aktualisiert: 25. Oktober 2010, 13:27 Uhr » zurück zum Artikel
    
    
 
    
 
    
Weitere Infos
 


Vorwürfe und Schuldgefühle

Rund 12 000 Menschen nehmen sich Jahr für Jahr in Deutschland das Leben. Sie sehen ihr Dasein nur noch als Last, sehen keinen Ausweg mehr. Durch Selbsttötungen sterben mehr Menschen als durch Verkehrsunfälle. Eine erschreckend hohe Zahl. Eine Zahl aber, die nichts aussagt über die Gründe, die Menschen dazu bewegen, ihrem Leben ein Ende zu setzen, die nichts aussagt über das Leid der Hinterbliebenen. Rund 60 000 Angehörige sind jedes Jahr unmittelbar vom Suizid eines Menschen betroffen und bleiben mit ihrer Trauer zurück. Suizid bedeutet Selbsttötung.  »mehr

    
    

Weitere Infos zum Thema

    
    

RIENECK
Pfarrer Breitenbach feierte mit 500 Gläubigen im Friedwald

Ein schlichtes Holzkreuz auf einer Waldlichtung, darunter auf einem Steinhügel flackernde Windlichter und ein hölzerner Notenständer, das war der Altarraum für Pfarrer Breitenbachs Wortgottesdienst im Rienecker Friedwald. Rienecks Bürgermeister Wolfgang Küber hieß den bekannten Geistlichen aus Schweinfurt und 500 Besucher und gläubige Christen im sonnendurchfluteten Novemberwald willkommen. »mehr
    
    
Zeichen von Mitgefühl und Solidarität

WERNECK
Zeichen von Mitgefühl und Solidarität

Es ist kalt, aber die Sonne scheint. Hin und wieder zwitschern zum Volkstrauertag sogar die Vögel, als am Ostlandkreuz der Millionen Opfer aller Länder, von Krieg, Vertreibung und Gewaltherrschaft gedacht wird. »mehr
    
    

WÜRZBURG
Vortrag im Juliusspital: Für Trauernde da sein

Viele Menschen weichen Trauernden aus, weil sie nicht wissen, was sie ihnen sagen sollen. Selbst jenen, die helfen möchten, fehlen oft die richtigen Worte. Obwohl viele Worte meist gar nicht nötig sind. Wer Trauernden helfen will, muss keine Antworten auf all ihre Fragen haben. Es geht vielmehr darum, ihre Fragen mit auszuhalten, für sie da zu sein und Anteil zu nehmen. Dies kann auf vielerlei Weise geschehen. »mehr
    
    
Trauerkleidung

 
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Berlin (dpa/tmn)
Verzicht auf Schwarz ist kein Tabubruch

Schwarz ist längst nicht immer ein Muss auf Beerdigungen. Heute kommt es durchaus vor, dass Trauernde in weißer oder gar bunter Kleidung erscheinen. Doch was steckt dahinter? »mehr
    
    
Bestattung unter Bäumen

Königswinter (dpa/tmn)
Sarg, Urne, Ruhewald: Welche Beisetzungsarten es gibt

In Deutschland muss jeder Tote beigesetzt werden, und zwar im Regelfall auf einem Friedhof. Allerdings gibt es verschiedene Arten der Beisetzung. Die Verbraucherinitiative Bestattungskultur Aeternitas erläutert die Unterschiede. »mehr
    
    
Anonyme Bestattung

Neuss (dpa/tmn)
Die geeignete Bestattungsart finden

Einäschern oder im Sarg beisetzen? Vor dieser grundlegenden Entscheidung stehen viele Angehörigen im Trauerfall. Gut, wenn sich der Verstorbene zu Lebzeiten dazu geäußert hat - noch besser, wenn die Hinterbliebenen mit seinem Wunsch gut leben können. »mehr
    
    
Mit Bestatter reden

Königswinter (dpa/tmn)
Teure Bestattung: Preisvergleich ist nicht pietätlos

Der Tod eines Angehörigen ist eine emotionale Belastung. Allerdings müssen auch viele Formalitäten erledigt werden, wie die Beerdigung. Kaum einer kümmert sich in einer solchen Situation um die Kosten. Doch ein Vergleich kann sich lohnen. »mehr
    
