publiziert: 08.11.2011 19:33 Uhr
aktualisiert: 11.11.2011 10:38 Uhr
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Kein Urteil zum Abbruch der Kickers

FC-05-Pokalspiel wird für Großbardorf gewertet

Auch nachdem das Sportgericht der Fußball-Bayernliga am Dienstag das zweite Mal über die am 22. Oktober abgebrochene Landesliga-Partie zwischen dem TuS Frammersbach und dem FC Würzburger Kickers verhandelt hat, ist noch keine Entscheidung gefallen. Die Begegnung war in der 22. Spielminute beim Stand von 1:0 abgebrochen worden, nachdem Schiedsrichter Assistent Sebastian Arold aus dem Kickers-Block heraus mit Bier begossen worden sei. So stellt es zumindest der Unparteiische Philipp Rommelsbacher (Dinkelsbühl) dar. Die Kickers indes sprechen in ihrer Stellungnahme von einem aus Ärger auf den Boden geworfenen Bierbecher, dessen Inhalt den Linienrichter versehentlich getroffen habe (wir berichteten). „Es gibt immer noch zu viele Unklarheiten“, erklärte Sportgerichts-Vorsitzender Heinz Ferber. Der Nürnberger bekräftigte, dass er an diesem Mittwoch mit den Beteiligten darüber sprechen wolle, wie das Verfahren schnell zu einem Ende gebracht werden könne. Dass er eine mündliche Verhandlung anberaumen werde, wollte Ferber am Dienstagabend noch nicht bestätigen.

Zu einem Urteil gelangten die Sportrichter indes im Fall des Pokal-Achtelfinales auf Verbandsebene zwischen dem FC Schweinfurt 05 und dem TSV Großbardorf. Zwar hatten die Schweinfurter die Partie im Elfmeterschießen gewonnen, aber mit Florian Galuschka einen Spieler eingesetzt, der nicht auf dem Meldebogen für den Pokal-Wettbewerb stand. Die Folge: Großbardorf wurde zum Sieger der Begegnung erklärt. Außerdem gab es eine Strafe über 100 Euro für den FC 05, 50 Euro muss der verantwortliche Funktionär zahlen, der Galuschkas Einsatz - der Spieler war in der 89. Spielminute eingewechselt worden – veranlasst hatte. „Das war die Mindeststrafe“, erklärte Ferber: „Wir gehen davon aus, dass die Schweinfurter aus Unwissenheit und nicht in böser Absicht gehandelt haben. Aber das schützt eben nicht vor Strafe.“

Von unserem Redaktionsmitglied Uli Sommerkorn
    
    

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»Alle 8 Kommentare anzeigen Die neuesten Kommentare

willy sachs (61 Kommentare) am 10.11.2011 15:03

Fußballmafia

In Großbardorf wurde vor 2 Jahren ein Spieler von Rain mit einer Bierflasche niedergeschlagen.

Es gab weder einen Abbruch noch sonstige Sanktionen außer einer niedrigen Geldstrafe.

Beim BFV hocken doch nur Lackaffen.

Aussage von Präsident Koch damals zu den Bengalos (Punktabzug)in Schweinfurt

"Früher war das alles nicht so schlimm"

Naja er hat Gott sei Dank weder die Rauchbomben und Bengaloshows noch die Straßenschlachten gegen 1860 München oder Fürth in den 80ern auf der Niederwerrner Straße gesehen.

Zusammen gegen den BFV !
Koch raus!
(0)
goofi (20 Kommentare) am 09.11.2011 19:52

Bei dem Rumgeiere...

kommen die Kickers wohl ungeschoren davon. Wäre das einem kleinen Dorfverein passiert, dann wäre das Urteil wohl gegen ihn gesprochen.
(2)
goofi (20 Kommentare) am 09.11.2011 19:46

Bei dem Rumgeiere...

kommen die Kickers wohl irgendwie aus der Nummer raus. Wäre es einem "kleinen Dorfverein" passiert, wäre das Urteil schon längst gegen ihn gesprochen.
(2)
dalle (82 Kommentare) am 09.11.2011 09:15

Angst

Ich habe wirklich Angst vor der Rache des BFV.
(0)
meeviertel (155 Kommentare) am 09.11.2011 08:49

Ein Frammersbacher hat den Bierbecher fallen lassen!

Und nun? Das Sportgericht, Frammersbach und die Man Post haben in Kürze ein Problem, weil es mit der Vorverurteilung der Kickers nicht geklappt hat.
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