aktualisiert: 26.12.2011 20:52 Uhr
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Eishockey: Bayernliga
ERV belohnt sich für einen harten Kampf
Igor Filobok erzielt den 100. Treffer für die Mighty Dogs in dieser Saison
EISHOCKEY (tipo)
Bayernliga ERV Schweinfurt – TSV Peißenberg 3:1 (1:0, 1:1, 1:0)
Mit einem hart erkämpften Sieg über den TSV Peißenberg haben sich die Spieler der Schweinfurter Mighty Dogs den Weihnachtsbraten redlich verdient. In einer lange ausgeglichenen Partie setzte sich der ERV verdient mit 3:1 durch und verkürzte damit den Rückstand auf Tabellenführer Sonthofen bei einem Spiel weniger auf einen Zähler.
Allerdings sind auch die Personalsorgen für Trainer Viktor Proskuryakov wieder gestiegen als gesunken. Denn zu den weiterhin fehlenden Martin Dürr, Marcel Juhasz und Alex Funk gesellte sich im Mitteldrittel auch noch Beppi Eckmair, der aufgrund einer Verletzung passen musste. Und für die gestrige Partie in Miesbach musste der Coach zudem ohne Igor Filobok planen, der nach einer tätlichen Auseinandersetzung mehrerer Spieler auf dem Weg in die Kabine eine Spieldauerstrafe erhielt. Filobok war aber nicht der Einzige, der nach diesen tumultartigen Szenen mit Strafen bedacht wurden. Auf Peißenberger Seite wurde Tobias Maier frühzeitig unter die Dusche beordert. Zudem kassiertem Bryce Hollweg (ERV) und Andreas Pfleger jeweils Zwei-Plus-Zehn-Minuten.
Zu diesem Zeitpunkt stand es bereits 2:1 für die Gastgeber, die sich diesen Vorsprung auch verdient hatten. Denn mit dem ersten Bulli der Partie legten die Mighty Dogs mächtig los und nahmen das Tor von TSV-Goalie Michael Resch unter Dauerfeuer. Nach nur 37 Sekunden musste dieser bereits das erste Mal hinter sich greifen um die Scheibe nach einem Treffer von Mikhail Nemirovsky aus dem Netz zu holen. Nachdem sich die Gäste etwas erholt hatten kamen sie dann aber besser in die Partie und hätten bei einem Pfostentreffer zum Ausgleich kommen können. Im zweiten Drittel häuften sich dann die Strafzeiten, was die Gäste zunächst zum Ausgleichstreffer in 5-3-Überzahl nutzten (26.), der allerdings nur kurz Bestand hatte, da Filobok durch einen Treffer aus dem Gewühl den Vorsprung für die Gastgeber ebenfalls in Überzahl wieder herstellte. Im Schlussabschnitt war es dann Kapitän Markus Koch, der nach diesmal nur 39 Sekunden den Endstand besorgte.
Schweinfurt: Dirksen – Koch, S. Knaup, Dunlop, Kleider, Schrimpf, J. Knaup, Schäfer – Nemirovsky, Ludwig, Filobok, Hollweg, Feuerfeil, Eckmair, Amrhein, Lang, Gessner.
Tore: 1:0 (1.) Nemirovsky (Filobok, S. Knaup), 1:1 (26.) Lenz (A. Pfleger, Fl. Barth 5-3), 2:1 (31.) Filobok (Nemirovsky, Dunlop 5-4), 3:1 (41.) Koch (Nemirovsky, S. Knaup 5-4). Strafminuten: 21 + 10 Hollweg + 20 Filobok / 11 + 10 Th. Maier + 10 A. Pfleger + 20 To. Maier. Hauptschiedsrichter: Kretschmer. Linesmen: Eberl/Zettl. Zuschauer: 1070.
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