aktualisiert: 25.11.2011 17:21 Uhr
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Fußball: Bayernliga
FC 05 hat drei Wünsche an das Christkind
FC 05 hofft weiter auf die Relegationsrunde
Fussball
Bayernliga Samstag, 15 Uhr: SV Heimstetten – FC 05 Schweinfurt
Udo Romeis hat einen Wunschzettel geschrieben. Darauf steht: 1. drei Punkte am Samstag in Heimstetten; 2. eine baldige Genesung der Verletzten; 3. die Relegationsrunde noch erarbeiten. Na, da hat das Christkind ja allerhand zu tun für den FC 05 Schweinfurt.
Den ersten Wunsch sollte sich die Mannschaft aber auch alleine erfüllen können, wenn sie denn abermals so konzentriert und engagiert auftritt wie beim Derby-4:1 über Großbardorf. Doch Vorsicht: „Heimstetten hat einen Kader, der eigentlich auch das Potenzial für eine sieben, acht Ränge bessere Platzierung hat“, warnt 05-Coach Romeis. Sein eigener Kader dagegen gehe derzeit ob der fünf verletzten Leistungsträger am absoluten Limit. „Wir haben keine Chance, Jemanden zu schonen“, klagt Romeis. „Dennoch erhoffe ich mir nochmal einen Kraftakt. Ein Sieg wäre halt eine Weltklasse-Ausgangsposition fürs Frühjahr.“ Richten soll's die identische Formation der Vorwoche. Und wenn doch noch einer passen müsste, stünde der zuletzt privat verhinderte Erkan Esen als erster Nachrücker wieder zur Verfügung.
Auch am System will Romeis nicht herumdoktern, hat sich doch die Zwei-Sturmspitzen-Variante als eine nicht so schlechte bewiesen. Da ist halt kein Dauer-Wühler der Marke Pascal Kamolz mehr in vorderster Linie. Ob Dominik Nastvogel, Simon Häcker oder Christian Dan – den aktuellen 05-Angreifern ist's eher nach gegenseitiger Unterstützung bei der Jagd auf Tore.
Apropos Tore. Beim letzten Schweinfurter Auftritt im schmucken Heimstettener Stadion gab's davon reichlich. 3:3 ging das seinerzeit aus, wobei der FC 05 – noch unter der Regie von Klaus Scheer – in der Nachspielzeit seine erst in letzter regulärer Minute erzielte 3:1-Führung noch vergeigte. „Natürlich erinnern sich die Spieler da noch dran“, sagt Romeis. Und fügt schmunzelnd an: „Aber es erinnern sich bestimmt auch noch Viele an den Wechselfehler des aktuellen Trainers im Pokal – und danach haben wir doch einiges gar nicht so schlecht hinbekommen.“
Nicht schlecht hinbekommen hatten die Heimstettener ihre letzte Partie in Aindling, als sie sich mit einem 1:0-Sieg zurück auf die Relegationsplätze gehievt hatten. Und auch im Hinspiel in Schweinfurt hinterließ der Münchner Vorort-Klub, der in Orhan Akkurt (12 Treffer) einen exzellenten Torjäger hat, einen prima Eindruck – das 2:2 war schmeichelhaft für den FC 05.
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