Leseranwalt

anton.sahlender@mainpost.de
Leseranwalt
    
aktualisiert: 28. März 2011, 17:12 Uhr » zurück zum Artikel
    
    
 
    
 
    
 


Fehler können die Glaubwürdigkeit eines Mediums aushöhlen

Mein Schriftwechsel mit einem Leser macht deutlich, dass Journalisten Fakten stets gewissenhaft überprüfen müssen, um ihrer Sorgfaltspflicht gerecht zu werden.  »mehr

Sortierung
blaubi (2806 Kommentare) am 28.03.2011 17:32

nobody ist fehlerfrei

...denke mit dieser überschrift hab ich wohl recht. aber es ist auch ein erhabenes gefühl, zu sehen, dass journalisten auch nur mit wasser kochen, dass man net der einzige mensch auf erden ist, der fehler macht. zwinkern
und der redakteur hat auch keine andere wahl, als die texte von freien mitarbeitern, vertrauensvoll zu veröffentlichen bzw. in die printausgabe zu setzen. wenn alles nachkontrolliert und nachrecherchiert wird, dann würde zusätzliches personal benötigt und demzufolge die zeitung noch teurer werden als jetzt.
aber fehler sind ansichtssache, für manche sind halt fehl gesetzte vornamen schlimmer als ne reaktorkatastrophe, denke das ist alles ermessenssache des einzelnen.
also mein junior freut sich über jeden fehler, den er in der MP sieht, vor allem rechtschreibefehler, weil er sich dann voller stolz seiner eigenen fehler entschuldigt.
(0)
evakurt (2618 Kommentare) am 28.03.2011 20:31

Wenn man diesen .....

... völlig unbedeutenden Fall heranzeiht, um damit die Glaubwürdigkeit der Medien zu thematisieren, spricht man vom Spreisel im Auge statt von den Balken im Fundament. Konkret: Wenn solche Flüchtigkeitsfehler vorkommen, bedeutet das KEINE EInschränkung der Glaubwürdigkeit der Medien. Im Gegenteil: Das ist menschlich und korrigierbar.

Was dagegen die Glaubwürdigkeit der Medien bedroht, ist beispielsweise das, was der (ehemalige) Herausgeber der ZEIT, Michael Naumann, als "Rudeljournalismus" bezeichnet - die einschlägigen Beispiele dazu sind bekannt.

Eine Glaubwürdigkeitsdebatte des Journalismus ist duchaus angebracht, sollte aber nicht durch Peanuts-Beispiele unglaubwürdigt gemacht werden.
(1)
nordisch (11 Kommentare) am 29.03.2011 09:06

Unglaubwürdig

Finde den Kommentar von evakurt sehr zutreffend. Fehler zuzugeben, die eigentlich nur Flüchtigkeitsfehler sind, zeugt nicht gerade von Demut, sondern ist eine Ablenkung - dazu eine sehr Durchsichtige. So verhalten sich eigentlich nur Menschen, wenn sie wirkliche Fehler nicht zugeben wollen. Auf diese Weise wird man aber nur noch unglaubwürdiger. Dennoch gibt es natürlich gelegentlich Leser, die einem ein solches Verhalten abnehmen (Kommentar von blaubi). Sollte man dazu gratulieren (D.h. die schauspielerische Leistung würdigen)?
(0)
antonsah (267 Kommentare) am 29.03.2011 10:35

@nordisch und @evakurt

Ich habe kein Interesse abzulenken. Ich halte lediglich fest, dass es sich nicht immer, wenn Medien gemeinsam ein Thema aufgenommen haben, um "Rudeljournalismus" handelt. Es ist meist eine Frage von Fakten und Argumenten, die für Notwendigkeit und Zuverlässigkeit vielfach verbreiteter Inhalte erkennbar werden. Genau aus diesem Grund ist das Beispiel Guttenberg - das schicke ich vorsorglich voraus, weil ich Ihre Interessen glaube zu kennen - kein Beispiel für das was evakurt häufig als "Rudeljournalismus" bezeichnet.
Anton Sahlender, Leseranwalt
(0)
nordisch (11 Kommentare) am 29.03.2011 12:49

Aber natürlich..

