Leseranwalt

aktualisiert: 18.03.2011 18:06 Uhr
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Berichterstattung über Japan: Warum andere Nachrichten verdrängt werden
Vernachlässigen Sie nicht andere wichtige Brennpunkte, so die Freiheitsbewegung in der arabischen Welt, besonders in Libyen“, mahnt ein Leser. Sein Hinweis ist richtig. Denn die Naturkatastrophe, die Japan heimgesucht hat und deren verheerende Folgen bestimmen gegenwärtig Konferenzen und Inhalte Ihrer regionalen Tageszeitung.
Nach den schlimmen Botschaften von einem anderen Kontinent gilt es hier den Erwartungen der Leserschaft gerecht zu werden. Und es geht nicht nur um die Nachrichten. Noch mehr werden Erklärungen erwartet, so zu Erdbeben, Tsunami, zu Kühlsystemen von Atomreaktoren, aber vor allem zu gesundheitlichen Gefahren. Nicht fehlen können menschliche Tragödien, politische und wirtschaftliche Entwicklungen, die auch in Europa durch die Ereignisse in Japan ausgelöst werden. Atomphysiker, Geologen oder Mediziner arbeiten freilich nicht in der Redaktion. Und in Archiven finden sich nur wenige Antworten auf aktuelle Fragen. Das heißt, es muss recherchiert werden, und zwar dort, wo die benötigte Kompetenz sitzt.
Täglich wird also ein Team gebildet. Bis zu zehn Journalisten sind nach den immer neuen Hiobsbotschaften, die von Ostasien ausgehen, in Unterfranken unterwegs. Die Welt ist vernetzt und zusammengerückt. Was in Japan passiert, können wir Sekunden später überall erfahren. Betroffenheit entsteht sofort, auch hier in unserer Umgebung.
In diesem und vergleichbaren Fällen gibt sich die Redaktion längst nicht mehr damit zufrieden, Texte einer international vertretenen Presseagentur abzudrucken, wie man es Tageszeitungen häufig unterstellt. Eigene Mitarbeiter sprechen mit Japanern unter uns und mit Franken unter Japanern, mit Rückkehrern aus dem Katastrophengebiet und mit Helfern. Die vermitteln persönliche Eindrücke. Experten aus der Wirtschaft oder der Universität erklären Nachrichten, die dann möglichst lesergerecht vermittelt werden.
Bei alledem achtet eine Tageszeitung besonders auf Verständlichkeit und Richtigkeit – noch vor der Schnelligkeit. Die gehört dem Internet, also auch mainpost.de, Rundfunk und TV.
Zurück zu den von Lesern gewünschten anderen aktuellen Themen. Sie werden nicht übersehen, auch nicht die arabische Freiheitsbewegung. Dennoch gilt für Medien ein ungeschriebenes Gesetz: Das Wichtige verdrängt das weniger Wichtige. Deshalb bleibt manche Nachricht, die sonst in der Zeitung gestanden hätte, in diesen Tagen auf der Strecke. Dabei gut auszuwählen, das ist eine schwierige Aufgabe von Redakteuren.
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Gartenfreak (472 Kommentare) am 12.04.2011 09:11
Guten Morger Herr Sahlender,jetzt weiß ich auch warum Sie nicht auf keineKommentare antworten. Weil Sie in Hettstadt wohnen und Hetschter und Büttelbrunner konnten sich noch nie leiden. Aber als Leseranwalt müßten Sie eigentlich darüber stehen. Schönen Tag noch Ihr Gartenfreak |
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Gartenfreak (472 Kommentare) am 07.04.2011 21:39
Hallo Herr Sahlenderhier einen Kommentar den Sie persönlich geschrieben haben Klar ist, dass ich mich nicht als Jurist anbiete. Leser sollen ermutigt werden, sich mit Konflikten bei mir zu melden, solchen, die mit der Redaktion nicht aufzulösen sind. Steine des Anstoßes waren bisher meist übergangene Ereignisse, verletzende Inhalte und Fehler aller Art. Vielen Beschwerden konnte ich abhelfen. Damit bin ich einmal sogar dem Deutschen Presserat zuvorgekommen, der eine Beschwerde deshalb als erledigt betrachtete.Solche Sätze zu sagen oder zu schreiben fällt Ihnen leichter, als Sie einzuhalten. Gute Nacht Gartenfreak |
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Gartenfreak (472 Kommentare) am 05.04.2011 20:53
Herr SahlanderSie sind doch der Leseranwalt, egal welche Frage ich Ihnen stelle,ich bekomme keine Antwort. Bei anderen sind Sie etwas schneller, Liegt es an meiner Person , den anderen Usern geben Sie doch auch Auskunft. Ich habe das gleiche Recht wie die anderen auch!!!!!!!!!!! MFG Gartenfreak |
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Gartenfreak (472 Kommentare) am 04.04.2011 21:24
Sehr geehrter Herr Sahlandereigentlich sollte doch LE gelöscht sein, dann frage ich mich,warum man immer noch auf seine Benutzerdaten und auf sein Logout zugriff bekommt. Ich finde das nicht in Ordnung. So lassen Sie zu das User seine Berichte, seine Gedanken alles lesen können und er sich nicht wehren kann. Entweder er darf nicht mehr und dann sollte man alles löschen, so wird einer den Hyänen zum Fraß vorgeworfen. Das sollte und drfte in einer Demokratie nicht sein. Das müßte auch in Ihrem Sinn sein. Gartenfreak |
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Gartenfreak (472 Kommentare) am 01.04.2011 21:32
Sehen Sie Herr SahlenderLe hat hier nichts wie die Wahrheit und dazu noch positiv für Sie geschrieben.Blaubi hat auch hier wieder gezeigt das er keine Ahnung und davon viel hat, er darf aber weiterschreiben. Wissen Sie mir ist ein fluchender Realist lieber , da ich von Ihm viel Lernen kann, als einer der keine Ahnung von nichts hat, wollen Sie wirklich Ihren Usern das antun. Oder halten Sie uns für genauso blöde wie BLAUBI. Gruß Gartenfreak PS Einen Fehler zu gestehen ist schwerer als zu schweigen!!!! In diesen Sinn;-) |
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