aktualisiert: 20.12.2011 10:14 Uhr
Text
Text
12. bis 18. November 2011
Wiedersehen mit sexy Hausfrauen
SONNTAG
Wiedersehen macht Freude, aber nicht unbedingt beidseitige. Nehmen wir Agron Ibrahimi, den vor der Saison vom Bezirksoberligisten TSV Uettingen zum Ligarivalen Bayern Kitzingen gewechselten Stürmer. Der Spielplan hatte für den Samstag das Aufeinandertreffen seines neuen mit dem alten Verein vorgesehen. Kitzingen siegte 2:1. Beide Treffer erzielte Ibrahimi. Während sich die Bayern und der Torschütze gefreut haben dürften, kamen bei den Uettingern ganz andere Gefühle auf. Betreuer Willi Scheller: „So ein Sauhund. Wir freuen uns aber, dass es so gut bei ihm läuft. Er hat nach seinen Toren nicht gejubelt, weil er sich in seiner Haut nicht so richtig wohl gefühlt hat. Einige Spieler haben noch sehr guten Kontakt zu ihm. Er hat eineinhalb Runden bei uns gespielt. Aber ohne Führerschein ist es für ihn natürlich einfacher bei den Bayern.“
MONTAG
Zu einem echten Familien-Treffen mit ihrer aus Rothenburg angereisten Verwandtschaft wurde das Handball-Bayernligaspiel zwischen dem TV Etwashausen und dem TSV Ismaning für Ulla Brehm. Die sportliche Teil endete zwar in einer TVE-Niederlage, aber das tat der beidseitigen Freude keinen Abbruch. Gemeinsam mit Brehm und ihrem Lebensgefährten Jonas Wahler – die echte Familie hat sich wieder verabschiedet – traf sich die Handball-Familie zum Abendessen beim Mongolen. „Es war einfach ein toller Abend. Richtig schön“, erzählt Etwashausens Carolin Straßberger.
Und auch für uns fiel etwas Positives ab. Brehms Vater Bruno meldete sich und bat um die Zusendung der Vorschau und des Spielberichtes über den sportlichen Vergleich. Den Hinweis, es doch im Internet nachlesen zu können, konterte er: „Ich führe ein Archiv, und da will ich eine richtige Zeitung!“
DIENSTAG
Nach neun Spielen wartet die höchste Junioren-Fußballmannschaft unseres Verbreitungsgebietes immer noch auf ihren ersten Saisonsieg. Die U 15 des SSV Kitzingen hat den Sprung in die Bayernliga geschafft, was schon als einmaliger Erfolg zu werten ist. Dass es sportlich noch nicht läuft, kann nicht geleugnet werden. Ein Unentschieden ist alles, was die Mannschaft bisher als zählbaren Erfolg verbuchen konnte. Trainer Silvio Scintu lobt zwar die Weiterentwicklung seiner Spieler in den höchsten Tönen, auf dem Punktekonto ist davon aber noch nichts zu sehen. „Individuelle Fehler“ hat der Übungsleiter als Hauptursache für die ausbleibenden Erfolge erkannt. „Wir müssen einfach weiter arbeiten“, verrät er sein Rezept der nächsten Wochen.
Juniorenleiter Horst Held hat – bei drei Absteigern – schon damit gerechnet, dass „es uns erwischen kann“. Noch ist es aber nicht soweit. „Vielleicht haben wir irgendwann das Glück, das uns in manchen Spielen einfach gefehlt hat.“ Den nächsten Begegnungen gegen Aschaffenburg und Lauf kommt nach Helds Ansicht vorentscheidende Bedeutung zu.
MITTWOCH
„Die Poker-Welle ist nicht zu stoppen“, sagte Boris Becker nach dem Weltmeistertitel des Deutschen Pius Heinz. In Las Vegas kassierte der 22 Jahre alte Student für seinen historischen Triumph 8,7 Millionen Dollar (6,3 Millionen Euro). Was das mit Sport zu tun hat? Genau das ist die Frage. In der einen Zeitung liest man den Bericht auf der Seite „Aus aller Welt“, in anderen tatsächlich im Sportteil. Welche Kriterien entscheiden? Gilt als Sport, was beim Bayerischen Landessportverband als Disziplin anerkannt ist? Oder: Ist es Sport, wenn der Fernsehsender „Sport 1“ überträgt? Der sportbegeisterte Kollege hilft uns mit seiner Bemerkung auch nicht weiter. In diesem Kanal gebe es auch „Freche Früchtchen“, „Spezial Dream Girls“ und „Sexy Hausfrauen“.

Wetter

