aktualisiert: 12.11.2011 17:09 Uhr
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Fussball: Bayernliga
FC 05: Udo Romeis findet vor Frohnlach harte Worte
Trainer des FC 05 Schweinfurt erwartet in Frohnlach vor allem mehr Engagement
Samstag, 14 Uhr: VfL Frohnlach – FC 05 Schweinfurt Das war keine angenehme Trainingswoche, die die Spieler des FC 05 Schweinfurt hinter sich haben.
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Bayernliga Samstag, 14 Uhr: VfL Frohnlach – FC 05 Schweinfurt
Das war keine angenehme Trainingswoche, die die Spieler des FC 05 Schweinfurt hinter sich haben. Trainer Udo Romeis ist auch sechs Tage nach dem 1:4 in Bamberg mehr oder weniger fassungslos über die Art und Weise, wie sich seine Mannschaft im Frankenderby präsentiert hatte. „Wenn wir in einem Spiel sechs oder sieben Stück kassieren, der Gegner einfach überragend war und wir wirklich versucht haben, alles zu geben, was wir können, dann sagen wir, allen Respekt.“ Doch in der Domstadt „haben die Spieler nicht alles gegeben. Es gibt immer darum, wie man verliert, nicht dass man verliert.“
Das „Wie“ ist auch deshalb entscheidend, weil mehr als nur wieder nicht gewonnene drei Punkte auf dem Spiel steht für den Tabellenvorletzten, der aus 20 Spielen nur magere 14 Punkte geholt hat: Die Zuschauerzahlen im Willy-Sachs-Stadion sind angesichts der sportlichen Talfahrt in dieser Saison im Steilflug nach unten – das bedeutet erstens weniger Stimmung, zweitens weniger Einnahmen. „Wir haben den Spielern klar gemacht, dass man nicht nur drei Punkte verliert, dass mehr dran hängt. Wir wollen unser letztes Heimspiel in einer Woche gegen Großbardorf doch nicht nur vor 100 Zuschauern spielen“, fand Romeis eindringliche Worte. Mit diesen findet er sich übrigens im Einklang mit Frohnlachs Coach Dieter Kurth. Der Aufsteiger – als Fünfter mit 31 Punkten klar auf Regionalliga-Kurs – geriet zuletzt ins Stolpern, holte in den vergangenen drei Spielen nur einen Punkt und verlor vergangene Woche gegen Aindling. Und der in Schweinfurt hinlänglich bekannte Kurth – er coachte den TSV Großbardorf und Eintracht Bamberg in der Regionalliga – raufte sich die Haare: „Manche Spieler hören einfach nicht hin, was wir in der Vorbesprechung sagen.“
Insofern dürfte es interessant werden, wer die Ohren vor dem Frankenderby besser gespitzt hat. In der Hinrunde teilte sich das Zuhören lustigerweise in zwei Hälften: Vor dem Spiel waren die Frohnlacher ganz Ohr, bei denen der frühere Turner Thomas Karg schon neun Mal getroffen hat – sie führten zur Pause souverän mit 3:0. Dann ging FC-05-Vorstand Markus Wolf in die Kabine und wusch seinem Team die Köpfe, es drehte das Match, spielte noch 3:3.
Konzentration von der ersten Minute an und Leidenschaft über 90 Minuten erwartet Romeis nun von seinem Team. Vorangehen soll Florian Hetzel, der nach Rotsperre wieder im defensiven Mittelfeld aufläuft: „Er soll uns stabilisieren, alle anderen müssen sich um 100 Prozent steigern.“ Daniel Mache ist beruflich verhindert, für den Rest des Jahres fällt Kapitän Benjamin Demel (Wadenverletzung) aus. Weiter fehlen Eray Cadiroglu (Schulter), Vladimir Slintchenko (Kreuzband) und Wojtek Droszcz (Knie) – alle werden erst im Januar wieder einsteigen.
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