aktualisiert: 23.05.2012 09:48 Uhr
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21. bis 27. April 2012
Rasierter Rößner und ein neuer Weg
SONNTAG
Der SV Willanzheim ist immer für eine positive Schlagzeile gut. Als aktueller Tabellenführer der Fußball-Kreisklasse Würzburg 2 sowieso, aber auch abseits des grünen Rasens. Seit Jahren gilt der Verein um seinen Vorsitzenden Hannes Stöcker als Wohlfühloase für leidgeprüfte Fußballtrainer, die dort in aller Ruhe arbeiten können. Seit Jahren gibt es auch den TORJÄGER. Das fast nur von Jugendlichen erstellte Heimspielheft fällt in Umfang (56 Seiten) und Inhalt aus dem Rahmen dessen, was man landauf, landab gewohnt ist. Völlig zurecht trägt das Heftchen deshalb den Zusatz „mehr als nur eine Sportplatzzeitung“.
MONTAG
13 - 8 - 12 -9 -21 - 4. Nein, dabei handelt es sich nicht um die Lottozahlen des Wochenendes, obwohl die Ziffern auch für gewisse Glücksmomente stehen. Das wissen aber nur die Fußballer des Bezirksoberligisten FSG Wiesentheid. Am 13. August, 12. September und 21. April landeten sie nämlich ihre bisherigen drei Saisonsiege. Zu wenig, um vielleicht doch noch den als Saisonziel angestrebten Aufstieg in die Landesliga zu schaffen. Es bleibt nur der zwangsläufige Gang in die Bezirksliga, weil es die Bezirksoberliga in der Saison 2012/2013 nicht mehr geben wird.
Immerhin hat der Sieg am Wochenende gegen den TSV Uettingen (1:0, Torschütze Kai Zierock) Wolfgang Oddoys Kickern neben drei Punkten auch einen Kasten Bier eingebracht. Spenderin war Anne Rößner, die Frau des FSG-Vorsitzenden Harald Rößner. Der hatte sich nämlich seit ein paar Wochen einen Vollbart stehen lassen, in der Absicht, ihn erst beim nächsten Sieg wieder zu entfernen.
FREITAG
Michael Burger, Handball-Jugendleiter der im sportlichen Aufwind befindlichen SG Kitzingen/Mainbernheim, ist es langsam leid, dass die TG Kitzingen immer als Gegner einer sportlichen Zusammenarbeit mit dem TV Etwashausen hingestellt wird. Dadurch entstehe der Eindruck, dass die TGK auch in gewisser Weise am aktuellen sportlichen Niedergang des TVE mitschuldig sei. Burger spielte dabei auf unseren heutigen Artikel „So krass war es noch nie“ an, der sich mit der momentanen Situation bei Etwashausens Handballern beschäftigt.
Es stimme zwar, dass auch Ex-TGK-Abteilungsleiter Dieter Franz einst gegen ein Miteinander gearbeitet habe. Beim jüngsten Versuch vor rund zwei Jahren, eine Spielgemeinschaft zwischen beiden Vereinen zusammenzubringen, habe aber der TVE dies abgelehnt. Nur Peter Neuweg sei von dessen Seite ein Befürworter gewesen.
Etwashausens Ehrenvorsitzender Erwin Müller sieht eine Selbstreinigung als Grundvoraussetzung dafür, dass es wieder besser läuft. Sollte er damit auch personelle Veränderungen meinen, wäre Peter Neuweg sicherlich ein Name, den man im Hinterkopf behalten könnte. Nomen est omen!

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