aktualisiert: 02.02.2012 14:49 Uhr
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Handball
Derby Partenstein - Waldbüttelbrunn verspricht Spannung
Partensteins Trainer bemüht sich vor Spiel gegen Ex-Klub um Gelassenheit
HANDBALL (URS)
Landesliga Nord, Männer TSV Partenstein – DJK Waldbüttelbrunn (Samstag, 19.30 Uhr, Heuberghalle, Frammersbach)
Manfred Wirth ist hörbar bemüht, Gelassenheit zu demonstrieren. „Mit Waldbüttelbrunn haben wir uns wenig beschäftigt“, sagt der Trainer des TSV Partenstein (7./17:15). Und das, obwohl er über neun Jahre als Trainer beim samstäglichen Gegner (2./27:5) tätig gewesen war. Und obwohl zwei heutige Waldbüttelbrunner – nämlich Joszef „Jojo“ Szentgyörgyi und Keeper Mátyás Varga – in der vergangenen Saison noch das Partensteiner Trikot trugen. „Ich habe die Namen Jojo und Mátyás während der gesamten Woche im Training nicht gehört“, erklärt der TSV-Trainer.
Mittlerweile aber spielen Varga und Szentgyörgyi für die DJK, zu Saisonbeginn kamen dafür vier ungarische Landsleute der Abgewanderten nach Partenstein. „Die haben natürlich Kontakt zueinander, aber das spielt jetzt nicht die große Rolle“, sagt Wirth. Zudem ist fraglich, ob Szentgyörgyi überhaupt eine tragende Rolle im Waldbüttelbrunner Spiel einnehmen kann. Der dynamische Rückraumspieler musste sich vor Weihnachten einer Arthroskopie im Knie unterziehen und war lange danach noch gehandicapt. Zuletzt kam der 26-Jährige nur beim Siebenmeterwerfen zum Einsatz. Doch diesmal soll er auch im „normalen“ Spiel zum Zuge kommen: „Gegen Partenstein werden wir es mit ihm probieren“, hatte DJK-Trainer Karoly Kovacs erklärt.
Sein Partensteiner Kollege sieht sein Team nicht unter Druck: „Spielerisch ist Waldbüttelbrunn sicher stärker als wir. Wir müssen somit das Kämpferische in den Vordergrund stellen. Aber wenn wir das Spiel verlieren sollten, ist das für mich verkraftbar“, so Manfred Wirth. Das ist beim Gegner anders. Die DJK – mit offenen Titelambitionen in die Runde gestartet – hat in den vergangenen Wochen den Rückstand auf Spitzenreiter Landshut auf einen Punkt verkürzt, aber immer wieder mit dem sehr kleinen Kader zu kämpfen gehabt: „Die dürfen sich keinen Ausrutscher leisten“, so der TSV-Trainer.
Allerdings muss Partenstein auf seinen erfahrensten Akteur weiter verzichten. Der 38-jährige Valentin Okuschko – früher selbst in Waldbüttelbrunn aktiv – muss weiter mit einer entzündeten Schulter passen. „Wir machen jetzt keine Schnellschüsse, er soll das auskurieren“, betont sein Trainer. „Außerdem hat sich die Mannschaft in den letzten Wochen ohne ihn einigermaßen gefunden. Deshalb gehen wir da kein Risiko ein.“
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