Leseranwalt
anton.sahlender@mainpost.de

aktualisiert: 05. Februar 2012, 18:30 Uhr
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Lesern ist in Briefen mehr erlaubt, als Journalisten in ihren Artikeln
Vergangene Woche habe ich erklärt, dass Autorinnen oder Autoren von Leserbriefen auch für den Inhalt haften. Es kann sie teuer zu stehen kommen, wenn sie nicht nachweisbare schwere Rechtsverletzungen Dritter als Tatsache feststellen. Zu erkennen, ob das der Fall ist, fällt oft schwer. Selbst Juristen streiten mitunter, ob Texte durch die Meinungsfreiheit gedeckte Wertung oder eine Feststellung falscher Tatsachen enthalten. Kein Wunder, wenn auch Leser mal Meinung mit Nachricht verwechseln. Ich komme darauf zurück. »mehr
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Du_di_ned_oo (2934 Kommentare) am 29.01.2012 15:43
im großen und im kleinen zeigt sich hier wieder einmal......daß die Berichterstattung eben nicht neutral ist, sondern z.B. auch von wirtschaftlichen Aspekten überlagert wird. Dies trifft wohl nicht nur für den Dauerskandal um Wulff, sondern ebenso um die Berichterstattung bzg. Riester-Rente zu.Manche Themen wie z.B. der Fall Gustl Mollath tauchen in manchen Medien (z.B. der MP) gar nicht auf. Auf Nachfrage warum dies so ist gibt es einfach keine Antwort... Gut also daß es noch andere Medien gibt. Dem Staat Unbequem und einfach weggesperrt http://www.youtube.com/watch?v=4Yb_SAy1-eY |
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mdeeg (778 Kommentare) am 29.01.2012 15:53
Sie haben das schön formuliert.......dass "eine andere Meinung keine falsche Tatsache ist".Das ist der Kern der Meinungsfreiheit. Problematisch wird es, wenn eine "andere Meinung" dazu mißbraucht wird, eine Meinung mit Amtsgewalt und institutionellem Hintergrund zu unterdrücken und so Menschen "mundtot zu machen. Dass erfolgt immer ungenierter offen aber erkennbar auch konkludent durch Druck und Repressalien. Beispiel hierfür ist, wenn in Sachsen Staatsanwälte gegen Politiker der Linken wegen angeblicher Straftaten bei Demonstrationen/Gegendemonstrationen mit einer an Mißbrauch der Gesetze nicht nur vorbeischrammenden Art und Weise vorgehen, nachdem zuvor mit Stimmen der NPD die Immunität aufgehoben wurde und gleichzeitig schwerste Pobleme zu bestehen scheinen, rechte Straftaten als solche auch nur zu erkennen. Beispiel ist auch das Vorgehen des sog. Verfassungsschutzes: eine linke Gesinnung scheint per se für den Meinungsinhaber in Deutschland mittlerweile "gefährlich", wenn schon frei gewählte Politiker des Bundestages durch den "Geheimdienst" überwacht werden. (Ich bin insoweit kein "Linker", sich gegen diesen Schwachsinn eine Meinung zu bilden, dafür reicht schon gesunder Menschenverstand). Worauf ich hinaus will, ist folgendes: nicht jede Meinung ist folgenlos, unkompliziert und endet "schlimmstenfalls" mit der Kündigung eines Abonnements. Die Beispiele aus Franken verkneife ich mir, Ihre Zeitung hat offenbar Angst, Mißstände in der Justiz zu benennen, solange andere nicht vorausgehen! |
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blaubi (2806 Kommentare) am 29.01.2012 17:18
auch wenn für Leser mehr Rede-Freiheit gibt...so ist das Problem die MP-interne Pressezensur, denke da liegen bei jedem Redakteur die Hürden anders. Das Beispiel hatte ich an Leserbriefen, die ich an verschiedene Medien sendete, manche waren diese zu heiß, andere hatten Sie veröffentlicht.Rechtlich gesehen, so habe ich mehr Äusserungsfreiheit(welche ich auch u.a. gnadenlos in Blogs, FB, G+ , etc...) wahrnehme, obwohl man auch nicht vor dem denunzierbereiten Gutmenschentum nicht gefeit ist, welche sogar bei jedem Bisserl die Staatsanwaltschaft einschaltet. Auch diese Hürde hatte ich zu lösen(sogar mit Bravour), aber denke diese Sache kennen Sie ja. Fakt ist, dass Sie als Medien noch die Presseaufsicht im Nacken haben, wo es zwar Richtlinien gibt. aber diese gummiartig mittels hinein- bzw. Desinterpretation versucht werden,auszuweiten. Es gibt halt Menschen, die jedes Wort anstössig finden. Aber in Bezug auf "Verdächtigungen", die einfachst Lösung wäre es mittels Satire(Tucholski-satire darf alles) zu lösen, wo das unausgesprochen Wort zwischen den Zeile zu finden ist bzw. ist auch die Satzzeichenstellung behilflich, oftmals tut es ein einfaches Fragezeichen. Die bezieht sich auf Artikulation in einer rechtlichen Grauzone. Eben ein Problem, wenn man kein Blatt vor den Mund nehmen will aber man trotzdem sagen will. Aber dass ihnen die Presseaufsicht als Anstandsdame im Nacken sitzt, das ist halt das Berufsrisiko des Journalisten. In diese Hinsicht finde ich die MP viel zu verhalten und ängstlich, etwas zu wagen. viel zu brav und bieder. Besser mehr polemisieren(Eristische Dialektik), Mut zeigen. |
