aktualisiert: 22.12.2011 17:05 Uhr
Text
Text
Eishockey: Bayernliga
ERV will keine Geschenke verteilen
Mighty Dogs Schweinfurt planen am Weihnachtswochenende zwei Siege fest ein
-
Jubeln soll am Weihnachtswochenende nur einer: der ERV. Die Mighty Dogs wollen am Freitag gegen Peißenberg und am Montag in Miesbach jeweils siegen und haben die 100-Tore-Marke im Visier. Dafür wollen Bryce Hollweg (links) und Jens Feuerfeil (rechts) sorgen, der angeschlagene Marcel Juhasz wird sie von draußen anfeuern.Foto: Marion Wetterich
Eishockey
Bayernliga Freitag, 20 Uhr: ERV Schweinfurt – TSV Peißenberg Montag, 18 Uhr: TEV Miesbach – ERV Schweinfurt
Die schlechte Nachricht zuerst: Von den verletzten Spielern der Mighty Dogs kehrt zum heutigen Heimspiel gegen Peißenberg (20 Uhr, Icedome) voraussichtlich niemand in den Kader zurück. Neben dem Langzeitverletzten Martin Dürr steht also auch Alex Funk keinesfalls zur Verfügung. Ein großes Fragezeichen steht außerdem hinter dem Einsatz von Marcel Juhasz. „Wenn es unbedingt erforderlich wäre, könnte man Marcel sicherlich fitspritzen“, so ERV-Coach Viktor Proskuryakov, der aber eher dazu tendiert, in der aktuellen sportlichen Situation auf diese Maßnahme zu verzichten, um keine längerfristige Verletzung des Stürmers zu riskieren.
Somit erhält die Mannschaft, die gegen Memmingen die erste Heimniederlage der Saison hinnehmen musste, gegen Peißenberg eine erneute Bewährungschance. Wobei den Schweinfurtern gegen starke Gäste eigentlich nur der Vorwurf zu machen war, dass man das erste Drittel verschlafen hat. Das soll und wird den Schweinfurtern gegen Peißenberg nicht noch mal passieren, ist der Trainer überzeugt: „Wir werden trotz der Personalsorgen von Beginn an hellwach sein und, auch wenn Weihnachten ist, defensiv keine Geschenke verteilen.“ Den Gegner erwartet der Russe taktisch ähnlich ausgerichtet wie zuletzt die Memminger. „Sie werden sich natürlich an dem Memminger Auftritt orientieren, um hier ein, zwei oder sogar drei Punkte mitzunehmen.“ Insgesamt erwartet Proskuryakov eine andere Partie als im Hinspiel, das die Mighty Dogs klar mit 6:0 für sich entschieden, was für Peißenberg die vierte Niederlage am Stück bedeutete. „Nach dem Trainerwechsel vor rund vier Wochen spielen sie mit einer anderen taktischen Ausrichtung“, hat Proskuryakov seine Hausaufgaben wieder gründlich gemacht und den Grund des Aufschwungs beim TSV analysiert.
Grundsätzlich freut er sich aber über das Erstarken des heutigen Gegners. „Für uns ist es wichtig, dass wir permanent gefordert werden, um in der Zwischenrunde auf den Punkt topfit zu sein.“ Da kommt es dem ERV-Trainer gerade Recht, dass der TSV ebenso den Anschluss an die Zwischenrunden-Plätze gefunden hat, wie der Gegner am kommenden Montag, der TEV Miesbach: „Beide Teams werden um jeden Meter kämpfen.“
Nicht so glücklich ist Proskuryakov hingegen über die Ansetzung des Nachholspiels in Pfaffenhofen am 30. Dezember. „Auf Grund der Verletzungssorgen hätte ich mir natürlich eine längere Pause gewünscht. Aber wenn es so ist, dann ist es eben so“. Es ist halt wie im richtigen Leben: Auch an Weihnachten geht nicht jeder Wunsch in Erfüllung.
Diesen Artikel
| Bewertung: |
|
| 0 Bewertungen (Sie müssen angemeldet sein um zu bewerten) | |

Wetter


