publiziert: 22.01.2012 20:32 Uhr
aktualisiert: 22.01.2012 20:42 Uhr
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Schrift vergrößern Text    Schrift verkleinern Text Eishockey: Bayernliga
Mighty Dogs an der Tabellenspitze

Dem überzeugenden 7:0-Erfolg in Weiden folgt ein Penalty-Heimsieg gegen Buchloe
  • Die Mighty Dogs sind topfit im Endspurt der Hauptrunde: Trainer Viktor Proskuryakov, hier inmitten seiner Spieler, feierte mit dem ERV Schweinfurt ein beeindruckendes 7:0 an alter Wirkungsstätte in Weiden.
    Foto: Marion Wetterich
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EISHOCKEY (tipo)

Bayernliga EV Weiden – ERV Schweinfurt 0:7 (0:1, 0:2, 0:4)

„Das war eine ganz starke Leistung von uns“, lobte ERV-Coach Viktor Proskuryakov seine Mannschaft nach dem deutlichen 7:0-Erfolg in Weiden für seine Verhältnisse beinahe überschwänglich. Und in der Tat hatten die Mighty Dogs zuvor eine Leistung geboten, die nahtlos an die famosen Auftritte im Herbst anknüpfte. Taktisch diszipliniert, spielerisch stark, mannschaftlich geschlossen und torgefährlich – so präsentierten sich die Schweinfurter an der alten Wirkungsstätte ihres Trainers.

Koskinen trifft auf Anhieb

Auch Neuzugang Teemu Koskinen, fügte sich bei seinem Debüt im ERV-Dress ohne Probleme in die Mannschaft ein und setzte sogar Akzente. Denn es war die Nummer 9, die die Mighty Dogs in der 16. Spielminute mit 1:0 in Führung brachte. „Teemu hat sehr gut mit seinen Mitspielern harmoniert. Auf dem Eis und in der Kabine“, bescheinigt der Trainer dem Ersatz für Bryce Hollweg Mannschaftsdienlichkeit und auch insgesamt einen guten Charakter. Ein Unterzahltreffer des Finnen zum zwischenzeitlichen 5:0 für die Mighty Dogs rundete den guten Gesamteindruck schließlich ab.

Doch nicht nur in der Offensive wussten die Schweinfurter zu überzeugen. Gegen eigentlich sehr heimstarke Gastgeber ließen die zuletzt häufig zu angriffslustig agierenden Schweinfurter wenig zu, was letztlich auch Goalie Benjamin Dirksen sein fünftes Zu-Null-Spiel der Saison ermöglichte. „Alle haben sehr clever mit zurück gearbeitet“, freute sich Proskuryakov, dass die Mannschaft seine Marschroute gut umgesetzt hat. So hatten die Schweinfurter eigentlich nur eine schwierige Phase zu überstehen, als sie gegen Ende des Mitteldrittel gut dreieinhalb Minuten mit nur drei Mann agieren konnten. Weil die 3:0-Führung der Gäste aber auch nach dieser Unterzahlsituation noch Bestand hatte, war die Partie zu diesem Zeitpunkt beinahe vorentschieden. Im Schlussabschnitt schraubte der ERV dann das Ergebnis durch zwei Doppelschläge in die Höhe und zeigte damit, dass auch die alte Abschluss-Stärke wieder zurückgekehrt ist.

Trotz des klaren Vorsprungs ging es in den letzten Minuten auf dem Eis dann aber noch mal hoch her. Zunächst musste Pascal Schäfer nach einem Check gegen den Kopf für Zwei-Plus-Zehn-Minuten auf die Strafbank. „Pascal war ein bisschen zu spät dran und hat seinen Gegenspieler dann unglücklich erwischt“, wollte der Trainer seinem Verteidiger keinen Vorwurf machen. „Mark Dunlop hat dann Weidens David Musial etwas härter attackiert, der dann gefrustet reagiert hat und eine kleine Schlägerei angezettelt hat“, beschreibt Proskuryakov die Szene, die sowohl dem Weidener, als auch dem Schweinfurter Verteidiger jeweils eine Disziplinarstrafe einbrachte.

Schweinfurt: Dirksen – Dunlop, J. Knaup. Koch, S. Knaup, Schäfer, Kleider – Nemirovsky, Filobok, Funk, Koskinen, Juhasz, Feuerfeil, Ludwig, Amrhein, Schrimpf, Lang.

Tore: 0:1 (16.) Koskinen (S. Kanup, Juhasz), 0:2 (21.) Feuerfeil (Juhasz), 0:3 (30.) Funk (Filobok, Nemirovsky), 0:4 (42.) Juhasz (Koch 5-4), 0:5 (43.) Koskinen (Juhasz 4-5), 0:6 (50.) Schrimpf (Amrhein), 0:7 (52.) S. Knaup (Filobok, Dunlop 5-4). Strafzeiten: 18 + 10 Musial / 22 + 10 Schäfer + 10 Dunlop. Hauptschiedsrichter: J. Sperl (Ingolstadt). Linesmen: P. Altmann (Waldkirchen), Lender (Moosburg). Zuschauer: 1341.

ERV Schweinfurt – ESV Buchloe 2:1 n. P. (0:0, 1:1, 0:0, 1:0)

Fünf der acht Sonntagsspiele wurden im Penalty-Schießen entschieden. Auch die Schweinfurter Partie gegen Buchloe. Nur Alex Funk traf mit seinem Penalty und machte seine Mannschaft damit zum alleinigen Tabellenführer vor Sonthofen (3:4 n. P. gegen Weiden). Die zäh um ihre letzte Chance auf Rang acht kämpfenden Allgäuer forderten auch den glänzenden Goalie Benjamin Dirksen. Nur Jens Feuerfeil traf vor 1100 Zuschauern in der regulären Spielzeit für die Mighty Dogs.

    
    

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