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closs (1300 Kommentare) am 29.01.2012 20:23
Formell haben Journalisten in Artikelnweniger Spielräume als Leserbriefschreiber - d'accord. - Allerdings kann man auch in Artikeln sehr viel eigene Meinung unterbringe. Nehmen wir mal ein auf BILD-Niveau transponiertes Thema (hier Wulff):Wäre Wullf BILDs Darling gewesen, hätte eine Überschrift zum Thema "Übernachtungen bei Freunden" lauten können: "Darf ein Bundespräsident Freunde haben?" - Daraus würde sich eine mehrheitliche Meinungsbildung pro Wulff einstellen. - Wollte BILD Wulff angreifen, könnte die Überschrift lauten: "Unwürdig. - Wulff schnorrt bei Freunden" - Ergebnis bei der Bevölkerung logischerweise umgekehrt. In der MP gibt es das auf gediegenerer Ebene auch (wobei nicht klar ist, ob das Absicht ist oder unbewusst oder an technischen Dingen liegt). Zwei Beispiele: In einem Fall, in dem eine junge Frau ausfällig gegenüber Polizisten wird, wird in der Überschrift der Beruf erwähnt. Die Folge ist, dass plötzlich über den Kinderpflegerberuf gestritten wird. Natürlich war das seitens der MP keine Meinungsäußerung, aber die öffentliche Meinung wird nolens volens vom eigentlichen Gegenstand des Berichts konnotativ auf ein anderes Thema gelenkt. - Anderes kürzliche Beispiel: Die begründete Verschiebung einer Zahlenveröffentlichung (Kirche) wird in der Artikel-Überschrift so dargestellt, als würde etwas "verschwiegen" werden. Streng genommen ist das richtig, denn solange man etwas nicht veröffentlicht, wird es nicht gesagt, also "verschwiegen". Aber selbstverständlich hat dieses Wort eine hammerharte Konnotation im Sinne von "vorenthalten", "intransparent sein" etc. - genau das Gegenteil dessen, was die Herausgeber der Zahlen gesagt haben, nämlich: 'Ihr kriegt die Zahlen Anfang Sommer'. - Natürlich kann man sich dann immer rausreden, weil Konnotationen schwer beweisbar sind. Aber zur Ehre aller Journalisten sollte nicht betont werden müssen, dass Journalisten wissen, was Konnotationen sind. Und wenn Konnotationen deutlich eingesetzt werden, ist das eine verdeckte Meinungsäußerung (ob nolens oder volens). Hier wäre mir etwas mehr Transparenz recht, nämlich: Ist es im Rahmen des journalistischen Selbstverständnisses, Konnotationen in Artikeln einzusetzen? - Zur Verdeutlichung: Das passiert ja regelmäßig - darum geht es nicht. - Die Frage zielt aufs diesbezügliche journalistische Selbstverständnis. |
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antonsah (267 Kommentare) am 29.01.2012 23:46
@clossNatürlich gibt es Zweideutigkeiten, gibt es Sätze, die eine andere emotionale Deutung zulassen. Das gehört aber im Allgemeinen nicht zum Handwerkszeug von Journalisten. Das kann bestenfalls bei bestimmten Stilformen, etwa Satiren, eingesetzt werden. Dabei nehme ich von solchen Überlegungen Bild ausdrücklich aus. Dort werden häufig Emotionen gezielt angesprochen. Bei Tageszeitungen ist es allzu oft Zeitmangel, der zu unsauberen Formulierungen führt. Das war leider bei der schlichtweg falschen Überschrift über fehlende Zahlen zu den Kirchenaustritten der Fall.Allerdings entsteht manches Verständnis nur in der Haltung, bzw. Im Bewusstsein, mancher Empfänger. Anton Sahlender, Leseranwalt |
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closs (1300 Kommentare) am 30.01.2012 02:06
