenst des Minderheiten-Mobbings gibt, steht ein höheres gesellschaftliches Interesse ÜBER der - an sich - harmlosen Meldung, dass etwa ein 19.jähriger Türke 163 statt 80 km/h gefahren ist. Deutlich gesagt: Solange die gesellschaftliche Reife nicht gesichert ist, müssen solche ethnischen Hinweise unterbleiben. Ganz anders wäre es, wenn eine iranische Frau in ihrer Burka halbblind einen Unfall verursachen würde. DANN wäre der Hinweis auf ethnische Hintergründe sachdienlich. - Da wird es immer wieder Grenzfälle geben, die man nicht zu kritisch sehen muss, solange es eben Grenzfälle sind. Allerdings ist in Zeiten von heftigen Migranten-Diskussionen insgesamt eher Zurückhaltung geboten. |
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antonsah (267 Kommentare) am 08.02.2011 10:49
@evakurtSehr gut erklärt. Anton Sahlender, Leseranwalt |
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blaubi (2806 Kommentare) am 08.02.2011 11:12
@ evakurt
stimmt, diese Gefahr lauert, aber um dieses Gespenst zu besiegen muss man mit Vernunft in der Öffentlichkeit diskutieren, damit die gesellschaftliche Reife da ist. Den Kopf in den Sand zu stecken bzw. den Leuten Scheuklappen zu verordnen, das ist der absolut falsche Weg. Probleme löst man damit, wenn man sich diesen stellt und nicht alles verschweigt! |
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evakurt (2618 Kommentare) am 08.02.2011 13:39
Richtig ...ABER: Der Schwall an Diskussionsbeiträgen der letzten Zeit zum Thema Integration (Sarrazin, Cengiz) war in weiten Teilen eben NICHT von Vernunft geprägt. Wie soll man sich im geordneten Fahrwasser der Vernunft bewegen, wenn andere dabei sind, im Oberwasser Dämme zu sprengen? |
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blaubi (2806 Kommentare) am 08.02.2011 16:34
also doch den Kopf in den Sand stecken?klar, einige sind hier, mit denen man kaum eine Diskussion in dieser Beziehung machen könnte; aber diese Sachen dann einfach in die letzte Ecke schieben, das ist noch fälschlicher! Schön wäre es eine Diskussion führen zu können, um die gegenseitigen Standpunkte darlegen zu können. Das Problem ist, einige halten es nicht für nötig, mittels Argumenten in sachlicher Weise zu reden. der Eine ist stark nationalistisch angehaucht, der nächste wirft anderen nur bei der kleinsten Ausländerkritik Ausländerfeindlichkeit vor, der nächste versucht sich mit fanatisch-aggressiven Argumenten beleidigend gegen andere zu wenden, der andere muss halt erst den Papst fragen...und und und.Dass die Standpunkte verschieden sind, das ist normal, eben die Diskussionsform eben...??? Nur was tun? Wenn über diese Sache nicht öffentlich geredet wird, dann bleibt dieses noch jahrzehntelang liegen, und das schürt am Ende noch mehr, was Vorurteile betrifft, was die tabuisierung dieses Themas betrifft. Nur müsste die Mainpost dahingehend unterstützen. Leider sehe ich auch diesbezüglich der Mainpost keine Ambitionen, solche in Thema zu führen. Wenn ich mich an den letzten Cengiz-Artikel erinnere, so schnell wie dieser kam, so schnell wurde dieser nach hinten geschoben. Gerade die diskussionsfähigen Artikel werden immer weniger und wenn diese unbequem diskutiert wird, dann entweder der Artikel kommentiermäßig gesperrt oder eben in die Versenkung geschafft. Auch ein absolutes Armutszeugnis seitens der Mainpost, aber auch seitens des Leseranwaltes, der eigentlich dafür da wäre. |
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antonsah (267 Kommentare) am 08.02.2011 17:22
@blaubiEs ist auch aus journalistischen Gründen unnötig im hier zugrunde liegenden Fall ethnische Zugehörigkeiten zu nennen. Sie tun nichts zur Sache. Deshalb sehen Sie bei uns keine Ambitionen, in solchen Fällen Minderheiten zu nennen. Und wie berechtigt die von @evakurt bschriebenen Bedenken sind, zeigt die unverkennbare Zielrichtung einer ganzen Reihe von Kommentierungen im Fall Cengiz. Die gehen oft weit über das hinaus, was man noch als unbequem durchgehen lassen könnte. Da geht es um mehr als um eine kleine Ausländerkritik.Ach ja, Aufgabe des Leseranwaltes ist es auch, Menschen vor unwürdigen und verletzenden Äußerungen oder vor nicht haltbaren Unterstellungen zu schützen. Ich denke, wir gehen hier mit Kommentierungen vergleichsweise sehr großzügig um, lassen noch immer Nicknames zu. So können wir auch erwarten, dass zumindest die Verhaltensregeln (Netiquette) berücksichtigt werden. Anton Sahlender, Leseranwalt |
