publiziert: 12.01.2012 17:12 Uhr
aktualisiert: 12.01.2012 17:26 Uhr
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Schrift vergrößern Text    Schrift verkleinern Text Eishockey: Bayernliga
Mighty Dogs: Komplett zurück zu alter Stärke?

Schweinfurter halten Namen des neuen Mittelstürmers aus Skandinavien noch zurück
  • Darf er zum Abschied noch einmal jubeln? Bryce Hollweg spielt gegen Königsbrunn letztmals für die Mighty Dogs. Sein Nachfolger auf der Ausländer-Position kommt aus Skandinavien, mehr ist nicht bekannt.
    Foto: Wetterich
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Aufatmen beim ERV Schweinfurt: Nachdem das Team von Viktor Proskuryakov die letzten Partien der Eishockey-Bayernliga mit einem sehr dünnen Kader bestreiten musste, stehen dem Tabellenzweiten am Freitagabend gegen Königsbrunn (20 Uhr, Icedome) wieder fast alle Akteure zur Verfügung.

„Beppi Eckmair wird nach seiner Verletzung auf jeden Fall wieder Eiszeit bekommen. Wie viel und auf welcher Position habe ich allerdings noch nicht entschieden“, so der Trainer. Auch Bryce Hollweg steht nach abgelaufener Sperre wieder zur Verfügung. Der US-Amerikaner wird bei seiner Rückkehr heute auch gleichzeitig sein Abschiedsspiel bei den Mighty Dogs bestreiten, da der Soldat überraschend früh nach Afghanistan beordert wurde. „Wir haben eine kleine Verabschiedung geplant“, so ERV Manager Steffen Reiser, der zum letzten Match der Nummer 23 auch zahlreiche US-Amerikaner im Icedome erwartet. „Das Medieninteresse an seinem letzten Spiel ist jedenfalls groß. Es haben sich Vertreter des US-Army-Fernsehens und vom Radio angekündigt.“

Während von amerikanischer Seite der Fokus also auf dem Abschied von Hollweg liegt, dürften die Anhänger der Mighty Dogs wohl genauso gespannt sein, wer denn nun dessen Nachfolger auf der Ausländer-Position wird. Dass dieser bereits gefunden ist und dass es sich bei ihm um einen Skandinavier handelt, soweit haben die Mighty Dogs bereits informiert. Dass es sich um einen Mittelstürmer handelt, „in Deutschland bislang ein unbeschriebenes Blatt“, soweit ergänzte Proskuryakov die Informationen. Um wen es sich genau handelt, darüber will der ERV aber erst im Anschluss an das Königsbrunn-Spiel im Rahmen der Pressekonferenz informieren. „Ob wir ihn dann auch direkt vorstellen können, ist noch nicht klar, da wir nicht wissen, ob mit den Flügen alles klappt“, so Reiser.

Bevor das Geheimnis gelüftet wird, dürfen sich alle Icedome-Besucher nach Meinung von Proskuryakov auf ein rassiges Spiel freuen: „Königsbrunn kämpft um den Einzug in die Zwischenrunde und braucht jeden Punkt. Und auch unsere Mannschaft ist hoch konzentriert und top motiviert“ hat der Russe in dieser Trainingswoche, die erneut sehr intensiv war, festgestellt. Den Gegner erwartet er dennoch beinahe gewohnt defensiv. „Sie werden auf Konter spielen. Daher müssen wir aufpassen, dass wir nicht wieder in Rückstand geraten“.

Ähnliches gilt wohl auch für das Auswärtsspiel bei den Wanderers Germering (Sonntag, 17.30 Uhr). Auch dieses Team braucht die Zähler dringend, um den Einzug in die Zwischenrunde zu schaffen, wird aber gegen die favorisierten Schweinfurter kaum ins offene Messer laufen wollen. „Ich bin froh, dass wir auf zwei solche Gegner treffen, die uns garantiert alles abverlangen werden“, hat Reiser den Blick bereits in Richtung Zwischenrunde gerichtet. Da Proskuryakov das Training auf dieses Ziel ausgerichtet hatte, waren die letzten Ergebnisse gegen schwächere Gegner nicht unerwartet gekommen. Nun gelte es aber, in die Erfolgsspur zurück zu finden, um in der Zwischenrunde voll auf der Höhe zu sein. Daher wird Benjamin Dirksen ins Tor zurückkehren, um wieder seinen Rhythmus zu finden, obwohl der Trainer ankündigt: „Auch Ole Swolensky wird in der Hauptrunde noch mal Spielpraxis bekommen.“

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