publiziert: 27.01.2012 14:20 Uhr
aktualisiert: 27.01.2012 14:55 Uhr
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Schwebenried und Schwemmelsbach bilden ein Team

Die beiden Fußballklubs der DJK Schwebenried und der DJK Schwemmelsbach schließen sich zusammen
  • Nächste Saison auch mit Schwemmelsbach: Bezirksligist DJK Schwebenried, hier im Bild Trainer Manfred Fleischmann mit den Spielern Patrick Barth (links) und Michael Fischer, will gemeinsam mit Kreisklassist DJK Schwemmelsbach in die Zukunft gehen.
    Foto: Guido Chuleck
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Wie berichtet, planen Fußball-Bezirksligist DJK Schwebenried und Kreisklassist DJK Schwemmelsbach einen Zusammenschluss, um ab der Saison 2012/13 gemeinsam durchstarten zu können. Die Ausgangspositionen der zwei Teams sind jedoch verschieden: Schwebenried steht auf dem 12. Platz der Bezirksliga, was bedeutet, dass die DJK in die Abstiegsrelegation müsste, wenn es bis zum Ende der Saison so bliebe. Viel besser steht es für die DJK Schwemmelsbach, die mit drei Punkten Rückstand zum Tabellenersten DJK Greßthal auf dem zweiten Rang steht und somit noch gute Chancen hat, am Ende der Saison aufsteigen zu können.

Alexander Ziegler, Vorsitzender der DJK Schwebenried, plant für die nächste Saison, dass beide Teams in ihren Ligen bleiben und erläutert das Konzept, in dem jedoch noch entscheidende Details fehlen, wie folgt: „Wir möchten mit drei Herrenteams plus Seniorenmannschaft starten, wenn es die Spielerdecke zulässt, wovon ich aber ausgehe. Wir würden dann mit jeweils einem Team in der Bezirksliga, der Kreisklasse und der B-Klasse spielen.“ Unklar ist noch, wie der Zusammenschluss aussehen soll. Der Sportleiter der DJK Schwemmelsbach, Ralf Kümmet berichtet, dass noch nicht fest stehe, ob man einen neuen Verein gründe oder eine Spielgemeinschaft bilde: „Darüber müssen wir noch reden. Entschieden wird das erst bei den Mitgliederversammlungen beider Vereine im März.“

Sportlich gesehen will er im Hinblick auf die Rückrunde seines Vereins nicht tiefstapeln: „Wir nehmen mit, was die Saison bringt. Wir befinden uns in Schlagdistanz zum ersten Platz und lassen die Saison wie bisher laufen.“ Sowohl Ziegler, als auch Kümmet sind sich einig, dass eine gemeinsame Zukunft beider Clubs für die Spieler nur Positives mit sich bringe: Alexander Ziegler sieht es als Bereicherung an, dass die Schwemmelsbacher Kreisklassenspieler seine Mannschaft ergänzen: „Es ist eine große Chance für die Kreisklassenspieler. Ich sehe, dass bei einigen großes Potenzial vorhanden ist. Das höhere Niveau im Training ist für alle Beteiligten positiv.“ Die Rahmenbedingungen für die Zukunft wurden schon abgesteckt. Die schnelle Einigung führt Ralf Kümmet auf das gute Klima zwischen den Verantwortlichen beider Vereine zurück: „Wir haben auf Augenhöhe miteinander gesprochen und es gab mehrheitlich positive Reaktionen zu der Idee, die Zukunft gemeinsam anzugehen.“

Dies bestätigt auch Alexander Ziegler: „Die Unterschriften der Spieler stehen noch aus. Grundsätzlich wurde mit ihnen gesprochen und die Reaktionen waren positiv.“ Er betont aber, dass noch nichts fest sei und auch noch mit Abgängen gerechnet werden müsse. Neben der noch nicht geklärten Trainerfrage stehen auch die Entscheidungen von Führungsspielern aus. Dennoch bleibt der Schwebenrieder Vorsitzende gelassen und geht davon aus, dass der Großteil auch in der nächsten Saison noch an Bord ist. Zudem kam die Initiative von Schwebenried, diesen Zusammenschluss auf den Weg zu bringen. Dort hatte man Bedenken, ob man auf lange Sicht das Niveau halten könne, da die Basis und der Jugendbereich nicht ausreichend seien, um die erste Mannschaft stetig mit Spielern ergänzen zu können. Dies bestätigt auch Ralf Kümmet, dessen Verein schon lange mit Schwebenried, Burghausen und Wülfershausen im Jugendbereich kooperiert, um dort konkurrenzfähig zu sein. „In den nächsten drei bis vier Jahren haben wir mehr Jugendspielerpotential als Schwebenried. Die Jugend würde davon profitieren, wenn wir höherklassigen Fußball anbieten können.“ Ziegler ergänzt: „Wir waren zu sehr von auswärtigen Spielern abhängig und möchten eine breitere Basis haben.“

Zur sportlichen Zukunft und diesbezüglichen Erwartungen halten sich beide Verantwortlichen bedeckt, gehen aber davon aus, dass beide Vereine profitieren, wie Ralf Kümmet erklärt: „Ein Vorteil für uns wären die Mehreinnahmen, weil mehr Zuschauer kommen. Wir möchten es weiterhin beibehalten, samstags unsere Heimspiele auszutragen. Bezirksliga ist ein Motivationsschub und eine Entwicklungsmöglichkeit für Alle.“

Von unserem Mitarbeiter Dominik Grosspietsch
    
    

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