publiziert: 06.02.2012 14:32 Uhr
aktualisiert: 06.02.2012 17:52 Uhr
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Schrift vergrößern Text    Schrift verkleinern Text Handball: Bezirksliga Männer
Hammelburger Abschlussschwäche

Bad Brückenau bringt Volkach an den Rand des ersten Punktverlustes – Nüdlingen bricht ein
  • Kein Durchkommen: Der Hammelburger Simon Winter (am Ball) verwirft, Sven Roth wird von den Bad Neustadtern (von links) Jochen Geis und Sebastian Schäfer am Eingreifen gehindert.
    Foto: Anja Schmitt
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Handball (zot)

Bezirksliga Nord Männer

TV Gerolzhofen II – HSV Bergtheim 19:36  
TSV Mellrichstadt – DJK Nüdlingen 31:22  
1.FC Bad Brückenau – HSG Volkach 19:20  
TV/DJK Hammelburg – HSC Bad Neustadt II 23:35  

1. (1.) HSG Volkach 12 12 0 0 341 : 226 24 : 0  
2. (2.) HSV Bergtheim 13 9 1 3 401 : 313 19 : 7  
3. (3.) TSV Mellrichstadt 11 9 0 2 286 : 233 18 : 4  
4. (4.) HSC Bad Neustadt II 12 9 0 3 338 : 302 18 : 6  
5. (5.) DJK Nüdlingen 12 5 1 6 319 : 328 11 : 13  
6. (6.) TSV Bergrheinfeld 12 4 0 8 306 : 367 8 : 16  
7. (7.) 1.FC Bad Brückenau 13 3 0 10 307 : 332 6 : 20  
8. (8.) TV/DJK Hammelburg 11 2 0 9 251 : 308 4 : 18  
9. (9.) TV Gerolzhofen II 12 0 0 12 233 : 373 0 : 24  
* Unterspiesheim hat zurückgezogen

TSV Mellrichstadt – DJK Nüdlingen 31:22 (12:10)

Mit erst zwei Saisonniederlage galten die Gastgeber natürlich als Favorit dieser Partie. Nüdlingen versuchte es, mit einer offensiven Abwehr Mellrichstadt klein zu halten. Dies funktionierte auch über lange Zeit. Der TSV kam nie richtig zum Zug und ging lediglich mit einer dünnen Führung in die Pause. Nach dem Seitenwechsel übernahmen zunächst die „Schlossberger“ das Zepter. Nach zehn Minuten ging die DJK mit 17:16 in Führung und war auf dem besten Wege, die Aufstiegsträume der Gegner bereits frühzeitig platzen zu lassen. „Bis dahin war die Welt noch in Ordnung“, so Nüdlingens Trainer Dietmar Piechulek. In den letzten 15 Minuten (18:18) brach allerdings die Abwehr der Gäste wie ein Kartenhaus in sich zusammen. Während Nüdlingen gerade noch vier Treffer landeten, klingelte es in ihrem eigenen Kasten noch 13 mal. Jede leichtfertig vergebene Chance wurde prompt bitter bestraft. „Da waren Wille und Konzentration gefragt“, so der Trainer, „davon hatten wir zuletzt nichts mehr“. Als die Entscheidung gefallen war, dachte daher Piechulek bereits in die Zukunft und wechselte seinen diesmal immensen Kader konsequent durch, um jedem der 13 mitgereisten Spieler die Möglichkeit zu geben, Erfahrung zu sammeln.

Tore für Nüdlingen: Jens Englert 3, Bastian Kiesel 7, Stephan Kirchner 3, Oliver Speck 9/5.

FC Bad Brückenau – VfL Volkach 19:20 (8:10)

Die noch ungeschlagenen Spitzenreiter aus Volkach taten sich von Beginn an schwer, gegen die kompakte Abwehr der „Sinntaler“ anzurennen. Zwar gelang es den Gästen sich einmal mit 9:5 abzusetzen, doch Brückenau verkürzte bis zum Halbzeitpfiff. Doch schaffte es der FC nicht, seine Chancen konsequent zu verwerten. „Ein Unentschieden wäre möglich gewesen“, so Trainer Stefan Richter. In der zweiten Halbzeit gelang es nämlich seinen Jungs, das Tempo im Angriff noch einmal zu erhöhen, mehr Druck auszuüben und dem Titelaspiranten alles abzuverlangen. Doch behinderte laut FC-Trainer eine übertrieben pingelige Regelauslegung der Schiedsrichter, die allein in der Phase zwölf Zeitstrafen ahndeten, diese flotte Partie. In den Schlussminuten hatten die Hausherren quasi den Ausgleich auf der Hand, doch es sollte nicht reichen. Trainer Richter lobte indes trotzt der knappen Niederlage die geschlossene Leistung seiner Mannschaft, die vor allem in der Abwehr bärenstark kämpfte. Besonders hervor tat sich Stefan Bott, den es ins Tor verschlagen hatte, wo er seine ungewöhnliche Aufgabe bestens meisterte.

Tore für Bad Brückenau: Tobias Liebe 4, Oliver Hilbert 3, Michael Müller 1, Maximilian Richter 4, Alexander Bauer 6, Max Puschner 1.

TV/DJK Hammelburg – HSC Bad Neustadt II 23:35 (9:19)

Ein zusammengeschrumpftes Team ließ die Gastgeber zu einer scheinbar leichten Beute verkommen. Gerade noch in der Anfangsphase (4:5) hielten die Jungs von Trainer Jürgen Scheller mit, ehe eine notorische Abschlussschwäche die Gastgeber klar ins Hintertreffen brachte. Die Bad Neustädter reagierten jeweils schnell und setzten per Konter empfindliche Stiche gegen die Kontrahenten. „Da haben wir schnell resigniert und die Köpfe hängen lassen“, so Scheller, der nichts mehr auf der Bank hatte, um diese Entwicklung aufzuhalten. Linksaußen Holger Friedl musste sogar in den Kasten. Torwart Manuel Balling hat sich ja bereits wegen eines Bänderrisses von der Saison verabschiedet. Dennoch waren die Lücken in Angriff und Abwehr eminent. So hatten die cleveren Gäste bereits bis zur Halbzeitpause das Spiel im Sack. Dennoch ließ Hammelburg sich nicht komplett wegschießen, bewies Moral und legte noch eine annähernd ausgeglichene zweite Halbzeit hin.

Tore für Hammelburg: Christian Preißler 7, Sebastian Thums 2, Simon Winter 4, Frank Sell 5/2, Andre Scherpf 1, Sven Roth 4.

    
    

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