...lenken Sie ab. Sie haben es selbst thematisiert, dass der Umgang der Medien mit Fehlern ihre Glaubwürdigkeit beeinflusst. Und dann - wohl um zu beweisen, dass die MP-Redaktion Fehler zugeben kann - nennen Sie ein Beispiel, das kein Mensch als sehr bedeutend einschätzen würde. Während Sie also vorgeben, einen Fehler zuzugeben, ist Ihre eigentliche Aussage die , dass die Readktion eigentlich keine Fehler macht. Das nennt man Täuschung.
Zwei weitere Bemerkungen:
- Ihr Versuch, das Ganze auf die jüngste Guttenberg-Diskussion zu reduzieren ("..weil ich ihre Interessen glaube zu kennen..") spricht auch Bände. Nein, vermutlich kennen Sie diese nicht. Denn dafür müsste man zuhören.
- Niemand hat davon gesprochen, dass es sich immer um "Rudeljournalismus" handelt, wenn Medien gemeinsam ein kontroverses Thema aufgreifen. Die Frage ist: Gibt es Journalismus dieser Art? Aber diese Frage können Sie sich nicht stellen; zumindest nicht in einem öffentlichen Forum. Weil es mit ihrer Arbeitsbeschreibung kaum kompatibel wäre. Aber wer weiss? Vielleicht beschäftigen Sie sich privat dennoch mit solchen Fragen.
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen - ganz ehrlich - eine gute Woche.
(0)
evakurt (2618 Kommentare) am 29.03.2011 14:41

Der Fall Guttenberg wäre sehr wohl ....

.... EIN[b][/b] Beispiel für das, was Naumann als "Rudeljournalismus" benennt - ich meine sogar, dass er diesen Begriff anhand der Guttenberg-Diskussion benutzt hat, ohne dies direkt darauf zu beziehen - dazu ist er zu elegant. Was er auf jeden Fall sagt, ist: Es gibt diesen Rudeljournalismus. Beispiele (außer Guttenberg) dazu aus meinem Erleben wären Engholm, Ypsilanti, Eva Herrmann, Mixa, Lötzsch, etc - also Personen, die sehr verschiedenen gesellschaftlichen Schichten angehören.

In allen diesen Fällen wurde ein Medien-Szenario als solches inszeniert - unabhängig davon, dass dieses.Szenario natürlich mit sachlichen oder scheinsachlichen Argumenten durchwirkt war. Jedoch aus Sicht des Rezipienten: Nicht die ausgewogene Wahrheitsfindung, sondern das Szenario und das Schaden-Wollen erschien deutlich im Vordergrund. Das regt mich eigentlich gar nicht auf, weil dieses Verfahren von mir und von breiten Schichten der Bevölkerung als normal angesehen wird. Was mich aufregt, ist, wenn man seitens der Journalisten mit treuen Kulleruagen angeschaut wird, als würde man da was ansprechen, was so doch gar nicht sei. - In diesem Zusammenhang: Als Bundespräsident hat Horst Köhler einmal (sinngemäß) gesagt, dass er mit Entsetzen beobachte, dass es viele Journalisten gäbe, die Sachverhalte nicht nur verzerrt wiedergeben würden, sondern sogar diese Sachverhalte erst gar nicht seriös verstehen WOLLTEN.

Wenn man über die Glaubwürdigkeit von Medien spricht, wäre hier anzusetzen und nicht, weil irgendjemand menschlicherweise mal einen Vornamen verpeilt.

Notabene: Sie sagen: Nicht immer, wenn Medien gemeinsam ein Thema aufgenommen haben, handelt es sich um "Rudeljournalismus" Einverstanden - bestes Beispiel dafür ist die Atomkatastrophe in Japan. Diese Thema wird aufgrund seiner Bedeutung breit von den Medien aufgenommen UND es ist natürlich KEIN Rudeljournalismus. Aber sobald man sich auf EINE Person fokussieren kann UND es attraktiv ist im Sinne des öffentlichen Interesses, dann wird es eben manchmal zu Rudeljournalismus. Man sollte Michael Naumann dankbar sein, dass er als Journalist und Herausgeber dieses Wort öffentlich gemacht hat.
(0)
antonsah (267 Kommentare) am 29.03.2011 14:11

