aktualisiert: 16.09.2010 14:45 Uhr
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Leichtathletik
Rannungen erhält dickes Lob
Rannunger Wald- und Naturlauf erntet nicht nur großes Lob bei den Läufern, sondern auch beim Fachpublikum
(nürn) Die Hauptorganisatoren des Rannunger Wald- und Naturlaufs am Wochenende, Stefan Bretschner und Tobias Wegner, strahlten mit der Sonne, die sich pünktlich zu Beginn der Veranstaltung durch den Nebel gekämpft hatte, um die Wette. Dass der Teilnehmerrekord gleich um mehr als 400 Sportler übertroffen wird, damit hatten sie in ihren kühnsten Prognosen nicht gerechnet.
(nürn) Die Hauptorganisatoren des Rannunger Wald- und Naturlaufs am Wochenende, Stefan Bretschner und Tobias Wegner, strahlten mit der Sonne, die sich pünktlich zu Beginn der Veranstaltung durch den Nebel gekämpft hatte, um die Wette. Dass der Teilnehmerrekord gleich um mehr als 400 Sportler übertroffen wird, damit hatten sie in ihren kühnsten Prognosen nicht gerechnet.
1277 Läuferinnen und Läufer, diese tolle Zahl haben sich die Rannunger allerdings auch mit guten Veranstaltungen in den vergangenen Jahren erarbeitet. Da die Laufszene bestens vernetzt ist, hat sich dies über die Grenzen des Bezirks herumgesprochen. Aus dem ganzen Bundesgebiet waren Sportler angereist und ließen sich von dem Flair begeistern. Sogar vom Klub Union Lauffreunde Mondsee aus Österreich fand eine Laufgruppe den Weg nach Rannungen und zeigte sich beeindruckt von den Gegebenheiten vor Ort.
Die Gesamt-Organisation liegt nach wie vor in den Händen der rührigen Laufgruppe, die sich für ihren Wald- und Naturlauf immer wieder etwas Neues einfallen lässt. So hatte man erstmals eine Geschwindigkeitsmessanlage platziert. Längst sind es nicht nur die Mitglieder des Sportvereins, die diese logistische Herausforderung stemmen. In Rannungen identifiziert sich der ganze Ort mit der Veranstaltung und hilft tatkräftig mit. Mindestens 300 Helfer waren es dieses Jahr, die teils den ganzen Tag über den Sportlern einen perfekten Wettkampf boten. Nicht mitgezählt sind die zahlreichen Gruppen wie Musikverein, Gardemädchen, Kindergarten oder Sambatrommel-Gruppe, die unentwegt über rund acht Stunden anfeuerten.
Ein dickes Lob bekamen die Rannunger aus berufenem Mund. Wolfgang Steinruck, Profisportfotograf aus Stadtlauringen, der für das neuseeländische Internetportal Marathon-photos.com bei großen Laufveranstaltungen auf der ganzen Welt unterwegs ist, war angetan von der außerordentlichen guten Organisation dieser Veranstaltung. „Schon nach drei Kilometern der erste von unendlich vielen Verpflegungsständen entlang der Strecke, das habe ich so auch noch nie gesehen“, so der Laufexperte. „Der Streckensprecher ist der Hammer, der weiß über jeden Teilnehmer etwas zu berichten und unterhält die Leute mit lustigen Geschichten über viele Stunden lang“, wurde der Schweinfurter Klaus Hudert gelobt.
ONLINE-TIPP
Steinrucks Bilder und viele Infos im Netz: www.rund-um-rannungen.de Eine Bilderserie findet sich auch unter www.mainpost.de/sport/badkissingen
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