    
Lilie - Frieden und Unschuld

Borken (dpa/tmn)
Blumen als Symbole für Erinnerungen

Gräber sind den Menschen wichtig: Man hegt und pflegt die Ruhestätte der geliebten Verwandten. Vor allem nimmt man sich viel Zeit für die Auswahl der Pflanzen. Diese können mehr als nur ein hübscher Schmuck sein - sie zeugen vom Leben der Verstorbenen. »mehr
    
    
Kerze auf dem Grab

Frankfurt/Main (dpa/tmn)
Jugendliche müssen eigene Trauerform finden

In der Pubertät geben Freunde Jugendlichen oft einen wichtigen Halt. Die Clique ist Bezugspunkt, Ansprechpartner, Orientierungshilfe. Ein Todesfall im engen Freundeskreis wirkt deshalb besonders erschütternd. »mehr
    
    
Wenn Tiere trauern

Bonn (dpa/tmn)
Trauernden Tieren nicht zu viel Veränderung zumuten

Sterben Herrchen oder Frauchen, leiden Hunde und Katzen mit. Ein neuer Halter kann den Tieren die Eingewöhnung erleichtern, wenn er viel über ihre bisherigen Gewohnheiten weiß. Dabei sollte an den alten Ritualen nicht allzu viel gerüttelt werden. »mehr
    
    
Letzter Brief

Bingen (dpa/tmn)
Aussöhnen statt Aufwühlen: Angehörigen noch etwas sagen

Manche Geheimnisse werden mit ins Grab genommen. Andere werden am Sterbebett enthüllt. Wer seinen Angehörigen noch Wichtiges mitteilen möchte, sollte damit aber nicht bis zuletzt warten. Denn manche Enthüllung verändert deren bisheriges Leben. »mehr
    
    
Trauer

Eichstätt (dpa/tmn)
Manche Menschen trauern jahrzehntelang

Nicht immer heilt die Zeit alle Wunden: Einige Menschen trauern Jahrzehnte um enge Freunde oder Verwandte. Eine sehr enge Bindung begünstigten zum Beispiel die Entstehung einer psychischen Störung, erklärt die Psychologin Prof. Rita Rosner. »mehr
    
    
Streit ums Erbe

München (dpa/tmn)
Was Testamentsvollstrecker tun müssen

Viele Menschen verfassen ein Testament, um ihre Vermögensnachfolge zu regeln. Wer Angst hat, dass seine Erben sich darüber streiten, kann einen Testamentsvollstrecker bestellen. An ihm kommen die Erben nicht mehr vorbei. »mehr
    
    
Der Friedhof ist ein magischer Ort

Der Friedhof kann ein magischer Ort sein

Allerheiligen ruft den Menschen nicht nur die Erinnerung an ihre Toten ins Gedächtnis zurück. Es macht auch bewusst, dass Friedhöfe magische Orte sein können. Probieren Sie's aus. Gehen Sie auf den Friedhof. »mehr
    
    
Goldener Oktober an Allerheiligen

BAD NEUSTADT
Für Menschen da in der schwierigsten Zeit

Es ist August. Draußen 30 Grad im Schatten, im Zimmer steht die heiße Luft. Aber die alte Dame sagt leise: „Es ist so kalt“. Sie liegt im Sterben, an ihrem Bett sitzt eine Hospizhelferin und antwortet zustimmend: „Ihnen ist kalt“. »mehr
    
    
Tod und Sterben beizeiten thematisieren

Berlin (dpa/tmn)
Tod und Sterben früh thematisieren

Manche Menschen haben kein Problem damit, über Tod und Sterben zu sprechen. Für andere sind das dagegen Tabu-Themen, die sie am liebsten aus ihrem Leben ausklammern würden. Doch darüber sprechen zu können, kann helfen. »mehr
    
    

 
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Über die Angst vor dem Tod

Nachdenken über das Ende: In seinem Buch „Nichts, was man fürchten müsste“ stellt sich Julian Barnes der Problematik des Todes und begibt sich auf eine Reise durch die Ideengeschichte der Menschheit »mehr
    
