aktualisiert: 05.02.2012 19:13 Uhr
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Kegeln: Bundesliga Männer, 120
ESV-Männer verlieren zu Hause
2:6 gegen Schwabsberg, ESV bleibt Letzter
Kegeln (AR)
| SKK FEB Amberg – Fortuna AF Hirschau | 7:1 | |
| ESV Ravensburg – SKC Vic. Bamberg | 2:6 | |
| ESV Schweinfurt – KC Schwabsberg | 2:6 | |
| SKC BW Peiting – SKV RW Zerbst | 1:7 | |
| SKC Bav. Karlstadt – SKK Vikt Fürth | 5:3 |
| 1. | (1.) | SKV RW Zerbst | 13 | 90 | : | 14 | 26 | : | 0 | |
| 2. | (2.) | SKC Vic. Bamberg | 13 | 82 | : | 22 | 24 | : | 2 | |
| 3. | (3.) | KC Schwabsberg | 13 | 70 | : | 33 | 19 | : | 7 | |
| 4. | (4.) | SKC BW Peiting | 13 | 54 | : | 49 | 16 | : | 10 | |
| 5. | (5.) | SKK FEB Amberg | 13 | 49 | : | 54 | 12 | : | 14 | |
| 6. | (6.) | SKC Bav. Karlstadt | 13 | 44 | : | 59 | 12 | : | 14 | |
| 7. | (7.) | SKK Vikt Fürth | 13 | 36 | : | 68 | 8 | : | 18 | |
| 8. | (8.) | ESV Ravensburg | 13 | 36 | : | 68 | 6 | : | 20 | |
| 9. | (9.) | Fortuna AF Hirschau | 13 | 33 | : | 71 | 6 | : | 20 | |
| 10. | (10.) | ESV Schweinfurt | 13 | 24 | : | 80 | 1 | : | 25 |
ESV Schweinfurt – KC Schwabsberg 2:6
Auch am 13. Spieltag konnten die Schweinfurter Kegler keinen Sieg erringen und bleiben weiterhin das Schlusslicht der Liga. In einem sehr spannenden Spiel gegen Schwabsberg unterlagen die Eisenbahner mit 2:6 Mannschaftspunkten. Das sieht deutlicher aus als es letztlich war. Einige Schweinfurter hatten durchaus Chancen, ihren Mannschaftspunkt zu holen, verloren ihn aber noch.
Zu Beginn spielten Christian Rennert gegen Thomas Schweier und Holger Hubert gegen Fabian Seitz. Rennert begann zwar noch verhalten, konnte sich aber im weiteren Spielverlauf steigern und kam auf gute 589 Kegel. Mit 2,5:1,5 Satzpunkten holte er außerdem auch einen MP für die ESVler. Schweier kam auf 580 Zähler. Hubert spielte eine ausgeglichene Partie auf gutem Niveau. Nur im zweiten Durchgang zeigte er Schwächen. Diese wurden von Seitz gnadenlos ausgenutzt. Das Duell endete 2:2, der MP ging aber an den Schwabsberger, da dessen 627 Kegel die 599 Kegel von Hubert klar übertrafen.
Mit 1:1 und einem Rückstand von nur 19 Kegeln ging das Mittelpaar auf die Bahnen. Hier trafen Andreas Ruhl auf Alexander Stephan und Christoph Parente auf Timo Hehl. Ruhl fand nicht so recht ins Spiel, konnte aber noch einigermaßen mit Stephan mithalten. Doch im letzten Durchgang übertraf ihn der Gast aus Schwabsberg nochmals deutlich und er unterlag mit 1:3 Satzpunkten. Ruhl erzielte magere 552 Kegel, Stephan kam hingegen auf 583 Zähler. Parente konnte die ersten beiden Durchgänge für sich entscheiden und alles sah nach einem weiteren MP für den ESV aus. Doch auf den beiden Schlussdurchgängen verlor er völlig den Faden und ließ Hehl so wieder ins Spiel kommen. Nach 2:2 Satzpunkten ging auch dieser Mannschaftspunkt an Hehl, da auch er mit 588 Kegeln mehr Holz erzielte als Parente. Dieser kam ebenfalls nur auf magere 554 Kegel.
So lagen die Unterfranken mit 1:3 und 84 Kegeln vor dem Schlusspaar schon deutlich zurück. Es lag an Erwin Löwenstein und Hans Dippold, das Spiel zu drehen. Beide Akteure mühten sich auch redlich. Löwenstein, der neu ins Team rückte, zeigte eine insgesamt sehr gute Leistung. Mit 574 Zählern konnte er den völlig neben sich stehenden Dennis Annasensl (536) leicht mit 3:1 schlagen. Damit sicherte er sich den zweiten Schweinfurter MP und holte wichtige Holz, um den Rückstand im Gesamtergebnis zu verringern. Dippold spielte ebenfalls auf hohem Niveau und lieferte sich ein packendes Match mit Sven Frenzel. Der Schwabsberger konnte die erste Bahn mit einem und die zweite Bahn mit zwei Kegeln Vorsprung gewinnen. Auch den dritten Durchgang entschied er mit nur vier Kegeln Differenz knapp für sich. Dass Dippold den letzten Satz mit einem Zähler gewann, fiel nicht mehr ins Gewicht, da Frenzel sich bereits zuvor den Mannschaftspunkt gesichert hatte. Außerdem reichte es nicht aus, um die Gäste in der Gesamtholzzahl zu überholen, auch wenn es den Schweinfurtern im Schlussdurchgang nochmals kurz gelang, etwas aufzuschließen.
Das Spiel endete mit 3460:3512 Kegeln zugunsten des KC Schwabsberg, der dafür auch die zwei Punkte für das bessere Gesamtergebnis bekam und 6:2 gewann. Am Wochenende schlägt für die Schweinfurter die Stunde der Wahrheit. Sie sind zu Gast beim Vorletzten Fortuna Hirschau. Hier müssen sie unbedingt gewinnen, ansonsten dürfte der Abstieg besiegelt sein.
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