Leseranwalt
anton.sahlender@mainpost.de

aktualisiert: 06. Februar 2012, 17:57 Uhr
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Meine Wahrheit, deine Wahrheit und die Wahrheit, die Journalisten nicht gepachtet haben
Derzeit macht verstärkt die Beschreibung der Medien als „Vierte Gewalt“ die Runde. Aber das sind sie nicht. Das Bundesverfassungsgericht hat sie als Wesenselement für ein freiheitliches Staatswesen gekennzeichnet. Als solches können sie öffentlich Druck erzeugen, mit Nachrichten, Meinungen oder Forderungen. »mehr
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closs (1300 Kommentare) am 06.02.2012 02:37
Das Problem liegt wahrscheinlich darin,dass Medien ihren Einfluss auf Meinungsbildung unterschätzen. Zwar wird dem entgegengehalten, dass jeder Bürger mündig sei und deshalb selbst entscheiden könne, was er übernimmt oder nicht. Jedoch ist diese Ideal-Vorstellung in der Realität oft nicht eingelöst. Denn de facto ist gerade bei Themen, bei denen die durchschnittlich konsumierten Medien unisono ins selbe Horn blasen, eine gegenteilige Meinung zum Mainstream eher die Ausnahme.Konkret hätte eine ausgewogenere Berichterstattung in Presse und TV etwa bei Guttenberg dazu geführt, dass Bürger erfahren, was der Unterschied einer abgeschriebenen und einer mit falschen Zitaten versetzten Dr.-Arbeit ist. Weiterhin hätten sie erfahren, was eigentlich die wissenschaftliche Leistung der Arbeit ist - einmal inklusive und einmal exklusive der falschen Zitate. Überfordernd? - Gut, dann wäre eine Meinung über den gesamten Vorgang eben auch überfordernd und man hat sich einer Meinung zu enthalten. - Diese Verknüpfung von Meinungsfreiheti und Meinungsverantwortung ist aber unmodisch - und das war's dann. Im Falle Wulff hätte man das Alltagsleben in Business-Kreisen wertfrei schildern können - der Leser hätte daraus erkannt, dass man dort in vielerlei Dingen wirklich anders tickt als bei Otto-Normalverbraucher, und man hätte erkannt, dass nicht alles, was anders ist, Vorteilsnahme oder sonst was ist, sondern (meist sogar legale) Übung. Dann hätte man selbstverständlich immer noch kritisch sein können, aber man hätte es wenigstens verstanden. Insofern sehe ich den Bildungsauftrag der Medien in Fällen wie die beiden genannten oft NICHT erfüllt. Denn mit Bildungsauftrag kann doch nicht gemeint sein, dass man den letzten Spreißel recherchiert und die wirklich anspruchsvollen Balken liegenläßt. Da wäre mehr anspruchsvolle Aufklärung wünschenswert, die ja deshalb nicht intellektuell überfordernd sein muss. - Aber wer wollte überhaupt bei skandalfähigen Themen anspruchsvolle Aufklärung? Tja, das interessiert mich auch - erkennbar ist diesbezüglich nicht viel. Der Begriff "Vierte Gewalt" wird dann relevant, wenn skandalfähige Themen auf breiter Basis massenfähig gemacht werden. Das kommt gut an, erzeugt Meinungen und kann der skandal-begehrlichen Person das Genick brechen - manchmal zu Recht, manchmal zu Unrecht. Es geht hier nicht um die genannten Personen Guttenberg oder Wulff - mir persönlich sind beide egal. Es geht auch nicht darum, dass die MP diesbezüglich große Fehler gemacht hätte - wahrscheinlich nein, weil sie als Regionalzeitung dafür einfach zu klein ist. - Es geht aus meiner Sicht um folgende Frage: Wie wäre das heutige Meinungsbild zum Fall Guttenberg und Wulff, wenn neben der 1000fachen Recherche auch anspruchsvolle Hintergrundsinformation zugunsten der beiden erarbeitet und veröffentlicht worden wäre - Material dazu gäbe es AUCH. - Auch dann könnte man zum Ergebnis kommen: No way - Ihr müsst gehen. - Aber dann wäre es wenigstens ein anspruchsvoll erarbeitetes Ergebnis. |