    
Trauernde Frau

Bergisch Gladbach (dpa/tmn)
Kochkurs statt schwarzes Kleid: Neue Formen des Trauerns

Trauern und mit Schmerz umgehen zu können, ist nicht selbstverständlich. Rituale, die früher dabei geholfen haben, funktionieren heute oft nicht mehr. Gesprächsgruppen können eine zeitgemäße Alternative sein - genauso wie Kochkurse. »mehr
    
    
Trauerportale

Hamburg (dpa/tmn)
Trauerportale im Netz bieten anonymen Trost

Trauerportale im Internet bieten Betroffenen einen offenen und gleichwohl geschützten Raum für ihre Trauer. Darauf weist der Kulturhistoriker Norbert Fischer hin, der am Institut für Volkskunde und Kulturanthropologie der Universität Hamburg lehrt. »mehr
    
    
Patientenverfügung

Hamburg (dpa/tmn)
Für den Tod alles geregelt: Die richtige Vorsorge treffen

Das Leben kann ganz schnell vorbei sein. Von einer Sekunde zur anderen. Wer für den Ernstfall vorgesorgt hat, lässt seine Hinterbliebenen nicht ratlos zurück. Sinnvoll ist etwa, schon beizeiten Bankvollmachten zu erteilen und den Nachlass zu regeln. »mehr
    
    
Daheim sterben oder im Hospiz?

Berlin (dpa/tmn)
Daheim sterben oder im Hospiz? Wille des Patienten ist entscheidend

Für viele sterbenskranke Menschen ist es eine schreckliche Vorstellung, ihr Lebensende im Krankenhaus zu verbringen. Die Klinik als letzte Station lässt sich vermeiden, wenn beizeiten ein Platz im Hospiz oder eine gute Betreuung organisiert wird. »mehr
    
    

Lorenz' letzte Kurve

Der Tod des Sohnes: Vor sieben Jahren starb der 19-jährige Lorenz in den italienischen Alpen bei einem Motorradunfall. Seine Mutter hat gelernt, mit den Wunden zu leben. Heilen werden sie nie. »mehr
    
    
Trauer verarbeiten

Münster (dpa)
Studie: Der Glaube ans Schicksal hilft bei Trauer

Wer an das Schicksal glaubt, kann den Tod des Partners besser verarbeiten. Das ist das Ergebnis einer Studie von Psychologen aus Münster und Mainz, die in der Fachzeitschrift «Social Psychological and Personality Science» veröffentlich wurde. »mehr
    
    
Tod eines Geschwisterkindes

Potsdam (dpa/tmn)
Tod eines Geschwisterkindes: Der Verlust bleibt für immer

Der Tod von Bruder oder Schwester ist für das hinterbliebene Kind eine einschneidende Veränderung: Oft fokussiert sich viel Aufmerksamkeit in der Familie auf den Verstorbenen. Wichtig ist das richtige Maß zwischen Trauerbewältigung und Erinnerung. »mehr
    
    
Vierbeinergrab

Bonn (dpa/tmn)
Ein würdiger Abschied: Tiere individuell bestatten

Der Abschied von ihrem Liebling ist für viele Tierbesitzer schmerzhaft. Statt für die anonyme Beseitigung entscheiden sich daher viele für die individuelle Bestattung auf dem Tierfriedhof oder im Garten. Dabei gilt es aber, einige Regeln zu beachten. »mehr
    
    
Tiere als Erben

München (dpa/tmn)
Alles für Bello - Wie Tiere erben können

Oft bleibt alten Menschen ein Vierbeiner als letzter Freund. Ihren Liebling möchten viele deshalb auch nach ihrem Tod gut versorgt wissen. Wer dies testamentarisch festlegen will, sollte für ein gültiges Testament juristische Stolpersteine umgehen. »mehr
    
    
Grabpflanzen sollten pflegeleicht sein

Bonn (dpa/tmn)
Efeu oder Christrose: Grabpflanzen sollten pflegeleicht sein

Wer von einem lieben Menschen Abschied nehmen muss, will ihm eine letzte Anerkennung zukommen lassen. Zum Beispiel in Form eines schön bepflanzten Grabes. Dabei sollte auf eine pflegeleichte Bepflanzung geachtet werden. »mehr
    
