publiziert: 29.01.2012 18:57 Uhr
aktualisiert: 29.01.2012 19:11 Uhr
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Früher Marktheidenfelder Rückstand als große Hypothek

Der TVM unterliegt gegen Bamberg und tritt im Abstiegskampf auf der Stelle
  • Schwerer Stand: Daniel Reich (oben) und seine Marktheidenfelder bezogen gegen Bamberg eine verdiente Niederlage.
    Foto: CHRISTIAN SCHWAB
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BASKETBALL (BM)

Bayernliga Nord, Männer

TV Marktheidenfeld – DJK Bamberg 68:83  
CVJM Erlangen – TTL Bamberg 2 58:73  
TV Goldbach – DJK Neustadt/Waldna. 70:72  
TG Würzburg 2 – Post SV Bamberg 81:70  
TSG Waldbüttelbrunn – ATS Kulmbach 93:76  

1. (1.) TTL Bamberg 2 13 12 1 983 : 796 24 : 2  
2. (2.) DJK Neustadt/Waldna. 13 10 3 1094 : 983 20 : 6  
3. (3.) DJK Bamberg 13 9 4 949 : 907 18 : 8  
4. (4.) TG Würzburg 2 13 8 5 949 : 917 16 : 10  
5. (5.) Post SV Bamberg 13 7 6 1056 : 990 14 : 12  
6. (8.) BBC Coburg 13 6 7 1043 : 1088 12 : 14  
7. (6.) ATS Kulmbach 13 6 7 950 : 956 12 : 14  
8. (7.) BG Litzendorf 13 6 7 940 : 939 12 : 14  
9. (9.) TV Marktheidenfeld 13 4 9 897 : 956 8 : 18  
10. (10.) CVJM Erlangen 13 4 9 830 : 923 8 : 18  
11. (12.) TSG Waldbüttelbrunn 13 3 10 972 : 1060 6 : 20  
12. (11.) TV Goldbach 13 3 10 941 : 1089 6 : 20  
Die nächsten Spiele, Samstag, 4. Februar, 18 Uhr: DJK Bamberg – CVJM Erlangen, Post SV Bamberg – DJK Neustadt/Waldna., ATS Kulmbach – TG Würzburg 2; Sonntag, 5. Februar, 15 Uhr: TV Goldbach – BG Litzendorf, 17 Uhr: TTL Bamberg 2 – TSG Waldbüttelbrunn, BBC Coburg – TV Marktheidenfeld.

flyeralarm TV Marktheidenfeld – DJK Bamberg 68:83 (34:50)

Marktheidenfeld tritt im Abstiegskampf auf der Stelle. Gegen die DJK Bamberg musste der TVM bereits die dritte Heimniederlage der Saison einstecken. Der Tabellendritte aus Oberfranken erwies sich für die Barthel-Schützlinge als zu stark, obwohl er auf vier Stammspieler verzichten musste. Mit hoher Trefferquote aus der Distanz und perfektem Konterspiel befanden sich die spielerisch überlegenen Gäste bereits zur Pause auf Siegkurs.

Großes Wurfpech

Marktheidenfeld geriet frühzeitig in Rückstand und erholte sich davon nicht mehr. Die Gastgeber hatten großes Wurfpech in der Anfangsphase, als Center Jörg Schnellbach mehrere Chancen am Brett ungenutzt ließ und auch die freien Würfe von außen nicht durch das Netz fielen. Marc Götzinger und der noch nicht ganz fitte Sebastian Liebler standen nach wochenlanger Pause zwar wieder in der Anfangsformation, vermochten aber keine Akzente zu setzen. Erst die Einwechslung von Center Tobias Ebert und das Ausweichen von Florian Schnellbach auf den Flügel brachte die flexible Ball-Raum-Verteidigung der DJK in Schwierigkeiten.

Bis auf 14:18 (9. Min.) hatte sich der TVM herangekämpft, verpasste dann aber seine letztlich einzige Chance, die Partie zu drehen. Er ließ zwei Freiwürfe aus und kassierte zwei Dreier, mit denen sich die DJK wieder absetzte. Bamberg leistete sich auch im zweiten Viertel kaum Fehlwürfe und baute seine 27:22-Führung (13.) kontinuierlich aus. Vor allem Norbert Ritli und Christopher Stuber bekam der TVM mit seiner Eins-gegen-Eins-Verteidigung nicht unter Kontrolle. Die dribbelstarken DJK-Spielmacher leiteten blitzschnelle Konter ein und trafen von jenseits der Dreipunktelinie traumhaft sicher. Dritter Aktivposten bei den Gästen war der bewegliche Center Marco Hartmann. Nach dem zehnten DJK-Dreier in der 25. Minute war bereits die Vorentscheidung gefallen (38:60) und das Match für den TVM nicht mehr zu gewinnen.

Zwar kam Jörg Schnellbach immer besser ins Spiel, und auch Nachwuchscenter Matthias Sydlo setzte sich wiederholt gut am Brett durch. Die Längenvorteile unter dem Korb reichten jedoch nicht aus, um die DJK ernsthaft in Bedrängnis zu bringen, weil der TVM aus der Distanz zu drucklos und ungefährlich agierte.

Erst, als im Schlussviertel die Konzentration im Abschluss bei den Gästen nachließ, machte Marktheidenfeld noch ein wenig Boden gut. Während die DJK mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung ihre Aufstiegsambitionen unterstrich, fehlten dem TVM für den erhofften Überraschungssieg die Intensität in der Verteidigung und die Treffsicherheit im Angriff. „Die hohe Dreierquote der DJK war sicher ein entscheidender Faktor, aber wir haben zu wenig Selbstvertrauen beim Wurf gezeigt und waren in der ersten Halbzeit in der Rückwärtsbewegung einfach zu langsam“, zog TVM-Trainer Fabian Barthel als Fazit der deutlichen Niederlage.

Das Statistik des Spiels

Marktheidenfeld – Bamberg 68:82 (34:50)

Marktheidenfeld: J. Schnellbach 21, F. Schnellbach 11 (1 Dreier), Reich 11 (1), T. Ebert 9, Sydlo 8, Götzinger 4, Müller-Scholden 4, Liebler, Schwab, Scheinert. Freiwurfquote: 50 Prozent (8 von 16).
Bamberg: Ritli 20 (4), Marco Hartmann 20, Stuber 20 (4), Ramer 6 (1), Pedro 6, Hoh 6, Schmitt 3 (1), Burger 2. Freiwurfquote: 65 Prozent (15 von 23).
Stationen: 0:6 (2.), 4:13 (5.), 8:18 (8.), 17:24 (10.), 22:32 (14.), 26:32 (16.), 34:50 (20., Halbzeit), 38:60 (24.), 51:73 (30.), 55:77 (33.), 64:81 (37.). Zuschauer: 110.

    
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Marktheidenfeld
    

    
    

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