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antonsah (267 Kommentare) am 06.02.2012 09:28
@closs... nur eine Frage: ist Ihnen schon einmal der Gedanke gekommen, dass Sie bei ihrem auf allen Foren wiederkehrenden Einsatz in Sachen ZuGuttenberg und Wulff selbst einen Balken im Auge haben könnten? Aus meiner Sicht gab es die von ihnen gewünschten Berichte nämlich durchaus. Allzuviele Argumente lassen sich freilich im Hinblick auf Zu Guttenbergs sog. Dissertation und seinen Erklärungen dazu nicht finden.Anton Sahlender, Leseranwalt |
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closs (1300 Kommentare) am 06.02.2012 10:50
Die Themen Guttenberg und Wulffhaben mich persönlich nie interessiert, um so mehr der Umgang damit. - Nein, mir ist tatsächlich entgangen in der allgemeinen Presse (Ausnahme ZEIT), dass sich irgend jemand inhaltlich mit dem Thema beschäftigt hat, was die eigentliche wissenschaftliche Leistung ist und was per ungekennzeichnete Zitate dazu-gebaut wurde. Im Gegenteil hatte ich durchgehend den Eindruck, dass jedes neue gefundene Plagiat gefeiert wurde, dass Sätze kamen wie "abgeschriebene Doktorarbeit" (was logischerweise falsch ist), dass sich Hinz und Kunz darüber mokieren durfte und vielleicht auch sollte, dass da jemand (zweifelsohne !!!)*********gebaut hat - natürlich hat er das. - Eine tiefgreifende, faire Abwägung zwischen Eigenleistung Guttenbergs und Plagiaten fand (außer in der ZEIT) meines Erachtens jedoch nirgends statt. - Bitte keine neue KT-Diskussion es geht um etwas anderes,nämlich:Vom Ergebnis her wird in allen diesen Fällen der Eindruck erweckt, dass man (bis auf ein paar dementsprechend positionierte Medien) die Berichterstattung nach Wirkung auslegt - und Wirkung geht am besten ohne unnötigen Tiefgang. Um zu Ihrem Thema zurückzukommen: Würde der Tiefgang erste Priorität genießen, würde keiner von "Vierter Gewalt" sprechen, weil vieles dann nicht so "gewalt"sam wäre. |
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antonsah (267 Kommentare) am 06.02.2012 10:56
@closs... von "Vierter Gewalt" höre ich vorwiegend die reden, die ihre Haltung in den Medien nicht ausreichend berücksichtigt sehen.Anton Sahlender, Leseranwalt |
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micha_ndw (22 Kommentare) am 06.02.2012 11:50
Meinungsvertretung... sollten die Redaktionen nicht Sachverhalte berichten und die Meinungsbildung ihrem Leser überlassen? Zitat: „Ein guter Journalist macht sich mit keiner Sache gemein, auch nicht mit einer guten“ (Hajo Friedrich) |
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antonsah (267 Kommentare) am 06.02.2012 18:08
@micha-ndw. . Journalisten sollen und müssen auch kommentieren. Deswegen bleibt Ihnen als Leser ihre Meinungsbildung trotzdem selbst überlassen. Und wenn ein Journalist kommentiert, macht er sich noch mit keiner Sache gemein. Da hat Herr Friedrich, der selbst oft kommentiert hat, was anderes gemeint.Anton Sahlender, Leseranwalt |
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closs (1300 Kommentare) am 06.02.2012 13:56
Wenn Sie das sagen,dann ist Ihnen das zu glauben. - Allerdings ist es logischer, wenn man "Vierte Macht" als aktive Größe versteht, nämlich wenn Medien mit allen ihren Möglichkeiten ein bestimmtes Thema forcieren - so hätte ich das verstanden. |
