publiziert: 25.01.2011 16:50 Uhr
aktualisiert: 25.01.2011 17:14 Uhr
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Christian Hochbruck in Hochform

Karlstadter führt Rangliste der deutschen Indoor-Rowing-Serie an
  • Deutschen Rekord nur knapp verfehlt: Christian Hochbruck vom RC Karlstadt nach dem Ergometer-Rennen in Ludwigshafen.
    Foto: RC Karlstadt
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Christian Hochbruck vom Ruder-Club Karlstadt ist auf dem besten Weg, seinen letztjährigen Titel bei den deutschen Ergometermeisterschaften zu verteidigen. Mit einer eindrucksvollen Leistung beim Ergocup Rhein-Neckar in Ludwigshafen setzte er sich an die Spitze der Rangliste.

Indoor-Rowing kann man mit Hallenrudern übersetzen. Es gilt als ideale Alternative zum Rudern, vor allem wenn Rudern auf dem Wasser nicht möglich ist, wie jetzt bei Hochwasser.

Seit Christian Hochbruck im letzten Jahr die 6:10 Minuten für die 2000m unterbieten konnte, ist er bei den Männern der Leichtgewichtsklasse (Maximalgewicht 72,5 kg) das Maß aller Dinge. Ziel für das Rennen in Ludwigshafen war die Verbesserung des deutschen Rekords von 6:08,7 Minuten. Um Haaresbreite, nämlich um lediglich 0,6 Sekunden, verfehlte Hochbruck am Ende den Rekord, konnte allerdings seine persönliche Bestleistung leicht verbessern und schaffte klar die Qualifikationszeit für die Indoor-Rowing-Weltmeisterschaften in Boston/USA.

Ein Lauf der deutschen Indoor-Rowing-Serie steht zwar noch aus, aber die Chancen auf eine erfolgreiche Titelverteidigung sind sehr gut. „Nach Boston werde ich aber nicht fliegen, da ich sonst eine Klausur verpasse und sofort danach ins DRV-Trainingslager nach Südfrankreich fahre. Aus dem letzten Jahr weiß ich, dass man dadurch fast eine Woche kaum trainiert und an der Form verliert.“ Das will der 22-jährige Mechatronikstudent auf gar keinen Fall, denn für sein großes Ziel, die Olympischen Spiele im nächsten Jahr in London, muss er bis April der Schnellste im Einer der Leichtgewichtsruderer bei den nationalen Vorentscheidungen sein, um in den Olympiakader zu rücken.

    
    

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