aktualisiert: 08.01.2012 20:20 Uhr
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Eishockey: Bayernliga
Die Mighty Dogs starten zäh ins neue Jahr
Schweinfurt bezwingt den Tabellenvorletzten Nürnberg nach einem 0:2-Rückstand erst im Penalty-Schießen –
EISHOCKEY (tipo)
Bayernliga EHC 80 Nürnberg – ERV Schweinfurt 2:3 n.P. (2:0, 0:1, 0:1, 0:1)
Mit einem Erfolg nach Penalty-Schießen ist der ERV Schweinfurt ins Jahr 2012 gestartet. Auch wenn sich die Mighty Dogs beim Tabellenvorletzten eigentlich drei Zähler ausgerechnet hatten, war Coach Viktor Proskuryakov dennoch zufrieden: „Zwei Drittel haben wir ganz gut gespielt und auch sehr gut gekämpft. Alle haben mitgezogen, keiner hat sich versteckt“, zog der Russe ein weitgehend positives Fazit.
Zumal die Partie alles andere als gut begonnen hatte. Bereits nach 35 Sekunden lagen die Schweinfurter, die eigentlich zunächst einmal hinten dicht machen wollten, mit 0:1 zurück. „Der Gegentreffer war sehr unglücklich, weil er meiner Meinung nach mit dem Schlittschuh erzielt wurde“, haderte Proskuryakov ein wenig mit dem Schiedsrichter, der den Treffer anerkannte. „Insgesamt waren wir im ersten Drittel zu passiv und haben dann in 3-5-Unterzahl auch noch das 0:2 bekommen.“
Ab dem zweiten Drittel übernahmen die Gäste, bei denen Alex Funk nach überstandener Verletzung wieder in die erste Reihe zurückkehrte, dann aber ganz klar das Kommando. „Nur die Chancenverwertung war alles andere als optimal, was aber auch an Nürnbergs Goalie Tobias Güttner lag.“ Der Torwart, der bereits im Hinspiel in Schweinfurt überragende Paraden gezeigt hatte, hielt sein Team auch in dieser Partie wieder lange im Spiel. Doch auch sein Gegenüber, der diesmal Ole Swolensky statt Benjamin Dirksen hieß, konnte sich bei einigen Konter-Chancen der Hausherren auszeichnen und die Partie so offen halten. Ebenfalls in Überzahl gelang Verteidiger Mark Dunlop im Mitteldrittel schließlich der Anschlusstreffer. Es dauerte dann allerdings bis vier Minuten vor Schluss, ehe Timo Ludwig, der nach Funks Rückkehr diesmal in der zweiten Reihe auflief, den zu diesem Zeitpunkt hochverdienten Ausgleich erzielte.
Im anschließenden Penalty-Schießen konnte sich dann noch mal Swolensky auszeichnen, der sämtliche Versuche der Nürnberger entschärfte, so dass Mikhail Nemirovsky nach den Fehlversuchen von Marcel Juhasz und Funk mit seinem Treffer den Extra-Punkt sicherte.
Juhasz und Funk, die ja einige Spiele schmerzlich vermisst wurden lieferten insgesamt ein ordentliches Spiel ab. „Bei Marcel ging es schon deutlich besser als in Pfaffenhofen und Alex hat vor allem gut gekämpft“, war Proskuryakov zufrieden auch wenn beiden natürlich noch der Rhythmus fehlt. „Ich bin zuversichtlich, dass beide am nächsten Wochenende schon wieder an alte Stärke anknüpfen können.“
Schweinfurt: Swolensky – Dunlop, J. Knaup Koch, S. Knaup, Schäfer, Kleider – Nemirovsky, Filobok, Funk, Juhasz, Feuerfeil, Ludwig, Lang, Amrhein, Schrimpf.
Tore: 1:0 (1.) Altmann (Budny, Chronz), 2:0 (11.) Hörl (Schnabel 5-3), 2:1 (29.) Dunlop (S. Knaup, Filobok 4-3), 2:2 (56.) Ludwig (Feuerfeil, Dunlop). Tor Penalty-Schießen: Nemirovsky. Strafzeiten: 18 / 18 + 10 S. Knaup + 10 Filobok. Hauptschiedsrichter: M. Schmidt (Bayreuth). Linesmen: Beigel (Nürnberg) / Voigt (Pegnitz). Zuschauer: 570.
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