publiziert: 01.01.2012 15:47 Uhr
aktualisiert: 01.01.2012 16:03 Uhr
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Eishockey: Bayernliga
Mighty Dogs blamieren sich beim Drittletzten
EC Pfaffenhofen – ERV Schweinfurt 6:0 (3:0, 0:0, 3:0)
Aufgrund eines ganz schwachen Auftritts beim Drittletzten in Pfaffenhofen kamen die Schweinfurter Mighty Dogs im letzten Punktspiel 2011 ebenso klar wie verdient mit 0:6 unter die Räder. Im Nachholspiel kurz vor dem Jahreswechsel fanden die Gäste nicht die nötige Einstellung, um ein Bayernliga-Spiel gewinnen zu können. Nach dem klaren 13:0-Hinspielsieg hatten die Schweinfurter wohl auch das Rückspiel im Kopf schon gewonnen. Anders ist die Schläfrigkeit vor dem 1:0 der Pfaffenhofener durch Tobias Feilmeier kaum zu erklären. Dabei waren alle fünf Schweinfurter so weit aufgerückt, dass sie einen Wechsel in ihrem Rücken komplett übersahen. So konnte ECP-Torjäger David Vokaty nach einem langen Pass alleine auf ERV-Goalie Benjamin Dirksen zufahren, der zunächst zwar noch parierte, dann aber gegen den Nachschuss machtlos war.
„Und dann bekommen wir noch ein Unterzahltor“, ärgerte sich ERV-Coach Viktor Proskuryakov über den Spielverlauf aus mehreren Gründen. „Die haben jede Chance genutzt und jeden unserer Fehler bestraft.“ Die Schweinfurter ihrerseits brachten die Scheibe auch in aussichtsreichen Situationen nicht im Pfaffenhofener Tor unter, in dem es in dieser Saison ja bereits 119 Mal geklingelt hat. „Das war eine ganz andere Mannschaft als im Hinspiel, spielerisch und vom Engagement her“, lobte Proskuryakov den Gegner, der vier Stammkräfte, darunter den Ex-Schweinfurter Dan Heilman, ersetzen musste. Ein Lob bekam Goalie Andreas Banzer, der herausragend agierte und bereits zum zweiten Mal in Folge ohne Gegentreffer blieb. Im Gegensatz zum Schweinfurter Dirksen, der beim 0:3 einen laschen Vokaty-Schlenzer passieren ließ. Im zweiten Drittel übernahmen die Schweinfurter mehr das Kommando indem sie sich verstärkt auf die einfachen Dinge im Eishockey besannen. Etwas, das ihnen Pfaffenhofen im ersten Drittel vorgemacht hatte. „Uns hat einfach ein Tor gefehlt, dann wären wir wieder ins Spiel gekommen“, ist Proskuryakov sicher, der Beppi Eckmair, Martin Dürr, Alex Funk (alle verletzt) und Bryce Hollweg, der für vier Spiele gesperrt wurde, ersetzen musste.
„Die Ausfälle sind auf Dauer schwer zu kompensieren, da uns erstens die Spieler fehlen und zweitens die verbliebenen Spieler zu sehr belastet werden. Da ist irgendwann der Akku leer“, hadert der Trainer mit der Situation und stellt sich schützend vor die Mannschaft. Denn eigentlich ist die Diskrepanz zwischen einem 13:0-Sieg und einer 0:6-Niederlage nicht durch Ausfälle zu entschuldigen, zumal dann nicht, wenn dem Gegner ebenfalls wichtige Akteure fehlen. Jetzt gab der ERV-Trainer den ersten beiden Reihen bis Mittwoch trainingsfrei, um den Akku aufzuladen. Am Wochenende können die Spieler zeigen, ob sie ihrem Trainer das danken.
Schweinfurt: Dirksen – Koch, Dunlop, J. Knaup, Schrimpf, Kleider – Nemirovsky, Filobok, Ludwig, Juhasz, Feuerfeil, S. Knaup, Amrhein, Lang, Geßner.
Tore: 1:0 (2.) Feilmeier (Vokaty, Geisberger), 2:0 (4.) Kühnl (Dylla, Vokaty 5-4), 3:0 (18.) Vokaty (Feilmeier), 4:0 (47.) Babic (Löwenberger, Spindler), 5:0 (54.) Vokaty (Dylla, Kröger 5-4), 6:0 (59.) Babic (Löwenberger, Spindler 5-4). Strafzeiten: 8 + 10 Kröger/18 + 10 Dunlop. Zuschauer: 268.
