aktualisiert: 13.03.2011 15:00 Uhr
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WASSERBALL: Bundesliga Männer
Die Nullfünfer müssen in die Relegation
Würzburger Wasserballer geraten bei Rekordmeister Spandau unter die Räder
Wasserball
| SC Wedding – ASC Duisburg | 6:16 | |
| SV Weiden – SSV Esslingen | 15:10 | |
| Bay. Uerdingen – SGW Hannover | 5:9 | |
| WF Spandau – SV Würzburg 05 | 23:3 |
| 1. | (1.) | WF Spandau | 14 | 13 | 0 | 1 | 228 | : | 77 | 26 | : | 2 | |
| 2. | (2.) | ASC Duisburg | 14 | 13 | 0 | 1 | 192 | : | 95 | 26 | : | 2 | |
| 3. | (3.) | SGW Hannover | 14 | 8 | 1 | 5 | 118 | : | 112 | 17 | : | 11 | |
| 4. | (5.) | SC Wedding | 14 | 6 | 0 | 8 | 123 | : | 153 | 12 | : | 16 | |
| 5. | (4.) | SV Würzburg 05 | 14 | 6 | 0 | 8 | 111 | : | 143 | 12 | : | 16 | |
| 6. | (6.) | SV Weiden | 14 | 5 | 1 | 8 | 112 | : | 133 | 11 | : | 17 | |
| 7. | (7.) | SSV Esslingen | 14 | 3 | 0 | 11 | 125 | : | 171 | 6 | : | 22 | |
| 8. | (8.) | Bay. Uerdingen | 14 | 1 | 0 | 13 | 91 | : | 216 | 2 | : | 26 |
WF Spandau 04 Berlin – SV Würzburg 05 23:3 (6:0, 3:1, 7:2, 7:0)
Die Wasserballer des SV Würzburg 05 haben die direkte Qualifikation für die Play-off-Spiele um die deutsche Meisterschaft verpasst. Am letzten Hauptrundenspieltag unterlag das Team von Trainer Jürgen Helmschrott Rekordmeister Spandau deutlich 3:23 und büßte damit im Fernduell mit dem SC Wedding, der zeitgleich dem Tabellenzweiten ASC Duisburg mit 6:16 unterlag, noch den vierten Tabellenplatz ein. Zwei Tore fehlten den Nullfünfern in der Endabrechnung. Die Würzburger müssen nun am 23. April in der Relegation gegen den SV Cannstatt (Vierter der Hauptrundengruppe B) zunächst auswärts ran. Der Sieger der Best-of-five-Serie, in der Würzburg im Zweifel dreimal Heimrecht genießt, qualifiziert sich für die Play-offs.
Acht Tore betrug der Vorsprung des SV 05 vor dem letzten Spieltag auf das punktgleiche Wedding, rechnet man deren 6:16 gegen Duisburg noch hinzu, hätten sich die Würzburger also eine Niederlage mit 17 Toren leisten können – doch was komfortabel erscheint, wurde am Ende nicht geschafft. „Das ist natürlich extrem bitter“, war Helmschrott nach der derben Packung sehr enttäuscht. Erneut war es die Abschlussschwäche seines Teams, die alle Hoffnungen zunichte machte. Berlin spielte sehr aggressives Pressing, was zu zahlreichen Ballverlusten der Gäste führte – und zu Kontertoren der Berliner. „Die wollten uns unbedingt niederringen“, zuckte Helmschrott mit den Achseln. „Wir wollten dagegenhalten, haben aber weder von der Kraft noch vom Kopf her die Mittel gefunden. Letztlich waren wir chancenlos.“
Nun also geht es in die Relegation. Eine zweiwöchige Ligapause hätte sein Team nutzen können, um nach zuletzt vier Niederlagen in Folge das angeknackste Selbstvertrauen wieder zu stärken und einige Wehwehchen zu behandeln – Holger Quast etwa schlägt sich seit Wochen mit Schulterproblemen herum. So aber geht es ab nächster Woche mindestens dreimal zusätzlich gegen Cannstatt ins Wasser. Am kommenden Wochenende steht zudem das schwierige Pokal-Viertelfinalspiel in Weiden an. Zeit, Wunden zu lecken, bleibt den Nullfünfern also kaum.
Tore für Würzburg: Müller 2, Kalinka. Schiedsrichter: Landmann, Scharnagl (beide Hamburg). Zuschauer: 80.
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