aktualisiert: 30.01.2012 16:04 Uhr
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Fußball
Sechs Vereine gründen JFG Spessarttor
Neue Junioren-Fördergemeinschaft im Raum Lohr
Sechs Vereine aus dem Raum Lohr wollen eine Junioren-Fördergemeinschaft (JFG) gründen. Der neue Fußball-Jugendverein, die JFG Spessarttor, soll in diesem Frühjahr ins Leben gerufen werden und ab der Saison 2012/13 bis zu zwölf gemeinsame Mannschaften in den Spielbetrieb schicken. Von Ende Januar bis Anfang März werden die Stammvereine in außerordentlichen Mitgliederversammlungen um die Zustimmung ihrer jeweiligen Mitglieder werben.
Gründungsvereine sind SV Sendelbach/Steinbach, DJK Wombach, TSV Lohr, TSV Sackenbach, FSV Neustadt/Erlach und SV Rodenbach. Vertreter aller sechs Vereine hatten im September 2011 einen Arbeitskreis gebildet, der die Gründung vorbereitet. Neben den Mitgliederversammlungen sind ein Trainerabend am 7. Februar (19.30 Uhr, Sportlertreff TSV Lohr) und eine JFG-Gründungsversammlung im April geplant.
Eine JFG umfasst Spieler von Großfeld-Teams, also von der D-Jugend (U 13) bis zur A-Jugend (U 19). Wegen sinkender Spieler- und Geburtenzahlen, aber auch aus sportlichen Gründen haben sich die Lohrer Sportvereine zur JFG-Gründung entschlossen und folgen damit dem Beispiel vieler anderer Vereine im Bayerischen Fußball-Verband. Vorreiter im Landkreis Main-Spessart war die JFG Sinngrund, die 2004 als erste hiesige JFG gegründet wurde und deren Stammvereine SV Rieneck, SG Burgsinn, TV Mittelsinn und SV Obersinn sind.
Die sechs Stammvereine arbeiten bereits seit mehreren Jahren in fast allen Altersklassen zusammen. „Wir wollen an diese Kooperationen anknüpfen und unsere Jugendlichen noch besser fördern“, begründet der Vorsitzende des JFG-Arbeitskreises, Hartwig Lutz (TSV Sackenbach), die Notwendigkeit, die Jugendarbeit im Raum Lohr zu bündeln. Alle Nachwuchsspieler sollen laut Lutz in einer JFG – unabhängig von ihren Fähigkeiten – in passenden Mannschaften trainieren und spielen können. 180 bis 190 Kinder und Jugendliche der Jahrgänge 2001 und älter werden zu den JFG-Teams gehören. Die künftigen Trainer sollen sich vorwiegend aus den Betreuern der aktuellen Jugendmannschaften rekrutieren.
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