publiziert: 21.02.2010 17:45 Uhr
aktualisiert: 21.02.2010 18:06 Uhr
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Vermeidbare Niederlage für Marktheidenfeld

Marktheidenfeld lässt gegen Chemnitz zu viele Möglichkeiten ungenutzt
  • Auf wackligen Beinen: Der Chemnitzer Andreas Endig bei seiner nicht ganz ungefährlichen Aktion, den eingeklemmten Spielball zu befreien.
    Foto: Christian Schwab
  • Dem Verzweifeln nahe: Marktheidenfelds Coach Uwe Rothaug.
    Foto: Christian Schwab
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BASKETBALL (BM)

2. Regionalliga Südost Gr. Nord, Männer

TuS Jena – Rockets Gotha 2 90:67
TV Lauf – TS Herzogenaurach 61:67
TTL Bamberg – BBC Bayreuth 2 69:86
TV Marktheidenfeld – BV Chemnitz 2 78:90
DJK Schweinfurt – Dresden Titans -
Baskets Jena – SG Adelsberg -

1. (1.) Dresden Titans 16 14 2 1347 : 1115 30
2. (2.) BV Chemnitz 2 17 13 4 1410 : 1273 30
3. (3.) TS Herzogenaurach 16 13 3 1307 : 1084 29
4. (4.) DJK Schweinfurt 16 11 5 1359 : 1272 27
5. (5.) TuS Jena 16 11 5 1234 : 1095 27
6. (6.) TV Marktheidenfeld 17 9 8 1400 : 1366 26
7. (8.) TTL Bamberg 17 8 9 1289 : 1359 25
8. (7.) Rockets Gotha 2 17 8 9 1322 : 1340 25
9. (10.) BBC Bayreuth 2 16 5 11 1205 : 1283 21
10. (9.) TV Lauf 17 4 13 1229 : 1349 21
11. (11.) SG Adelsberg 16 2 14 973 : 1203 18
12. (12.) Baskets Jena 15 15 948 : 1284 13
Die nächsten Spiele, Samstag, 27. Februar, 12 Uhr: SG Adelsberg – TuS Jena, 19.30 Uhr: TS Herzogenaurach – TV Marktheidenfeld; Sonntag, 28. Februar, 11 Uhr: BV Chemnitz 2 – BBC Bayreuth 2, 16 Uhr: DJK Schweinfurt – TTL Bamberg, Dresden Titans – Baskets Jena, Gotha 2 – TV Lauf

flyeralarm TV Marktheidenfeld – BV Chemnitz II 78:90 (42:48).

Auch im Rückspiel musste sich Aufsteiger Marktheidenfeld der Zweitligareserve von BV Chemnitz geschlagen geben. Der favorisierte Gast war allerdings kein übermächtiger Gegner und die Niederlage durchaus vermeidbar. Aus Marktheidenfelder Sicht war es ein Spiel der verpassten Möglichkeiten, bei dem am Ende die Kraft nicht ausreichte.

    
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Marktheidenfeld-Chemnitz
Marktheidenfeld
20.02.2010
    

Als sich die der TV-Korbjäger mühsam heran gekämpft und im dritten Viertel den 69:69-Ausgleich (29. Min.) geschafft hatten, erwiesen sich die Gäste als das abgeklärtere Team. Neben einer zu hohen Fehlerquote waren Konditionsprobleme für TV-Trainer Uwe Rothaug die Hauptursache für den Spielverlust: „Die Einstellung hat heute gestimmt, jeder hat gekämpft, aber Chemnitz hatte am Ende mehr zuzusetzen“.

Der TVM geriet zwar früh in Rückstand, ließ sich aber nicht abschütteln, holte sogar einen kritischen zweistelligen Rückstand (56:65, 26. Min.) wieder auf, schaffte es aber nie, in Führung zu gehen. Vor allem unter dem Korb ließ er zu viele Chancen ungenutzt. Das sollte sich rächen. Kein Marktheidenfelder fand zu einer konstanten Leistung. Bei allen TV-Akteuren wechselte Licht und Schatten. Auf Trefferserien folgten Nachlässigkeiten.

Im ersten Viertel überzeugten die Aufbau- und Flügelspieler der Gastgeber. Spielmacher Jens Barthel setzte die Akzente in den Anfangsminuten, und Eduard Fischer sorgte nach seiner Einwechslung per Dreier und Halbdistanzwurf für den ersten Ausgleich (12:12,). Weil der TVM aber am Brett zunächst ohne Wirkung blieb, konnten sich die Gäste erstmals leicht absetzen (19:26). Ab dem zweiten Viertel kamen die Marktheidenfelder Center allmählich besser in Schwung. Vor allem Virginjus Zilinskas, der gesundheitlich allerdings noch angeschlagen war, und Danijel Lukac hielten den TVM fortan im Spiel. Chemnitz zeigte jedoch das druckvollere und variablere Angriffsspiel und im Abschluss kaum Schwächen. Beste Akteure der Sachsen waren die Aufbauspieler Sebastian Schunk und Felix Daghofer. Sie hatten auf alles eine Antwort und hielten den TVM mit ihren Körben immer dann auf Distanz, wenn es eng für den BV eng wurde. Zwei wichtige Dreier Daghogfers zur Halbzeit-Führung und Schunks unwiderstehliche Drives zum Korb vermochte die TV-Abwehr nicht zu verhindern.

Das Duell der Liga-Topwerfer zwischen Zilinskas und Andreas Endig endete unentschieden. Allerdings sorgte der Chemnitzer Führungsspieler mit zehn Punkten im Schlussviertel maßgeblich für die Entscheidung zugunsten der Gäste. Vier zweistellige Scorer hatte der TVM an diesem Tag nicht zu bieten. Fischer gab mit seinem zweiten Dreier zum 63:67 (28. Min.) zwar das Signal zur Aufholjagd, hatte aber im Übrigen viel Wurfpech und vermochte dieses Mal keine entscheidenden Akzente zu setzen. Auch Jens Barthel blieb trotz seines Formanstiegs unter zehn Punkten. Florian Schnellbach hatte sie stärksten Szenen beim Defensiv-Rebound. Ein sehr engagierte Leistung bot Lukac, aber auch ihm unterliefen im Schlussviertel vermeidbare Ballverluste, die Chemnitz konsequent nutzte. Als es nach den 71:74 (32. Minute) in die entscheidende Phase ging, war der TVM mit seinen Kräften und seiner Konzentration am Ende und wurde eiskalt ausgekontert.

Marktheidenfeld: Zilinskas 21, Lukac 14, J. Barthel 9, D. Barthel 8, J. Schnellbach 8, F. Schnellbach 8, Fischer 8 (2 Dreier), Liebler 2. Freiwurfquote: 75 Prozent (22 von 29). Chemnitz: Schunk 22 (2), Daghofer 20 (3), Endig 19 (1), Rülke 10, Nagler 6, Enew 5, Schwantner 4, Speer 2, Zwinscher 2, Pollrich, Adamczik. Freiwurfquote: 47 Prozent (8 von 17) Stationen: 4:8 (3. Min.), 12:12 (5.), 17:23 (8.), 19:26 (10.), 32:34 (13.), 40:42 (18.), 42:48 (20., Halbzeit), 46:56 (23.), 56:61 (26.), 69:69 (29.), 69:71 (30.), 71:74 (32.), 71:81 (35.), 73:85 (37.). Zuschauer: 230.

    
    

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