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Uwe.Kreuzer (1 Kommentare) am 09.02.2011 13:54
@allgegenwärtige IgnoranzIm Einzelfall ist es fast immer schlicht unnötig, den ethnischen Hintergrund zu erwähnen. Was habe ich schon für ermüdende Diskussionen in Redaktionskonferenzen über dieses Thema erlebt... Und, @blaubi, niemand und nichts hindert einen Journalisten daran, anhand von vorhandenen Statistiken auf die Ungleichverteilung krimineller Straftaten hinzuweisen - dann aber bitte stets in Relationen gesetzt (zum Beispiel Anzahl türkischstämmiger Straftäter vs. türkischstämmige Bevölkerung in D. insgesamt) und vor allem mit Bezug auf die Lebenssituation der Migranten hier in Deutschland: allgegenwärtige Diskriminierung, schlechte Bildungsaussichten, hohe Arbeitslosigkeit etc. Sie haben schon recht, der deutsche Staat war da viel zu lange untätig. Sie beziehen das allerdings hauptsächlich auf fehlende Abschiebemöglichkeiten - darf ich Sie darauf aufmerksam machen, dass der deutsche Staat 30, 40 Jahre lang nicht sehr viel Wert auf die Integration der sogenannten Gastarbeiter gelegt hat? Dass die selbst schlecht gebildeten Erwachsenen, die man als billige Arbeitskräfte ins Land geholt hat, keine Ahnung von der richtigen Bildung für ihre Kinder (mitunter tatsächlich auch kein Interesse daran) hatten, ist die eine Seite. Dass der Staat aber tatenlos mitansieht, wie Hunderttausende junger Menschen als Schulabbrecher enden, in die Arbeitslosigkeit und (Klein-)Kriminalität abrutschen, das geht auf keine Kuhhaut mehr. Das ließe sich jetzt ewig fortführen... |
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raggio (38 Kommentare) am 15.02.2011 16:12
Eigenverantwortung?Sehr geehrter Herr Kreuzer,ob nun die Mainpost in vorauseilendem politisch-korrektem Gehorsam den Richtlinien (nicht: Vorschriften) des Pressekodex folgt oder ob sie vielleicht doch ein Interesse der Bürger/Leser an der Nationalität von Tätern, Opfern oder sonstigen Personen, über die sie berichtet, erkennt, möchte ich hier nicht weiter kommentieren. Daß Sie aber - als Abschlußkommentar bislang unwidersprochen - hier tatsächlich dem Staat die Schuld daran geben, wenn "Hunderttausende junger Menschen als Schulabbrecher enden, in die Arbeitslosigkeit und (Klein-)Kriminalität abrutschen", das kann ich wirklich nicht stehen lassen. Selbst wenn die pauschal von Ihnen behaupteten Thesen stimmen würden - Deutschland hat arme Menschen gegen ihren Willen aus ihrer Heimat geholt, damit sie hier für uns schuften und das Land aufbauen, es hat diesen Menschen nichts gegeben, sie nur ausgenutzt und in Armut und Elend leben lassen - so hat es doch immer noch jeder Mensch selbst in der Hand, ob er die (kostenlose!) Schulausbildung bis zum Abschluß genießt oder ob er vielleicht doch lieber kriminell wird. Manchmal passiert auch beides. Oder keines. Es hängt einfach vom Menschen ab. Aber einfacher ist es natürlich, immer entweder auf den Staat zu vertrauen oder ihm die Schuld zu geben. Was ist mit der Eigenverantwortung? Ach ja: eigentlich diskriminieren Sie diese armen Menschen ja allesamt, wenn Sie hier unterstellen, daß hunderttausende von ihnen (also die vorher Gemeinten ins Land Geholten...) kriminell werden (müssen)...
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Gegengewalt (234 Kommentare) am 22.02.2011 05:30
Ich bin gegen jegliche Zensur!Mich stört es wenn Fakten vertuscht werden sollen. Gerade bei Gewaltdelikten ist es sehr auffällig, dass Menschen mit Migrationshintergrund sehr überproportional bei diesen Delikten vertreten sind. Warum verschweigt man diese Fakten der Bevölkerung, hat man hier etwa Angst davor der Bevölkerung die Wahrheit zu sagen??Wenn man Polizisten fragt, und diese einem sagen, dass von 10 wegen einer Straftat festgenommenen 7-8 einen Migrationshintergrund oder einen Ausländischen Pass besitzen, ist das ein Hinweis darauf das wir schwerwiegende Probleme mit der Integration haben, wobei Integration hauptsächlich eine Bringschuld ist. Diese Dinge der Bevölkerung zu verschweigen, sorgt nur dafür, dass sich an diesem Sachverhalt auch die nächsten Jahre nichts verändert, was niemanden etwas bringt. |
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