@nordisch

Ich will gerne Teile Ihrer Meinung akzeptieren. Bedauere nur, dass Sie nichts Konkretes zu nennen wissen, was Ihre Haltung wirklich unterlegt. Und diese ganze Diskussion fußt auf einer Unterstellung.
Es gibt zweifellos einen sogenannten "mainstream" in Medien. Das bestreite ich nicht. Der ist aber an sich noch nichts Schlechtes. Oft wird er auf Fachtagungen und Seminaren, außerdem in Branchenpublikationen selbstkritisch thematisiert. Wir bemühen uns durchaus, mit beiden Beinen auf dem Boden zu stehen.
Wir stellen uns überdies auch öffentlichen Diskussionen darüber, haben es immer getan.
Und wogegen ich mich ernsthaft verwehre, ist freilich ihre Unterstellung, dass ich eigentlich sagen wollte oder jemals gesagt habe, unsere Redaktion würde keine Fehler machen.
Ich habe hier mehrfach erklärt, worin ich meine Aufgaben in dieser Leseranwalt-Rolle sehe. Ich gebe aber auch zu, dass ich wenig Lust habe, mich mit haltlosen Unterstellungen rumzuschlagen.
Ich bewundere hier evakurt, dem/der es sofort gelungen ist, meinen Ausgangsbeitrag mit Hilfe eines ZEIT-Beitrages ins Gegenteil zu verdrehen, mit der pauschalen Ansage, die Beispiele seien hinreichend bekannt.
Ich empfehle Ihnen im Hinblick auf meine Arbeitsbeschreibung den Kodex des Deutschen Presserates http://www.presserat.de und die Leitlinien der Main-Post Redaktionen, die Sie in diesem Online-Portal beim Impressum finden, nachzulesen.
Anton Sahlender, Leseranwalt
(0)
nordisch (11 Kommentare) am 29.03.2011 16:50

Lieber Herr Leseranwalt..

Sie haben wie gesagt selbst das Thema Fehler der Medien und ihre Glaubwürdigkeit angesprochen. Dabei haben Sie jedoch ein Beispiel gewählt, das nicht ernsthaft als Bedrohung der Glaubwürdigkeit verstanden werden kann und somit eigentlich irrelevant ist. Die Frage ist natürlich warum? Bei mir ensteht sehr wohl den Eindruck, dass Sie diesen Spagat versuchen: Einerseits wollen Sie gerne so erscheinen als würden Sie (D.h. als Medienvertreter) offen mit Fehlern umgehen, aber andererseits weigern Sie sich anzuerkennen, dass es wirkliche Fehler - d.h. die die Glaubwürdigkeit gefährden könnten - gibt (Denn sonst hätten Sie vermutlich dafür ein Beispiel genannt). Evakurt hat es so formuliert: "Eine Glaubwürdigkeitsdebatte des Journalismus ist duchaus angebracht, sollte aber nicht durch Peanuts-Beispiele unglaubwürdig gemacht werden."
Genau das habe ich mit dem Begriff Täuschung gemeint. Ihr Beispiel macht Ihr Anliegen unglaubwürdig.
Da Sie aber das Konkrete so gerne hervorheben, wäre ich Ihnen dankbar, wenn Sie auf diese Frage sehr konkret antworten würden: Gibt es Ihrer Meinung nach "Rudeljournalismus"? Falls ja, können Sie 1-2 konkrete Beispiele nennen? Bin gespannt auf Ihre Antwort.
(0)
frankenkuvert (84 Kommentare) am 29.03.2011 14:23

Wer seinen Lesern

Belehrungen über Presserecht und Kodex mitteilen will, hat schon verloren. Noch dazu, wenn es desjenigen freie Meinungsäußerung tangiert. Ein Leseranwalt sollte mit Kritik, zugegebenerweise banaler, souveräner umgehen.
(1)
antonsah (267 Kommentare) am 29.03.2011 15:50

@frankenkuvert

Sie überfordern mich mit dieser Anmerkung. Ich weiß nämlich wirklich nicht, wo ein Kodex die freie Meinungsäußerung tangiert. Ebenso wenig vermag ich zu erkennen, was genau Sie damit meinen, wenn Sie mir empfehlen, mit Kritik souveräner und auch noch banaler umzugehen.
Soll ich etwa Kritikern wider meine eigenen Überzeugungen und Kenntnisse oder wider unsere Leitlinien einfach immer Recht geben?
Oder hätte ich Ihre Meinungsäußerung garnicht beachten sollen, weil Sie absolut nichts zum Ausgangsthema sagen - Siehe Nutzungsbedingungen.
Ich nehme die Diskussionen zum Thema gerne an. Das sollten Sie auch tun. Und wer sich hier meldet, kann nicht immer damit rechnen, nur auf Zustimmung zu stoßen.
Anton Sahlender, Leseranwalt
(0)
wgr (579 Kommentare) am 29.03.2011 18:19