Vielen Dank für diesedifferenzierte Antwort. -Zu den von Ihnen angesprochenen Lesern zähle ich mich auch, weil man empfindlich wird, wenn es öfter passiert, dass die ersten Lese-Eindrücke (Headline/Subhead) in die eine Richtung weisen und man beim Lesen des Gesamttextes in eine ziemlich andere Richtung gerät. Ein Beispiel (von einigen) habe ich mir gemerkt: Da steht in der Überschrift was von "Kinderpflegerin - Gewalt - gegen Polizist". Folglich erwartet man eine Story, in der vielleicht eine Kinderpflegerin wegen irgendwas randaliert hat und von der Polizei vom Arbeitsplatz abgeholt wird ODER dass die Polizei ins Pflegeheim kommt, um ein Kind abzuholen, und sich die Kinderpflegerin dagegenstell ODERODER - die blitzschnelle Phantasie ist geleitet von den Stichworten "Kinderpflegerin - Gewalt - gegen Polizist" - und erweist sich als fehlgeleitet, weil es plötzlich um eine normale Verkehrskontrolle geht, bei der jemand ausrastet - und als Leser wartet man drauf: "Wann kommt denn endlich das Kind, um das es hier auch gehen muss" - und es kommt nicht. - Das ist ein harmloses Beispiel, zeigt aber vielleicht die Mechanismen, die beim Leser ablaufen - und das kann ja aus journalistischer Sicht keine Absicht sein. |
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antonsah (267 Kommentare) am 30.01.2012 00:07
Du_di_ned_oo... natürlich gibt es in diesem Lande noch viele Themen, die Lokalzeitungen andernorts nicht aufgreifen. Das würde sie überfordern. Es gibt da keine wirtschaftlichen Verflechtungen, die das verhindern. Ich weiß auch nicht, auf was Sie im Falle Wulff mit ihrer Kritik hinauswollen. Ich gewinne darüber eher den Eindruck, dass Sie die Zeitung nicht lesen, sonst könnten Sie so viele Themen garnicht vermissen.Anton Sahlender, Leseranwalt |
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glaubt-nicht-alles (210 Kommentare) am 30.01.2012 10:58
Auf einen Abonnenten verzichten?man beachte den letzten Satz: "Sonst müssten wir auf einen Abonnenten verzichten". So kann halt jemand leicht argumentieren, der weiß, daß es REGIONAL KEINE ALTERNATIVE GIBT - leider ?! |
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antonsah (267 Kommentare) am 30.01.2012 16:27
glaubt-nicht-alles... wir können gewiss nicht leicht argumentieren. Es gibt genug Herausforderungen auf diesem GEbiet. Aber sollen wir ab sofort etwa von Abbestellungsdrohungen unsere Berichterstattung leiten lassen? Was wollen Sie?Anton Sahlender, Leseranwalt |
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glaubt-nicht-alles (210 Kommentare) am 30.01.2012 16:51
Was heißt hier "wollen".....ich vermisse halt eine (mindestens!) weitere REGIONALZEIT'UNG, dann könnte man wählen, was man lesen will und entsprechend agieren
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closs (1300 Kommentare) am 30.01.2012 21:07
Aber das ist nicht das Problemder MP. |
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glaubt-nicht-alles (210 Kommentare) am 31.01.2012 06:59
Monopolnee, aber wer ein Monopol hat, dem fehlt ein Regulativ und er muss keine Abwanderung fürchten; nur darauf wollte ich hinweisen. |
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closs (1300 Kommentare) am 30.01.2012 16:59
Absolute ZustimmungSie können und sollen sich nicht nach Abonnenten-Drohungen orientieren. - Wünschenswert wäre jedoch etwas mehr erkennbare Nachdenklichkeit und etwas mehr ausgleichendes Moment, wenn ein Thema wieder einmal bundesweit oder regional ziemlich uniform über der Bevölkerung zusammenbricht. Man kann diese Eigenschaften, die in der ZEIT deutlich erkennbar sind, auch auf eine Regional-Zeitung übertragen, ohne dabei zu intellektuell zu werden. Das muss man wollen und dann geht es. - Spontaner Vorschlag: Übernehmen Sie doch Muster "Pro" und "Contra" bei voraussehbar strittigen Themen - ein Redakteur steht für "Pro", der andere für "Contra". Das ist überhaupt nichts neues, aber ist trotzdem gut. Erstens weil es der Ausgewogenheit einer Zeitung guttut. Zweitens weil es einer ausgewogenen Meinungsbildung guttut. - Im Fall Guttenberg, Wulff und jetzt mit den Diözesan-Zahlen wäre das hilfreich gewesen - und aktuell in der Dobrindt-Geschichte auch. |
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antonsah (267 Kommentare) am 30.01.2012 18:28
