BASKETBALL: Zweite Bundesliga Pro B, Männer
Die Baskets schließen zum Spitzenduo auf
Würzburger siegen in Leverkusen mit 86:75
Basketball (SAM)
Bayer Leverkusen – Würzburg Baskets 75:86 (16:24, 35:35, 59:62)
„Die Vorlage haben wir natürlich gerne aufgenommen und die Chance genutzt. Jetzt heißt es konzentriert weitermachen, die Leistung in Leverkusen war absolut in Ordnung“, freute sich Baskets-Geschäftsführer Jochen Bähr, der auf der Heimfahrt die nächste Sensation vernehmen durfte: Spitzenreiter Rhöndorf strauchelte in Braunschweig mit 94:101, liegt damit nur noch einen Zähler vor den Baskets.
Dabei stand deren Gastspiel im Rheinland im Vorfeld unter keinen guten Stern: Die beiden „Großen“ Monty Rogers und Christoph Hackenesch sowie Spielmacher Marko Radulovic hatten mit einem Magen-Darm-Infekt die Reise erst gar nicht angetreten, zudem hatte Center Chris Heinrich unter der Woche keine Trainingseinheit absolviert. „Unsere erhofften Vorteile unter dem Korb sind dadurch nahezu komplett ausgefallen“, sagte Baskets-Cheftrainer Berthold Bisselik.
Nachlässigkeiten vor der Pause
Dennoch erwischten die von knapp 50 mitgereisten Anhängern unterstützten Gäste den besseren Start in die Partie und führten nach dem ersten Abschnitt mit 24:16.Vor allem Dimitry McDuffie traf anfangs aus allen Lagen und hatte bis zur Viertelpause bereits 14 Zähler bei 100-prozentiger Trefferquote erzielt. Die Baskets hielten bis Mitte des ersten Durchgangs die in Bestbesetzung angetretenen Hausherren auf Distanz, um dann binnen weniger Minuten den erarbeiteten Vorsprung aus den Händen zu geben: Mit der Halbzeitsirene glich der starke A-2-Nationalspieler Tom Spöler die Partie wieder aus. „Wir haben konzentriert angefangen und wirklich gut gespielt, aber kurz vor der Pause waren wir etwas zu nachlässig“, gestand Kapitän Lars Buss, dessen Team nach dem Wechsel abermals eine scheinbar komfortable 62:50-Führung zu verspielen drohte.
Doch angeführt vom wiedererstarkten Dominik Schneider und Daniel Cioffi, der seine 20 Punkte allesamt in der zweiten Hälfte erzielte, fuhren die Würzburger am Ende souverän den fünften Sieg in Serie ein. „Wir haben uns durchgekämpft und durchgebissen. Die Mannschaft hat gelernt, mit schlechten Phasen im Spiel besser umzugehen und sich aus Tiefs herauszuholen. Das ist eine Qualität, die sie sich zuletzt erarbeitet hat“, war Bisselik mit dem Auftritt seines Rumpf-Teams zufrieden.
Leverkusen: Trmal 2, Brauer 3/1, T. Spöler 17/1, Sadek 9/1, Foster 15/3, B. Spöler 15/2, Jördell, Hartmann 5, Mönninghoff 6/2, Hunter 3/1.
Würzburg: Cioffi 20/3, Schneider 15 (8 Rebounds), Schmidt 3, McDuffie 28/4, Kleber, Henneberger, Buss 8 (8 Rebounds), Watkins 10 (5 Assists), Heinrich 2.
Spielfilm: 2:8 (3.), 8:19 (8.), 16:24 (10.), 21:26 (13.), 21:32 (15.), 28:33 (18.), 35:35 (20.), 39:35 (21.), 50:62 (28.), 59:62 (30.), 59:66 (32.), 64:68 (34.), 67:70 (36.), 70:78 (39.), 75:86 (40.).
Schiedsrichter: Muth/Lehnen (Eichenzell/Mönchengladbach).
Zuschauer: 500.
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