aktualisiert: 23.04.2010 15:19 Uhr
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FUSSBALL: Landesliga inteam
Kickers-Coach Zoepffel entschuldigt sich
WFV erwartet Aubstadt, Rimpar trifft auf Bamberg
Würzburger FV - TSV Aubstadt
(Samstag, 15 Uhr, Sepp-Endres-Sportanlage)
Beflügelt vom 4:3-Pokalsieg gegen Bayernligist Memmelsdorf will Tabellenführer Würzburger FV (71) auch gegen den weiter vom Abstieg bedrohten TSV Aubstadt (13./34) in der Erfolgsspur bleiben und seine Serie von neun Liga-Erfolgen am Stück ausbauen. Zumindest in personeller Hinsicht sind die Planungen für die neue Runde in der Zellerau weitgehend abgeschlossen. Vorerst letzter Neuzugang ist Innenverteidiger Markus Hengge vom baden-württembergischen Landesliga-Spitzenreiter FC Wangen. Der 22-Jährige studiert bereits Würzburg und will künftig aufs Pendeln verzichten. WFV-Coach Michael Hochrein könnte den Neuen schon jetzt gut gebrauchen, „denn wir kriechen personell auf dem Zahnfleisch, haben gegen Aubstadt nur drei Leute auf der Bank“. Trotzdem ist für den Trainer klar, „dass Schweinfurt immer näher kommt und nur noch ein Spiel weniger hat. Wir müssen unsere Hausaufgaben machen.“
ASV Rimpar - FC Eintracht Bamberg II
(Sonntag, 15 Uhr)
Rimpars Fußballer (14./33) befinden sich in einem ungewissen Schwebezustand. In den acht Spielen seit der Winterpause gelangen dem ASV stolze 17 Punkte. Die Abstiegszone ist mittlerweile verlassen. Nun sind es nochmal so viele Partien bis zum Saisonende, und entschieden ist noch überhaupt nichts. Denn es geht in den kommenden Wochen – so auch am Sonntagnachmittag gegen Bamberg II (12./35) – überwiegend gegen die direkten Abstiegskonkurrenten. „Wir tun alles dafür, dass sich jetzt kein Sättigungsgefühl einstellt. Das wäre verheerend. Die Teams, die um uns herumfleuchen, müssen wir unbedingt auf Schlagdistanz halten“, sagt ASV-Trainer Stefan Johannes vor dem Heimspiel gegen die Regionalliga-Reserve. „Es darf für uns keine Rolle spielen, mit welcher Mannschaft der Gegner aufläuft. Wir müssen so und so voll dagegenhalten. Das sind wir unseren Zuschauern schuldig.“ Es ist vor allem der Auswärtserfolg bei den Kickers, der den Rimparern Mut macht. „Dort hat sich unser Aufwärtstrend weiter fortgesetzt. Vor allem Igor Mikic hat einen tollen Tag erwischt.“ Er ist genau wie die Sturmkollegen Josef Marienfeld und Simon Schnepf etwas angeschlagen, wird aber spielen können. Gleiches trifft auch für Kapitän Thomas Redelberger zu, der nach seiner Verletzung womöglich gleich in die Startelf rückt. Dafür müssen Thomas Eisenbacher und Patrick Röder verletzt passen.
Viktoria Kahl - FC Würzburger Kickers
(Samstag, 16 Uhr)
Fünf Spiele in Folge warten die Kickers (4./53) jetzt schon auf einen Sieg. Bei der abstiegsgefährdeten Kahler Viktoria (15./32) soll die Serie ihr Ende finden. Die Trainingswoche bei den Kickers begann mit einer Entschuldigung von Trainer Helmut Zoepffel. Nach dem 3:4 gegen Rimpar hatte der Coach in dieser Zeitung heftige Kritik an seinem Team geäußert: „Ich war erregt und verärgert, weil wir uns die Butter vom Brot haben nehmen lassen. Meine Reaktion war genauso schlecht wie das Spiel der Mannschaft.“ Zoepffel hatte unter anderem einigen Spielern mangelnden Charakter, falsche Selbsteinschätzung und schlechtes fußballerisches Niveau attestiert. „Da bin ich wohl über das Ziel hinausgeschossen. Aber die Mannschaft und ich gestehen uns gegenseitig auch mal Fehler zu. Die Sache ist ausgeräumt.“ Jetzt wollen sich die Rothosen wieder auf das Sportliche konzentrieren. Allerdings trifft der Ausfall von Peter Suchy die Kickers seit Wochen schwer. „An ihm konnten sich die anderen aufrichten. Sein Ausfall tut richtig weh.“ Es wird auch in Kahl wehtun, weil er erneut noch fehlen wird. Zumal auch einige Spieler angeschlagen sind. „Wir werden erst beim Warmlaufen entscheiden, wer spielen wird“, so Zoepffel.
FC Trogen - FC Blau-Weiß Leinach
(Sonntag, 15 Uhr)
Der Kampf um den Klassenerhalt zwischen augenblicklich neun gefährdeten Teams spitzt sich zu, Leinach (18./28) und Gastgeber FC Trogen (16./30), stecken nach ihren jüngsten Rückschlägen weiter mittendrin. Leinachs Coach Berthold Göbel warnt vor der schweren Aufgabe in Trogen und hofft dabei auf eine Trotzreaktion seiner Kicker. Entscheidend wird dabei sein, ob die Leinacher Antreiber Florian Schmitt, Sebastian Ankenbrand und Alexander Weidner ihr Team wieder auf den fußballerischen Erfolgspfad bringen können. Der Einsatz des seit Wochen angeschlagenen Offensiv-Asses Matthias Kurz ist weiter offen.
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