publiziert: 04.06.2010 21:45 Uhr
aktualisiert: 04.06.2010 21:54 Uhr
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Heidenfeld setzt sich durch

Nach glücklichem 2:1-Sieg gegen Rieden in der Kreisliga

Um den Aufstieg in die Kreisliga Schweinfurt 1 DJK Rieden – TSV Heidenfeld 1:2 (0:1) Trotz klarer Unterlegenheit hat der TSV Heidenfeld den Sprung in die Kreisliga geschafft. Rieden bleibt eine weitere Chance gegen Herlheim/Zeilitzheim.

  • Abgefangen: Hier kann Riedens Sven Mahler (links) Heidenfelds Martin von den Bergen stoppen, aber nach 90 Minuten stand es 1:2.
    Foto: Müller
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Fussball (WOM)

Um den Aufstieg in die Kreisliga Schweinfurt 1 DJK Rieden – TSV Heidenfeld 1:2 (0:1)

Trotz klarer Unterlegenheit hat der TSV Heidenfeld den Sprung in die Kreisliga geschafft. Rieden bleibt eine weitere Chance gegen Herlheim/Zeilitzheim.

Der Volkacher Platzsprecher wollte sich wohl einen Jux erlauben, brasselte anfangs etwas von 2500 Zuschauern. Gekommen waren „nur“ 850, aber die sahen einen aufregenden Kick. Benedikt Grafs Heber brachte Heidenfeld früh nach vorne, als die Abstimmung in Riedens Abwehr noch nicht passte (18.). Danach regierte die DJK, die es bevorzugt mit langen Bällen über die Außen probierte. Die beste Gelegenheit hatte Sven Mahler, der TSV-Keeper Tobias Schneider auf die Probe stellte (42.). Da war Heidenfeld mit seinem frechen Kurzpass-Spiel fast gefährlicher. Kurz vor der Pause traf Graf die Latte, den Abpraller versemmelte Björn Weller.

Nach der Pause machte die DJK noch mehr Dampf – und wurde belohnt: Pass Michael Markert, Abschluss Patrick Stark – 1:1 (55.). Und die Riedener wollten mehr. Bei Sebastian Rüths Schuss klärte Schneider im Sitzen (64.), Starks Versuch landete am Außennetz (65.).

Völlig unerwartet ging Heidenfeld in der 70. Minute wieder in Führung, als die Riedener Hintermannschaft den Ball nicht weg bekam und Weller ihn rein stocherte. Danach ging bei den geschockten Riedenern nichts mehr, zumal sich Strobel fünf Minuten vor Schluss Gelb-Rot abholte. Heidenfeld sicherte den knappen Vorsprung resolut ab und feierte nach dem Abpfiff ausgelassen.

Riedens Spielertrainer Günter Amthor war bedient: „Gerechtigkeit gibt es im Fußball nicht. Die spielerisch schlechtere Mannschaft hat gewonnen.“ Dem wollte Kollege Aladin Hamzic nur vordergründig widersprechen: „Wer ein Tor mehr macht, hat verdient gewonnen.“ Sprach's und grinste sich eins dabei.

Rieden: S. Schug – J. Schug, Blesch (87. Rumpel), Strobel, Kühn, Löhr (64. Amthor) – Markert, Mahler – Rüth, Rath (58. Schraud), Stark.

Heidenfeld: Schneider – Rumpel, Noppinger, Gessner – Walter, Förth (59. Beck), Wächter, von den Bergen – Stephan (21. Jarauch), Weller, Graf (90. Kresser).

Tore: 0:1 Graf (18.), 1:1 Stark (55.), 1:2 Weller (70.). Gelb-Rot: Strobel (Rieden, 85.). Schiedsrichter: Brand (Schallfeld). Zuschauer: 850 (in Volkach).

    
    

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Die neuesten Kommentare

drgonzo (93 Kommentare) am 07.06.2010 18:00

Wolfgang Müller

Eigentlich könnte man auch ohne Nennung des Autoren nach der Lektüre des Artikels darauf kommen, dass es sich dabei nur um die Platzpatrone der Fußballberichterstattung bei der Mainpost, Wolfgang Müller, handeln muss. Das Kürzel in der Überschrift (WOM) belegt dies schließlich.
Ein weiteres aktuelles Highlight: http://www.mainpost.de/sport/Schweinfurt-Schleerieth-rutscht-nach-oben;art795,5603262 (man beachte auch den Leser-Kommentar unten)
(0)
hartekaethe (23 Kommentare) am 07.06.2010 11:37

ganz ehrlich...

der bericht und die ersten zeilen "trotz klarer unterlegenheit" find ich ne bodenlose frechheit. ich denk der sieg war nicht unverdient und die riedener einfach zu dumm. das sollte man auch anerkennen und heidenfeld hat trotzdem ne bobensaison gespielt und ist dafür auch belohnt worden. und das spiel wurde ohne spielertrainer gewonnen und trotz einiger fehlender verletzter spieler. klar war rieden spielerisch besser, aber heidenfeld so runterzumachen ist vom berichterstatter echt ganz schwach. schade das kein autor dabeisteht.
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