aktualisiert: 26.11.2010 19:07 Uhr
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REGION MAIN-RHÖN
Frau Lin macht sich viele Sorgen
55-jährige Vietnamesin findet keine Arbeit und fühlt sich überfordert
Frau Lin ist etwas außer Atem. Gerade hatte sie wieder Deutschunterricht. Den besucht sie seit Oktober regelmäßig, vier Tage die Woche, vier Stunden am Tag. Danach raucht ihr der Kopf. Das zeigt sie an, indem sie die Hände über dem Kopf nach oben wachsen lässt.
Frau Lin (Name geändert) geht es nicht gut. „Immer Problem“, sagt sie, während die Augen feucht werden. Sie macht sich Sorgen, weil sie keine Arbeit findet und weil ihr pubertierender Sohn nicht besonders gut in der Schule ist. „Immer Vier“, klagt sie, und dass das zu schlecht sei, wenn man in Deutschland Arbeit finden wolle.
Frau Lin stammt aus Hanoi und war viele Jahre Feldarbeiterin. Aber es gab zu viele politische Spannungen damals in Vietnam, „immer bumm, bumm“, sagt sie und schießt mit gestrecktem Zeigefinger symbolisch durch die Luft. Auch in ihrer Ehe herrschte Krieg. Von ihrem Mann lebt sie längst getrennt.
1987 war sie in die damalige DDR übergesiedelt. Dort hat sie viele Jahre als Fabrikarbeiterin ihr Dasein gefristet. Nach der Wiedervereinigung – Frau Lin drückt das aus, indem sie ihre beiden Zeigefinger ineinander verhakt –, hat sie ihre Arbeit verloren. Heute lebt sie in einem Ort in Unterfranken, dessen schlechte Busverbindung in die nächste Stadt ihr die Arbeitssuche zusätzlich erschwert.
Und Frau Lin fühlt sich krank. „Mir ist immer kalt.“ Helfen könnte ihr Akupunktur, ist sie sich sicher. Aussprechen kann sie das Wort nicht. Zur Erklärung nimmt sie wieder einen Zeigefinger zu Hilfe und tippt damit auf ihrem Arm entlang. Eine Behandlung kann sie sich aber nicht leisten. Zumindest nicht in Deutschland.
Nicht nur wegen einer Akupunktur würde die 55-Jährige so gerne wieder einmal nach Vietnam. Die ist dort ganz billig, meint sie. Es gibt noch einen viel wichtigeren Grund. „Meinen großen Sohn und meine Enkel habe ich seit drei Jahren nicht mehr gesehen.“ Die leben in ihrem Heimatland. Doch für einen Flug dorthin fehlt Frau Lin das Geld.
Auch ihr jüngerer Sohn, der an ihrem Wohnort die Hauptschule besucht, hätte gern einen Job, bei dem er sich etwas Geld neben dem Unterricht verdienen könnte. Immer wieder gibt es Reibereien mit ihm, bedauert sie. „Es fehlt halt auch der Vater.“
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Tri (1 Kommentare) am 12.12.2010 14:02
Aussage des Artikels`?Hallo,ich möchte gauni 2002 Recht geben - der Artikel ist erstens ohne finale Aussage - stellt nur eine überforderte Frau dar (mit dem unterton sie zu bemitleiden) - die noch zusätzlich wieder nach Hause möchte weil ihr das Leben hier zu teuer ist - ?! Sie trennt sich von ihrem Mann, weil er ihr nicht gut tut und nun ist wieder alles nichts ohne Mann? Da drängt sich der Eindruck auf, dass sie nie zufrieden sein wird - egal was sie macht - zurück in Vietnam wird sie wieder nicht zufrieden sein... Was soll der Artikel denn bezwecken?? |
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gauni2002 (1085 Kommentare) am 02.12.2010 09:29
nochmalshier die kurzform dessen, was ich bisher schriebfakt ist doch, dass frau "lin" seit 23 jahren in deutschland residiert und in dieser ewig langen zeit es nicht fertiggebracht hat, richtig deutsch zu lernen. @ integrationsunwillig fakt ist auch, wer so verächtlich von fabrikarbeit("dasein gefristet") spricht, auch keine lust hat in den arbeitsprozess einzutreten. sie wohnt auf dem lande, wo die infrastruktur schlecht ist, hat aber wahrscheinlich kein auto...da hat sie fast null chance eine arbeit zu finden. sie müsste schon umziehen, damit sie eventuell eine arbeit findet. dies hätte sie doch wissen müssen, bevor sie sich in der provinz niederließ. wenn drei jahre(" Dort hat sie viele Jahre als Fabrikarbeiterin ")eine lange zeit sein soll, dann ist das auch absolut zeitunangemessen als behauptung. noch ne lüge? - 1987 ka´men zwar vietnamesische arbeiter in die DDR aber nicht zwecks übersiedlung, sondern als gastarbeiter. sie beschrieb, dass das "bumm bumm" sie genervt hatte, der vietnamkrieg war 1976 zu ende, also elf jahre vor ihres "ausfluges" nach deutschland. und auch ihre materialistische einstellung, das ist auch nicht schön, wenn im selben atemzug das fehlen von vater und geld genannt wird. da kann man nicht anders deuten, dass ein mann nur zum zahlen benötigt wird. schätze, dass hier wieder zensiert wird, eben weil dieser artikel, der tränen erzeugen soll, nicht ansprechend genug ist, um mitleid zu erwecken. es gibt genügend menschen in ähnlicher situation, vielleicht noch schlechter, die werden auch nicht erwähnt. und dass die autorin auf grund von schlechten recherchen diesen artikel versemmelt hat, das will ich auch noch erwähnen. anstatt im nachhinein diesen artikel umzuschreiben, so werden einfach die kommentare gelöscht, die auf die fehler hinweisen. man macht es sich einfach, schlechte qualität zu überdecken. |
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matze.1 (56 Kommentare) am 29.11.2010 09:05
sofort zurück bitteDieser Kommentar wurde von der Redaktion gelöscht. |
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gauni2002 (1085 Kommentare) am 27.11.2010 14:59
so bindet man einen bären aufDieser Kommentar wurde von der Redaktion gelöscht. |
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gauni2002 (1085 Kommentare) am 02.12.2010 08:29
zensurhier war lediglich die unfähigkeit des redaktionsmitgliedes beschrieben wurden, widersprüche aufgezeichnet keine menschenverachtende worte auch keine rassistische äusserungen, auch keine beleidigungen enthalten.trotzdem wurde mein kommentar gelöscht!!! eine tränendrüsen-reportage einfach zerpflückt, weil die abenteuer des barones von münchhausen glaubhafter klingen. ein armutszeugnis seitens der mainpost. |
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