aktualisiert: 11.11.2011 11:12 Uhr
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Fußball: Landesliga
Kickers-Spielabbruch: Mündliche Verhandlung
Sportrichter sehen noch Klärungsbedarf
Der Fall des abgebrochenen Fußball-Landesliga-Spiels zwischen dem TuS Frammersbach und dem FC Würzburger Kickers wird erst nach einer mündlichen Verhandlung entschieden. Dies bestätigte der Vorsitzende des zuständigen Bayernliga-Sportgerichts, Heinz Feber.
Ihm und seinen Mitstreitern war es in zwei Sitzungen zuvor nicht gelungen, ein Urteil zu fällen. „Es ist immer noch Klärungsbedarf da in zwei oder drei Punkten“, so Ferber. Um die Unklarheiten zu beseitigen, hätten die schriftlichen Stellungnahmen der Beteiligten (Schiedsrichter sowie beteiligte Vereine) nicht ausgereicht. So kommt es am Montag, 14. November in der mittelfränkischen Bezirksgeschäftsstelle des Bayerischen Fußballverbandes (BFV) in Nürnberg zur mündlichen Verhandlung.
Die Begegnung zwischen Frammersbach und den Kickers war am 22. Oktober beim Stand von 1:0 für Frammersbach in der 22. Spielminute vom Referee Philipp Rommelsbacher (Dinkelsbühl) vorzeitig beendet worden (wir berichteten). Der Grund: Schiedsrichter-Assistent Sebastian Arold war aus dem Kickers-Fanblock heraus mit Bier begossen worden. Während der Referee von einer absichtlichen Tat ausging, erklären die Kickers in ihrer Stellungnahme, der Inhalt eines von einem Zuschauer aus Wut zu Boden geworfenen Bierbechers habe den Linienrichter versehentlich getroffen.
Diese Frage soll nun bei der mündlichen Verhandlung geklärt werden. „Wie viel Flüssigkeit hat der Linienrichter abbekommen? Wurde er beschüttet?“, nennt Heinz Ferber zwei Fragen, deren Klärung für das Urteil sehr wesentlich ist. Allerdings ist immer noch nicht ganz sicher, ob das Sportgericht am Tag nach der mündlichen Verhandlung dann auch ein Urteil verkünden wird. „Wir hoffen zwar, dass wir am Montag alle wichtigen Zeugen zusammenbekommen, aber garantieren können wir das freilich nicht“, sagt der Sportgerichts-Vorsitzende.
Ferner ist nach dem Urteil noch ein Gang in die nächste Instanz möglich. „Der nachteilig betroffene Verein hat binnen 14 Tagen die Möglichkeit, Berufung beim Verbandssportgericht einzulegen“, erklärt Heinz Ferber.
ONLINE-TIPP
Mehr Informationen über den Spielabbruch finden Sie im Internet unter: www.mainpost.de/sport/wuerzburg
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mr. ed (37 Kommentare) am 12.11.2011 16:46
Armer Verein, der solche Fans hat...Stimmt, der Würzburger Fußballverein ist wirklich arm mit seinen Fans.Beim FV im Forum stehen dreckige Hinweise auf Kindesmissbrauch beim U16 Länderspiel Deutschland-Ukraine, die vom Verein nicht von der Seite genommen werden. Wer ist nochmal Präsident dieses Vereins? Wenn am Dallenberg die Schilder zur Stadiongaststätte beschmiert werden, und als Gruß Aufkleber der Fans des FV hinterlassen werden, also eine klare Sachbeschädigung, dann sagen die Kickers auch nichts, woanders würde wieder ein Fass aufgemacht werden. Da hab ich lieber nen Club mit einem Anhang, der von mir aus mal über die Stränge schlägt. In Frammersbach wurde mit dem Becher auf dem Platz klar die Platzordnung verletzt, und dafür gibt´s ne Geldstrafe, das ist schon verrückt genug wegen eines Bechers. Aber wer verflucht kommt denn bei sowas auf die Idee, sich schlimmer als die BILD über Chaoten und Randalierer auszulassen? Wegen eines Plastikbechers? Würzburg - die Stadt hinterm Mond... |
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dalle (82 Kommentare) am 11.11.2011 09:10
DieterHallo wir haben auch noch den Dieter. |
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JustMe (4 Kommentare) am 11.11.2011 08:24
Fans?!Wenn man sich mal ganz neutral die die Aktionen in den letzten Jahren dieser "Fans" ansieht, kann man nur noch eines sagen:Wiederholungstäter! Und dementsprechend muss geurteilt werden. Armer Verein, der solche "Fans" hat ...
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Normalo (15 Kommentare) am 10.11.2011 15:19
lol9 Punkte Abzug???fertl sind sie Würzburg? Wohl ehr ein Clown! Ich war bei dem Spiel, auf der gegenüberliegenden Seite gestanden und weder ich noch die anderen um mich herum haben das ganze mitbekommen. Es kann also niemand zu 100% Sicherheit sagen ob es nun gezielt oder eben unabsichtlich war, auch wenn ich zustimmen muss das die Geschichte schon etwas merkwürdig klingt. Aber sehen wir mal was im Pokalspiel zwischen Landshut und Burghausen vorgefallen ist. Dort wurde der Schiedsrichter mit Bier übergossen, es wurden Bengalen gezündet usw. Auch Burghausen ist schon mehrmals aufgefallen und wurde mit einer Geldstrafe von ich meine 750 Euro bestraft. Alles Geschreie nach Punktabzug ist absoluter blödsinn, Fussball ist immernoch ein Volkssport wo alle Klassen vertreten sind, da geht es nunmal etwas rauer zu als beim Golf! Mann muss mal sehen was da passiert ist und ihr macht hier ein Fass auf, herrlich. |
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fertl (52 Kommentare) am 10.11.2011 13:28
9 Punkte AbzugWürzburg fordert eine harte Strafe!Wenn die Übeltäter hier fein raus kommen, wäre das ein riesen Skandal. Können sich die Krawallmacher denn alles erlauben? Hier muss ein Zeichen gesetzt werden. Würzburg meint, 9 Punkte Abzug wären ein angemessener Rahmen. |
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