@closs und @glaubt-nicht-alles... natürlich können wir das mit Pro und Contra verstärken. Ist ein guter Vorschlag. Geschieht hin und wieder auch. Ob wir damit aber immer die strittigen Themen erwischen, auf die Sie warten, weiß ich nicht. Und so manches Mal kann sich eine Zeitung auf thematisch positionieren, kann die Position schon aus eigener Wiedergabe des Für und Wider entwickeln. -@glaubt-nicht-alles : Sie mögen es bedauern, wir tun es selbst auch: Aber die Zeiten, zu denen es möglich gewesen ist, dass zwei gedruckte Tageszeitungen an einem Ort wirtschaftlich existieren konnten, sind vorbei. Sie werden erleben, dass es viel mehr Kooperationen oder Zusammenschlüsse von gedruckten Medien gibt. Weil alle wirtschaftlich auf der sicheren Seite bleiben, d.h. überleben wollen .... bis sich mit Journalismus auch im Net oder auf mobilen Geräten genug Geld verdienen lässt, dass ein Unternehmen existieren kann. Anton Sahlender, Leseranwalt |
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glaubt-nicht-alles (210 Kommentare) am 30.01.2012 19:25
z.B. im Chiemgaugibts das noch: 5 o. gar 6 Regionale Blätter im Raum Ebersberg-Rosenheim-Traunstein-Trostberg-Reichenhall - und scheint's verdienen die auch noch Geld, weil sie's noch gibt. |
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vulture (464 Kommentare) am 31.01.2012 21:23
LOL...was da die Partei wohl sagen würde...eine zweite Zeitung im mit zuverlässiger medialer Unterstützung versehnen Wahlgebieten. Mal realitisch bleiben, Herr Anwalt. |
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antonsah (267 Kommentare) am 01.02.2012 15:42
@vulture @glaubt-nicht-alles@vulture... sie müssen schon deutlich werden. Mit eben mal so hingeworfenen Bemerkungen kann ich fast nichts anfangen. - Eine Partei, sollten Sie das meinen, hat keinerlei Einfluss auf die Gründung eines Presseunternehmens. Eine solche Gründung ist jedem freigestellt. Das ist gesetzlich geregelt. Wirtschaftlich ist sie kaum darstellbar. Es können sich auch andere, bereits bestehende Medien, in diesem Verbreitungsgebiet niederlassen. Und in den Landkreisen Main-Spessart, Kitzingen, Rhön-Grabfeld und Haßberge gibt es weitere Zeitungen, die zum Teil aber alleine nicht mehr existieren könnten. Lediglich das in Aschaffenburg erscheinende Main-Echo ist (auflagen-) stark genug, auch in Überlappungsgebieten von Zeitungen existieren zu können. Das gilt gleichermaßen für die Main-Post, dort wo es noch eine andere Zeitung gibt. So kann auch die Saalezeitung in Kissingen oder die Kitzinger in Kitzingen nur als Teil des Fränkischen Tages aus Bamberg existieren. @glaubt-nicht-alles ... ich habe mich über Einzelfälle recht bedeutungsloser kleinster Zeitungen, die es da und dort noch geben mag, nicht weiter informiert. Ihre Beispiele liegen in einem Gebiet, das weitgehend vom Münchner Merkur beherrscht wird und in dem er eine Reihe Kopfblätter mit anderen Titeln führt. Andere Produkte sind häufig frei und gratis verteilte Anzeigenblätter, die nicht einmal täglich erscheinen.Auf dem deutschen Tageszeitungsmarkt gibt es jedenfalls kaum noch eigenständige kleine Blätter, weil die wirtschaftlich nicht existieren könnten. Wenn es sie gibt, dann oft in Kooperation mit großen Zeitungen. Es gibt - das sei noch festgehalten - keine Zeitung, die ein Monopol hat. Der Markt ist offen. Und was die Meinungsvielfalt betrifft, gibt es mittlerweile mehr Medien als nur gedruckte auch in dieser Region .... Anton Sahlender, Leseranwalt |
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glaubt-nicht-alles (210 Kommentare) am 01.02.2012 16:16
Schön,dass Sie sich von viel Mühe machen, ein faktisches "Monopol" widerlegen zu wollen. Aber wie wollen wir es denn jetzt nennen, wenn's ein "Ding" nur ein mal gibt - ist aber jetzt eher ein hypothetische Frage, die h i e r keine Antwort fordert. Ich schließe das Thema damit ab. |
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antonsah (267 Kommentare) am 01.02.2012 22:33
@glaubt-nicht-alles... ich wiederhole, es gibt kein Monopol, auch kein faktisches. Es existieren in unserem Verbreitungsgebiet mehrere Zeitungen und eine Reihe anderer Medien. Es gibt ein Ding nicht nur einmal und der Markt ist und bleibt offen.Anton Sahlender, Leseranwalt |
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glaubt-nicht-alles (210 Kommentare) am 02.02.2012 05:27
Was soll's?Abgehakt. Diskurs bringt kaum Neues. Wir kommen (da) eh' nicht mehr zusammen?! |
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