Aufgrund eines ganz schwachen Auftritts beim Drittletzten in Pfaffenhofen kamen die Schweinfurter Mighty Dogs im letzten Punktspiel 2011 ebenso klar wie verdient mit 0:6 unter die Räder. Im Nachholspiel kurz vor dem Jahreswechsel fanden die Gäste nicht die nötige Einstellung, um ein Bayernliga-Spiel gewinnen zu können. Nach dem klaren 13:0-Hinspielsieg hatten die Schweinfurter wohl auch das Rückspiel im Kopf schon gewonnen. Anders ist die Schläfrigkeit vor dem 1:0 der Pfaffenhofener durch Tobias Feilmeier kaum zu erklären. Dabei waren alle fünf Schweinfurter so weit aufgerückt, dass sie einen Wechsel in ihrem Rücken komplett übersahen. So konnte ECP-Torjäger David Vokaty nach einem langen Pass alleine auf ERV-Goalie Benjamin Dirksen zufahren, der zunächst zwar noch parierte, dann aber gegen den Nachschuss machtlos war.
„Und dann bekommen wir noch ein Unterzahltor“, ärgerte sich ERV-Coach Viktor Proskuryakov über den Spielverlauf aus mehreren Gründen. „Die haben jede Chance genutzt und jeden unserer Fehler bestraft.“ Die Schweinfurter ihrerseits brachten die Scheibe auch in aussichtsreichen Situationen nicht im Pfaffenhofener Tor unter, in dem es in dieser Saison ja bereits 119 Mal geklingelt hat. „Das war eine ganz andere Mannschaft als im Hinspiel, spielerisch und vom Engagement her“, lobte Proskuryakov den Gegner, der vier Stammkräfte, darunter den Ex-Schweinfurter Dan Heilman, ersetzen musste. Ein Lob bekam Goalie Andreas Banzer, der herausragend agierte und bereits zum zweiten Mal in Folge ohne Gegentreffer blieb. Im Gegensatz zum Schweinfurter Dirksen, der beim 0:3 einen laschen Vokaty-Schlenzer passieren ließ. Im zweiten Drittel übernahmen die Schweinfurter mehr das Kommando indem sie sich verstärkt auf die einfachen Dinge im Eishockey besannen. Etwas, das ihnen Pfaffenhofen im ersten Drittel vorgemacht hatte. „Uns hat einfach ein Tor gefehlt, dann wären wir wieder ins Spiel gekommen“, ist Proskuryakov sicher, der Beppi Eckmair, Martin Dürr, Alex Funk (alle verletzt) und Bryce Hollweg, der für vier Spiele gesperrt wurde, ersetzen musste.
„Die Ausfälle sind auf Dauer schwer zu kompensieren, da uns erstens die Spieler fehlen und zweitens die verbliebenen Spieler zu sehr belastet werden. Da ist irgendwann der Akku leer“, hadert der Trainer mit der Situation und stellt sich schützend vor die Mannschaft. Denn eigentlich ist die Diskrepanz zwischen einem 13:0-Sieg und einer 0:6-Niederlage nicht durch Ausfälle zu entschuldigen, zumal dann nicht, wenn dem Gegner ebenfalls wichtige Akteure fehlen. Jetzt gab der ERV-Trainer den ersten beiden Reihen bis Mittwoch trainingsfrei, um den Akku aufzuladen. Am Wochenende können die Spieler zeigen, ob sie ihrem Trainer das danken.
Schweinfurt: Dirksen – Koch, Dunlop, J. Knaup, Schrimpf, Kleider – Nemirovsky, Filobok, Ludwig, Juhasz, Feuerfeil, S. Knaup, Amrhein, Lang, Geßner.
Tore: 1:0 (2.) Feilmeier (Vokaty, Geisberger), 2:0 (4.) Kühnl (Dylla, Vokaty 5-4), 3:0 (18.) Vokaty (Feilmeier), 4:0 (47.) Babic (Löwenberger, Spindler), 5:0 (54.) Vokaty (Dylla, Kröger 5-4), 6:0 (59.) Babic (Löwenberger, Spindler 5-4). Strafzeiten: 8 + 10 Kröger/18 + 10 Dunlop. Zuschauer: 268.
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