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twobits (641 Kommentare) am 07.02.2012 16:09
Haben Sie sich eigentlichschon einmal überlegt, wie gerne Politiker die Medien nutzen und ausnutzen. Wie ist es da mit Beeinflussung der Meinung? Ich habe noch keinen Politiker erlebt der nicht gerne in der Presse zu sehen ist, ausser es gibt etwas nachteiliges zu berichten.Sie beschweren sich immer nur über die Gewalt der Medien über die Meinungsbildung, ganz ehrlich es gibt genug Menschen die sich aufgrund verschiedener Berichte ihre eigene Meinung bilden können und das fehlt mir leider in ihrer Argumentation völlig. Aber anscheinend fühlen Sie sich ja erhaben über den Normalbürger!! |
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wastl-one (2135 Kommentare) am 07.02.2012 18:34
Der Unterschied.......was der Unterschied einer abgeschriebenen und einer mit falschen Zitaten versetzten Dr.-Arbeit ist. Köstlich! Wenn eine Arbeit zu weit über 60 % aus Zitaten besteht, dann ist sie eben zum größten Teil abgeschrieben Außerdem waren das ja keine falschen Zitate, die waren schon richtig, nur nicht gekennzeichnet. Bin immer wieder über die geistigen Salti amüsiert, die man schlägt, um unbedingt Recht zu behalten....R. Sebastian, Würzburg R. Sebastian, Würzburg |
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closs (1300 Kommentare) am 07.02.2012 18:44
Es geht hier wirklich nicht mehr um KTMeine Bemerkung war dem Umstand geschuldet, dass ein ZEIT-Redakteur, der im Gegensatz zu uns das Ding gelesen hat, gemeint hat, dass die Arbeit auch ohne die ungekennzeichneten Zitate Dr.-Titel-fähig gewesen wäre. Das ändert nichts an den Verfehlungen KTs, sondern ordnet sie ein.Und im Fall KT wie in anderen Fällen wurde und wird ein Einordnungsversuch üblicherweise nicht vorgenommen, wenn er der Massefähigkeit einer Story widerspricht - das ist die eigentliche Message. Oder anders gesagt: Man kommt nicht in die Gefahr, als "Vierte Gewalt" angesehen zu werden, wenn man seriöse Abwägung über Massefähigkeit stellt - weil dann die Message ausgewogener und anspruchsvoller ist und somit nie "Tsunami"-Qualitäten erreichen kann. |
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blaubi (2806 Kommentare) am 06.02.2012 07:07
negatives Image für Journalisten?...bei einem Artikel kommt es weniger darauf an, was man schreibt, sondern WIE man es schreibt. Man kann fast jede Sache subjektiv ausschlachten. Und dies machen sich fast alle Medien zu Nütze. Auch die MP ist nicht anders. Medien sind nichts weiteres wie Frühstücks Fast-Food, wo man versucht dem Leser die Meinung aufs Brot zu schmieren.Gnadenlos wird dann auch von den Journalisten das geistige Potential des Gros ausgenutzt. Das geistige Potential der Mehrheit von uns zeigt sich hauptsächlich in den Einschaltquoten von gewissen RTL Sendungen, die keiner schaut bzw. an den hohen Verkaufszahlen einer bekannten Sensationspresse,die keiner liest. Beispiel;die Atomdebatte, auch hier hat die MP volle Kanne die Berichterstattung so subjektiv beeinflusst, dass man von einer neutralen Presse nicht mehr sprechen kann. Vor allem Herr Quack hat diesbezüglich in seinen Kommentaren mehr als subjektiv geschrieben. Seine Artikel sind gut, aber mit dieser Einstellung wäre er bestens für die Süddeutsche prädestiniert. Oder Die Artikel seitens Herrn Jungbauer, gerade Integration und Asylantentum betreffend, mehr als parteiisch geschrieben, qualitativ ebenfalls hoch, aber mit dieser Einstellung weniger für neutrale Medien geeignet, er würde zur TAZ sehr gut passen, da er eindeutig eine spezielle Richtlinie verfolgt. eine objektive Berichtserstattung beinhaltet, dass man sowohl Pro als auch Contra erwähnt, sozusagen die Medaille von zwei Seiten betrachtet, aber auch hier das Indiz, dass viele Redakteure entweder auf der anderen Medaillenseite blind sind bzw. blind sein wollen. 