aktualisiert: 06.02.2012 18:00 Uhr
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Handball: 3. Liga Männer
Die Konkurrenz des HSC unter der Lupe
SG Kleenheim
Underdog gegen Titelfavorit Nummer eins, Schlusslicht gegen Liga-Primus oder krasser Außenseiter gegen hohen Favoriten – egal welches Gegensatzpaar man auswählt, es trifft immer die Konstellation dieses ungleichen Duells, in dem Schlusslicht Kleenheim beim 25:32 gegen Tabellenführer EHV Aue seine 15. Niederlage im 18. Spiel kassierte.
TV Jahn Duderstadt
Im Kampf gegen den Abstieg sind die Südniedersachsen immer wieder für faustdicke Überraschungen gut. Nach dem 26:25-Sieg vor gut drei Wochen gegen den EHV Aue sorgten sie im Kreisderby für einen 32:27-Sieg beim Vizemeister TG Münden – auch dank der zwölf Tore des lettischen Nationalspielers Janis Grisanovs. Duderstadt gastiert am 25. Februar in Bad Neustadt.
DJK Rimpar Wölfe
Die ausgelassene Faschingsparty des Vereins ging bis in den frühen Morgen. Kein Wunder: Der Aufsteiger zeigte dem einst gestandenen Ex-Zweitligisten Dessau-Roßlauer HV beim 26:17 (13:6) die Zähne. Die „Wölfe“ zerrissen förmlich die „Bieber“, die sogenannten „Beavers“.
TSG Münster
Mit einem Zittersieg hat die TSG Münster im Abstiegskampf auch ihr zweites Heimspiel des Jahres für sich entschieden. Beim hart erkämpften 23:22 (10:11) gegen den SV Anhalt Bernburg war der Garant für den so wichtigen Erfolg Fabian Lieb. Der 19 Jahre alte Keeper aus der eigenen Jugend brachte die Gäste aus Sachsen-Anhalt mit seinen Paraden schier zur Verzweiflung. Die TSG hat sich durch ihren vierten Heimsieg wieder auf Rang 13, den ersten Nicht-Abstiegsplatz, verbessert.
HC Aschersleben
In der letzten Januar-Woche gelang im Kampf gegen den Abstieg ein wichtiger 31:28-Auswärtssieg bei der HSG Pohlheim. Doch das war für den Zweitliga-Absteiger eine Eintagsfliege. Zu Hause unterlagen die Sachsen-Anhaltiner jener HSG Gensungen/Felsberg mit 32:37, die eine Woche zuvor beim 41:29 gegen die TSG Münster den höchsten Saisonsieg eingefahren hatte. 41 Treffer hatte die HSG in dieser Serie noch nie geschafft. Gegen die TSG spielte sich Gensungen/Felsberg nach der derben Packung 19:38-Schlappe in Bad Neustadt nun zum zweiten Mal in Folge den Frust von der Seele. fj
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