    
Salbei als Grabpflanze

Bonn (dpa/tmn)
Küchenkräuter für die Grabbepflanzung

Neben Heide und Veilchen eignen sich für die Grabbepflanzung im Herbst auch manche Küchenkräuter. Salbei eignet sich beispielsweise sehr gut. Darauf weist der Bund der Friedhofsgärtner (BdF) in Bonn hin. »mehr
    
    
Morbide Metropole

Wien (dpa/tmn)
Morbide Metropole: Die «schönste Leich» kommt aus Wien

Der Tod, das muss ein Wiener sein», besagt ein Lied von Georg Kreisler. Wer in die Wiener Unterwelt steigt, glaubt das sofort: Es gibt Grüfte mit Mumien, ein Bestattungsmuseum, kuriose Friedhöfe - und Einwohner, die noch von der «schönen Leich» träumen. »mehr
    
    
Engelsfigur auf dem Friedhof

Berlin (dpa/tmn)
Leichenschauschein muss sofort ausgehändigt werden

Hinterbliebene haben nach einer ärztlichen Leichenschau Anspruch auf den sofortigen Erhalt des Leichenschauscheins. Darauf weist die Arbeitsgemeinschaft Medizinrecht des Deutschen Anwaltvereins in Berlin hin. »mehr
    
    
Wohnungsauflösung

Kiel (dpa/tmn)
Opas letzter Wille - Die Wohnung eines Verstorbenen auflösen

Erst wenn die Beerdigung vorüber, vieles andere organisiert und die erste Trauer bewältigt ist, kommt die Frage nach der Wohnung des Verstorbenen auf. Was passiert damit, wer muss sich darum kümmern? Vieles regelt das Gesetz - man muss es nur kennen. »mehr
    
    

Gemeinsame Suche nach Antworten auf das Leid

Viele Frauen und Männer verlieren ihren Partner schon früh. Margit S. war 46 Jahre alt, als ihr Mann starb. Das Internet-Forum verwitwet.de half ihr dabei, mit ihrer Trauer zu leben und wieder neue Hoffnung zu schöpfen. »mehr
    
    
Dr. Herbert Scheuring

Trost und Rat aus dem Internet

"Trauer ist wie ein Felsbrocken. Wegrollen kann man ihn nicht. Zuerst versucht man, nicht darunter zu ersticken. Dann hackt man ihn Stück für Stück kleiner, und den letzten Brocken steckt man in die Hosentasche und trägt ihn ein Leben lang mit sich herum." »mehr
    
    
Trauerserie

Trotz des Verlusts bleibt ein großes Plus

Stephan wurde nur zwölf Jahre alt. Wenn Norbert F. heute auf das kurze Leben seines Sohnes zurückblickt, spüt er nicht den Schmerz des Verlusts, sondern eine große Dankbarkeit für dei gemeinsam verbrachte Zeit. »mehr
    
    
Dr. Herbert Scheuring

Alle Dinge bergen Erinnerungen

Wenn ein Mensch stirbt, bleibt vieles zurück: Personen, die ihn geliebt haben, Erinnerungen an gemeinsam verbrachte Zeiten und nicht zuletzt auch persönliche Gegenstände wie Kleider und vieles andere mehr. Dinge, die meist nicht mehr gebraucht werden, aber oft immer noch eine große Bedeutung haben - nämlich für die Trauernden, die zurückbleiben. »mehr
    
    
Mit der Trauer leben

Das Buch zur Serie: „Mit der Trauer leben“

Wie geht das eigene Leben nach dem Tod eines geliebten Menschen weiter? »mehr
    
    

Wege durch die Trauer

Es gibt nicht nur einen Weg durch die Trauer. Es gibt viele Wege, denn jeder Mensch trauert anders.  »mehr
    
    

Weitere Infos zum Thema

    
    
Karsten Will

Tödliches Spiel mit dem Leben

Vor genau fünf Jahren, am 22. April 2001, setzte Karsten W. seinem Leben ein Ende. Er war gerade 18 Jahren alt. Seine Mutter Karin W. berichtet über ihre Trauer und ihr Weiterleben nach dem Tod ihres Sohnes. »mehr
    
    

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