@frankenkuvert

Das sehe ich anders. Was hier der Leseranwalt durchführt ist sehr wohl angebracht. Ist es doch eine Diskussion zur Klärung der Sachlage. Dies ist allerdings etwas, was der "Mainstream" - also die Rechthaberei, eine vermeintlich alleingültige Meinung einer vermeintlichen kulturellen Mehrheit zu haben - zunehmend frißt und überhaupt nicht mehr kann: sachlich mit Fakten diskutieren. Sie erkennen es daran, daß heute bei einer politischen Diskussion bereits nur von Streit gesprochen wird. Dieses halte ich für eine Kulturschändung und den Vorgarten zu einer Meinungsdiktatur.
(0)
mdeeg (778 Kommentare) am 29.03.2011 17:26

Puh!

Beim gewohnt selektiven Lesen hat der Ausgangsartikel keinerlei Interesse geweckt, die anschließenden Kommentare - wie oft - durchaus. (Und der letzte Kommentar bezog sich nach meinem Verständnis darauf, mit "banaler Kritik" bezogen auf den Ausgangsartikel souveräner umzugehen...nicht mit "Kritik souveränder und auch noch banaler umzugehen....).
(1)
antonsah (267 Kommentare) am 29.03.2011 18:33

@mdeeg

Sie haben Recht - es ging tatsächlich um die banale Kritik zu Fehlern. Tut mir leid @frankenkuvert. Meine Reaktion auf das kritische Schreiben im Ausgangsbeitrag war eine erklärende. Das gehört zu den Ansprüchen, die ich an mich stelle. Ich gebe mir damit Mühe. Wie soll es denn nun bitte souveräner ausfallen...?
Anton Sahlender, Leseranwalt
(0)
frankenkuvert (84 Kommentare) am 29.03.2011 19:22

Ich meine natürlich nicht

die Souveränitäten im Sinne der Rechtswissenschaft. Die sollten Ihnen ja eigentlich kenntlich sein. Ich meine die Souveränität im Sinne von "der persönlichen Konstanz in der komplexen Meinungsvielfalt." Insofern macht es prinzipiell wenig Sinn, auf banale Kritik Belehrungen abzugeben. Es ist erstaunlich und bemerkenswert, das Sie hier eine Erklärung über Souveränität anfordern.
(1)
antonsah (267 Kommentare) am 30.03.2011 12:32

@frankenkuvert

Bin kein Rechtswissenschaftler, sondern jemand, der sich seit Jahrzehnten verstärkt mit Medienrecht und -Ethik in der Praxis auseinandersetzt. Ich gehe mit meinen Beträgen meist beispielshaft vor allem auf die Themen ein, die von Lesern und Nutzern öfter angesprochen werden. Und in den vorliegenden banalen Fällen war es so.
Anton Sahlender, Leseranwalt
(0)
wastl-one (2135 Kommentare) am 31.03.2011 19:09

Großartig...

"persönliche Konstanz in der komplexen Meinungsvielfalt könnte man vielleicht weniger geschraubt auch als Starrsinn betrachten. Ergötze mich immer wieder an den oft nichts oder nur banales wiedergebenden akademischen Sprachschöpfungen.

R. Sebastian, Würzburg
(2)
nordisch (11 Kommentare) am 30.03.2011 08:03

Was wirklich banal ist...

Die hier geäusserte Kritik ist ganz gewiss nicht banal. Sie ist logisch begründet und hat einen direkten Bezug zum Inhalt des Artikels des Leseranwalts (Es wäre vielleicht hilfreich gewesen, wenn frankenkuvert - statt nur andere Beiträge zu kritisieren und den Leseranwalt über die richtige Art der Souveränität aufzuklären -sich inhaltlich an der Diskussion beteiligt hätte. Bisher kam da leider gar nichts).
Nein, das wirklich Banale in dieser Angelegenheit ist m.E. das Beispiel, das Herr Sahlender benutzt wenn er verdeutlichen will, dass Medien durch Fehler ihre Glaubwürdigkeit verlieren können. Wie bereits mehrfach betont stellt sich die Frage, warum er einen Fehler nennt, den man ohne weiteres als weitgehend harmlos bezeichnen kann. Warum nennt er nicht Fehler/Vorgehensweisen, die die Glaubwürdigkeit tatsächlich gefährden könnten? Meint er, dass es diese in der Realität eigentlich gar nicht gibt? Oder hindert ihn die politische Korrektheit, diese zu nennen?
Auf jeden Fall bin ich nach wie vor gespannt, wie er auf die Frage, inwieweit es seiner Meinung nach "Rudeljourmalismus" überhaupt gibt, antworten wird. Wird er daruf antworten? Und wenn ja, wird die Antwort konkret sein (d.h. mit Beispielen)?
(1)
frankenkuvert (84 Kommentare) am 30.03.2011 12:01

