aktualisiert: 02.02.2012 18:28 Uhr
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Leichtathletik:
Die Rückkehr zum Bewährten
Dimitri Antonov süddeutscher U-20-Meister im Dreisprung – Savitzki Fünfter der U18
Bei den süddeutschen Leichtathletik-Meisterschaften in Sindelfingen gab Dimitri Antonov sein diesjähriges Hallen-Debüt im Dreisprung und gewann auf Anhieb gleich den Titel der Altersklasse U18. Sein älterer Bruder wurde Sechster bei den Aktiven und Alexander Savitzki landete auf dem fünften Platz in der U18.
„Zurück zu dem, was in der Vergangenheit erfolgreich war“, sagte sich Dimitri Antonov, der deutsche Schülerrekordhalter im Dreisprung, nachdem er zuletzt wiederholt an den angestrebten sieben Metern im Weitsprung gescheitert war. Also stand bei den süddeutschen Meisterschaften erstmals in dieser Hallensaison der Dreisprung auf dem Programm. Mit seinen 14,43 Metern aus dem letzten Versuch, wurde der amtierende deutsche U-18-Meister seiner Favoritenrolle voll und ganz gerecht und siegte am Ende mit mehr als einen Meter Vorsprung auf den Zweitplatzierten.
„Mit dem Einstieg bin ich ganz zufrieden, auch wenn ich bei meinem besten Versuch weit vom Absprungbrett entfernt war, so der 15-Jährige, der mit seiner Siegesweite auch gleich eine neue deutsche Jahresbestweite der Jugend U18 verbuchte. Im Weitsprung musste sich der Bad Kissinger aber dieses Mal mit Bronze und einer Weite von 6,72 Meter zufrieden geben. Trainingskollege Alexander Savitzki, der im Sommer bei den Süddeutschen Titelkämpfen im Freien noch Silber holte, blieb im Sindelfinger Glaspalast knapp unter 13 Metern und wurde am Ende Fünfter.
Da die Meisterschaften lediglich der Jugend U18 und den Aktiven vorbehalten waren, startete Ivane Antonov (U20) im Dreisprung der Männer. Der 17-Jährige, der mit 14,87 die deutsche Jahresbestenliste der U20 anführt, gab sich mit 14,54 Meter und Rang sechs durchaus zufrieden. „Ich sehe mich im Hinblick auf die deutschen Meisterschaften auf einem guten Weg“, so Ivane Antonov, der den Wettkampf in Sindelfingen auch für einige Experimente in Sachen Sprungtechnik nutzte. „Mangels Trainingsmöglichkeiten in einer Leichtathletik-Halle müssen wir die Wettkämpfe immer wieder für die Anlaufschulung nutzte“, begründete Trainer Dimitri Antonov Senior, die zahlreichen ungültigen Versuche, die auch in Sindelfingen wieder zu Buche standen.
Spätestens bei den deutschen Titelkämpfen, die in zwei Wochen ebenfalls in Sindelfingen stattfinden, sollen die beiden Brüder aber wieder so weit sein, dass die Medaillen nicht ohne sie vergeben werden dürften. Isabell Hergenröther und Annika Kirchner waren bei den Süddeutschen Titelkämpfen nicht am Start. Sie werden, zusammen mit zahlreichen anderen Sportlern aus der Region, am Wochenende bei den nordbayerischen Meisterschaften in Fürth antreten.
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