1000-fache Recherche? was nützt eine so große Recherche, wenn der Subjektivität halber vieles Recherchiertes unter den Tisch gekehrt wird? Kein Wunder, wenn Journalisten enorm kritisiert werden, wenn entweder unzureichend recherchiert wird, Wahrheiten verfälscht, Meinungsmacherei offensichtlich ist... Als Trost kann ich nur sagen, dass die Zahl der kritischen und unblauäugigen Leser enorm abnimmt bzw. sehr gering ist. Denn wenn dem nicht so wäre, dann müsste auch die MP ihre Taktik ändern, da es auch am Ende eine auf Gewinn orientierte Firma ist, die Kunden halten muss. Aber dadurch, dass sich immer mehr Politverdrossenheit, Navität und sinkende Kritikfähikeit beim Leser durchsetzt haben die Medien sehr leichtes Spiel. und die wenigen Kritiker, die werden irgendwie stumm gehalten. Auch oftmals werden auch Journalisten vom Vorstand so beschnittem, dass diese auch nicht aus sich heraus können, weil sie gewisse politische Vorlagen aufs Auge gedrückt bekommen. Da haben es die Blogger im Internet wesentlich leichter, diese können frei ihre Meinung sagen, sind unabhängig, haben keine Anstandsdame(Presseaufsicht) im Nacken... |
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antonsah (267 Kommentare) am 06.02.2012 09:40
@blaubi... unsere Journalisten bekommen von keinem Vorstand etwas aufs Auge gedrückt. Sie berichten und kommentieren aber frei von haltlosen Unterstellungen, weil für sie Leitlinien gelten, die ethische Grundsätze beinhalten. Wenn Sie die mal nachlesen (der Button liegt unten rechts auf der mainpost-homepage) und verinnerlichen würden, dann würden Sie in ihren Kommentierungen vielleicht manche Behauptung unterlassen.Anton Sahlender, Leseranwalt |
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blaubi (2806 Kommentare) am 06.02.2012 11:46
@ antonsah -Ethik?Was ist denn in Wirklichkeit Ethik? wo fängt diese an, wo hört diese auf? Ist dieser Spielraum nicht auch Ermessenssache, wo die Messlatte bei jedem anders liegt? Auch in den Leitlinien kann ich auch keine absolute Grenze erkennen, in meinen Augen eher moralisches Geschwafel.Die Ethik gebietet vieles, auch das zu sagen und verschweigen, wo andere betroffen sein könnten? dann sind wir auf dem Pfad der Hypokrisie und Lüge bzw. Wahrheitsverfälschung angelandet. Die Ethik, sie gebietet dem hässlichen und Negativen diesem dieses nicht ins Gesicht zu sagen? Dies Ethik gebietet es uns, in eine hedonistische Gesellschaft hineinzubegeben, sich selber und anderen "Brot und Spiele" zu verordnen, damit man die rauhe Wahrheit nicht sieht? Ethik eine Schönrederei? Sind also darauf die MP Artikel aufgebaut? Dann würde uns logischer weise die heile Welt von Arztromanen, Traumschiff und Rosamunde Pilcher suggeriert, wenn es nach ethischen Leitfäden geht. Mit Ethik setzt man aber auch den Menscheh eine rosarote Brille auf, wo wir wieder bei der Manipulation der Medien wären, die vierte Macht. Interpretieren hin und her, denke dieses