Meine Beiträge

bezogen sich natürlich nicht auf den ursprünglich kritisierten Fehler in der Berichterstattung, sondern auf die Reaktion des sog. Lesersanwaltes und sollten auch so verstanden werden. Das Fehler passieren, ist nur allzu menschlich und aus meiner Sicht in dem Artikel eher banal. Was ich aber kritisierte, ist insbesondere der Umgang und die Antwort auf diesen Hinweis. Insofern hatten meine Beiträge mit der zugrunde liegenden Meldung in der Tat nichts zu tun.
(1)
antonsah (267 Kommentare) am 30.03.2011 12:39

@nordisch

Ich wiederhole, was ich bereits geschrieben habe: Es gibt zweifellos einen sogenannten "mainstream" in Medien. Das bestreite ich nicht. Der ist aber an sich noch nichts Schlechtes. Oft wird er auf Fachtagungen und Seminaren, außerdem in Branchenpublikationen selbstkritisch thematisiert. Wir bemühen uns durchaus, mit beiden Beinen auf dem Boden zu stehen.
Wir stellen uns überdies auch öffentlichen Diskussionen darüber, haben es immer getan.
Auf Vorwürfe kann ich nur reagieren, wenn sie konkret vorgebracht werden. Daran mangelt es leider im Hinblick auf den pauschalen Vorwurf des Rudeljournalismus.
Anton Sahlender, Leseranwalt
(0)
nordisch (11 Kommentare) am 30.03.2011 13:26

Versteckspiel

Ich nehme zur Kenntnis - und das ist nicht ironisch gemeint - dass Sie sich ganz einfach weigern, auf eine ganz offene Frage eine ebenso offene und vor allem transparente Antwort zu geben. Ich habe Sie gefragt (Eine Frage ist nicht mit einem Vorwurf gleichzusetzen!), ob es Ihrer Meinung nach "Rudeljournalismus" gibt und wenn ja, ob Sie 1-2 konkrete Beispiele nennen können. Auf diese Frage kann man ganz offen antworten. Ich bitte Sie ja nur, Ihren persönlichen Standpunkt offen zu legen. Aber genau das tun Sie nicht. Sie - die Sie immer wieder Konkretes einfordern - weichen aus, flüchten sich in nebulöse Sätze und tun so als hätte man einen Vorwurf erhoben statt eine Frage zu stellen. Glauben Sie mir: Ich habe wirklich keine Lust, Sie immer nur zu kritisieren; aber eine ähnliche Erfahrung habe ich in einer anderen Diskussion mit Ihnen gemacht. Sie müssen verstehen, dass man sich als Leser dann irgendwann fragt, warum Sie sich immer wieder verstecken! Eines ist auf jeden Fall ganz sicher: So verspielen Medien und Medienvertreter sehr gründlich ihre Glaubwürdigkeit.
Damit ist diese Diskussion für mich beendet. Machen Sie es gut.
(1)
Zum Kommentar abschicken bitte vorher einloggen
Benutzername Passwort
 
     
Sie sind noch kein Mitglied auf mainpost.de? Dann jetzt gleich »hier registrieren
    
    
bereits am Anfang 1 2 3 weiter
    
    

Gas

 
    

DSL

 
    

Strom

Gas
Tarifrechner
Kostenloser Gas-Tarifrechner mit allen aktuellen Anbietern und Tarifen.
Ihre PLZ
Verbrauch
    
Anzeige
    

Bundesliga-Tipp 

Fußball-Experten, aufgepasst
Hier Tipps abgeben und Preise gewinnen.  »mehr
    
    

Gewinnspiel 

Kinokarten gewinnen
Cineworld und mainpost.de verlosen 10x2 Kinokarten »mehr
    
    

Aktionsabo 

Lesespaß zum Vorzugspreis
Alle Abos auf einen Blick: Geschenk-, Aktions-, Probe-, Wochenend- und Studenten-Abos. »mehr
    
    

Daily X 

Die Jugendseite der Main-Post
Täglich aktuell, täglich lesenswert. »mehr
    
    

Partner finden!