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aktualisiert: 20. Juli 2011, 11:39 Uhr » zurück zum Artikel
    
    
 
    
 
    
 


Die Schwierigkeiten journalistischer Reaktionen auf Insolvenzen von Unternehmen

Dieser Tage hat mich eine Leserin gefragt, warum wir umfangreich über die Insolvenz eines bekannten Autohauses in der Region berichtet haben, aber über andere, kleinere Insolvenzen nichts in der Zeitung zu lesen sei. Die Frage ist einfach zu beantworten. Dennoch bedarf es zur Berichterstattung über wirtschaftlich angeschlagene Unternehmen doch einiger Erklärungen mehr.  »mehr

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blaubi (2806 Kommentare) am 18.07.2011 08:14

insolvenz-news?

scheinbar ein drahtseilakt, eine insolvenzmeldung richtig zu platzieren. und trotzdem bn ich der meinung, dass gerade die bevölkerung davon informiert werden sollte, damit der kleine mann nicht ins finanzielle fettnäpfchen tritt. denn die wahrscheinlichkeit ist hoch, dass so manche anzahlung dann auf nimmer wieder sehen verpufft, sobald man dies bei einer klammen firma tätigt.
denke, dass die gefahr einer zeitungsmeldung darüber zwar den absoluten todesstoss einer insolventen firma bedeuten kann, aber in meinen augen das kleinere übel, weil gerade die presse dem leser verpflichtet ist, und diesbezüglich wertvolle infos nicht zurückhalten sollte.
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jus (186 Kommentare) am 18.07.2011 09:31

Ihnen

sind ihre angezahlten 100€ also wichtiger, als die Existenz eines Unternehmens mit 10 Arbeitern + Familie die aufgrund von voreiligen Meldungen keine Aufträge mehr kriegen.
Wieder mal nicht zu Ende gedacht. Setzen Sechs!
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blaubi (2806 Kommentare) am 18.07.2011 09:36

subjektiv gesehen

...100 euro kann man wertmässig verschieden einstufen, für den einen sind es peanuts und für den anderen ne ganze menge. kommt immer darauf an, welche basis man hat.
für mich sind 100 euros enorm viel wert. und wenn ich sie nicht wiederbekomme, dann zählen sie doppelt.
PS:ich rate ihnen nur,menschen,die wenig haben nicht von oben herab zu verurteilen, weil denen das hemd näher ist als die hose
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grayjohn (1547 Kommentare) am 22.08.2011 11:40

Ja-ne

Wenn das Unternehmen sowieso insolvent ist, lebt es auch von meinen 100 Flocken nicht weiter (die kriegt irgendeine Bank, die aber sicher nicht bereit ist, mir dafür niedrigere Zinsen einzuräumen). Abgesehen davon, wenn ich oft genug 100 Flocken von meinem begrenzten Einkommen irgendwo gegenleistungsfrei versenke, kann es mir passieren, dass ich auch Insolvenz anmelden muss.
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antonsah (267 Kommentare) am 20.07.2011 15:33

@blaubi

Wir mögen unsere Leserschaft und wir brauchen sie. Aber wir sind als unabhängiges Medium allen Menschen verpflichtet, dazu gehören also auch
Mitarbeiter von amgeschlagenen Firmen und Unternehmer, ebenso wie deren Kunden.
Anton Sahlender, Leseranwalt
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