wäre eine endlose Diskussion ohne Früchte, Fakt aber ist, dass dann der Ethik wegen oftmals auf Wahrheit verzichtet wird. wegen der Richtlinie von Artikeln, dann bedenken Sie eines, dass Sie Angestellter ihres Chefs bzw. Eigentümers sind und sie werden bestimmt nicht in Die Hand beissen, die sie füttert. Egal was sie hier auch niederlegen, das ist Realität, aber nach Außen sollte man schon eine gewisse Unabhängigkeit suggerieren. Würde ich genau so tätigen. Schon diese Zeilen belegen,dass ich unethisch bin, dass ich kein Blatt vor den Mund nehme. Böse wird man mir nur sein,wenn ich mit den Äusserungen jemanden auf die Füße getreten wäre. Wenn ich nicht kritisieren würde, alles hochloben dann wäre ich bestimmt ethisch. Ethik ist in meinen Augen ein Alibi des Gutmenmschentum, um Andere in ihrer Meinungs- und Redefreiheit zu behindern. hier mal ein zur Unethik aufrufendes(volksverhetzendes) Zitat(from Facebook). "Was nützt mir das gesündeste Gehirn im Kopf, wenn ich keinen*******in der Hose habe, auch das zu sagen, was ich denke." PS: ich pfeife auf Ethik und distanziere mich lieber vom Heuchlertum. Aber Sie werden bestimmt weiterhin ethisch Artikel schreiben. Der Anstand und die journalistischen Leitlinien gebieten es. |
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antonsah (267 Kommentare) am 06.02.2012 18:12
@blaubi... hoffentlich kapieren Sie selbst noch, was Sie soeben geschrieben haben.Anton Sahlender, Leseranwalt |
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blaubi (2806 Kommentare) am 06.02.2012 20:06
@ antonsah...so würde ich auch antworten, wenn ich in der Enge wäre |
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blaubi (2806 Kommentare) am 07.02.2012 14:16
zusatzein Journalist müsste so geschult sein, dass dieser auch die verwinkelsten und kompliziertesten artikel entwirren kann. wie machen sie es denn, wenn so manche erklärungen von politikern zu deuten sind?eines gebe ich zu, diese zumeist schachtelsatzlösung ist sehr schwierig zu verstehen, hatte mir dies in der jugend angeeignet, ein zeichen dafür, dass es nicht immer gut ist, spezielle lektüre von klassikern zu lesen |
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wastl-one (2135 Kommentare) am 07.02.2012 18:24
Den Klassiker....würde ich gern kennenlernen, der derartig Wirres von sich gegeben hat.....R. Sebastian, Würzburg |
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blaubi (2806 Kommentare) am 07.02.2012 20:09
@ wastl-oneSchachtelsatzstrategie - Das nennt sich Hypotaxe, einer seiner Meister war Heinrich von Kleist, aber auch Hildesheimer, Thomas Mann und andere tätigten dies.Am Besten ersichtlich in deren philosophischen Schriften bzw. gedruckten Briefen. Oftmals muss man eben einen Satz mehrmals durchlesen, bis man diesen versteht, zumindest Anfangs. |
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wastl-one (2135 Kommentare) am 08.02.2012 00:44
Auch...das mehrmalige Durchlesen ihrer "Schacthelsätze" ergibt keinen Sinn - noch weniger Sinn macht es, fehlenden Sinn durch Schachtelsätze zu rechtfertigen....R. Sebastian, Würzburg |
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wastl-one (2135 Kommentare) am 07.02.2012 18:21
Sie können.....Ethik vielleicht noch gerade buchstabieren - ihren Wesensinhalt haben sie wohl noch nie kapiert - selten ein derartiges gedankliches Wirrwarr gelesen....R. Sebastian, Würzburg |
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