publiziert: 01.04.2011 17:15 Uhr
aktualisiert: 01.04.2011 17:36 Uhr
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Schrift vergrößern Text    Schrift verkleinern Text FUSSBALL: Landesliga Nord
TGH-Coach Stöhr weiß, was er will

Rimpar muss nach Selbitz – Dan gegen Coburg in der Start-Elf der Kickers?

FC Würzburger Kickers - DVV Coburg
(Samstag, 15 Uhr, Stadion am Dallenberg)

Nach zuletzt zwei Unentscheiden wollen die Würzburger Kickers (5./43) endlich wieder einen Sieg einfahren. In der Partie gegen die nach finanziellen Turbulenzen und zahlreichen Abgängen personell gebeutelten Coburger (13./24) kündigt Interimstrainer und Sport-Vorstand Dieter Wirsching personelle Veränderungen bei den Rothosen an: „In der Offensive wird sich etwas tun.“ Konkret wird er dabei aber nicht. Möglicherweise steht der nach seiner Suspendierung unter Ex-Trainer Anton begnadigte Cristian Dan in der Startelf: „Er hat gut trainiert, es ist denkbar, dass er beginnt.“ Beginnen werden die Rothosen auf alle Fälle mit der in der Vorwoche im letzten Spiel in Memmelsdorf (1:1) neu formierten Abwehr-Viererkette. „Da bleibt alles unverändert, ich war zufrieden“, sagt Wirsching, der aber vor den Coburgern warnt, die zwei ihrer letzten vier Partien gewonnen haben und trotzdem noch mitten im Abstiegskampf stecken. „Die sind nicht so schlecht wie viele denken, betreiben auch läuferisch sehr viel Aufwand. Es wird schwer.“ Das zeigt auch das Ergebnis aus dem Hinspiel, das torlos endete.

TG Höchberg - Burgkunstadt
(Samstag, 15 Uhr, Waldsportplatz)

Martin Stöhr wäre nicht er selbst, würde er sich nichts aus Niederlagen machen. Der Polizeibeamte, der im Sommer den Trainerjob bei der TG Höchberg (7./36) aus freien Stücken aufgibt, ist ehrgeizig genug, die verbleibenden Partien mit aller Kraft und voller Konzentration anzugehen: „Und wenn ich einen Landesliga-Fußballer noch großartig motivieren muss, dann hat er ein Problem. Dafür hätte ich kein Verständnis.“ Dass bei den Kracken nach zuletzt drei Niederlagen in Serie die Luft raus ist, will Stöhr so gar nicht hören: „Wir haben gegen Burgkunstadt die große Chance, uns für das schwache Spiel und die 3:5-Niederlage in Rimpar, die von zu vielen individuellen Fehlern geprägt war, zu rehabilitieren. Nichts anderes erwarte ich von meiner Mannschaft. Das habe ich ihr auch so gesagt. Auch wenn es momentan sehr gut aussieht, so besteht immer noch die Gefahr, in der Tabelle weiter abzurutschen. Mit 36 Punkten hältst du die Klasse jedenfalls nicht“, sagt Stöhr vor dem Match daheim gegen das oberfränkische Kellerkind aus Burgkunstadt (16./22), das ebenfalls drei Niederlagen in Serie zu beklagen hat. Beim Vorhaben 'Heimsieg' wird Stöhr wieder auf den zuletzt fehlenden Matthias Weißenseel zurückgreifen können, dagegen sitzt der beim 3:5 in Rimpar mit Rot bestrafte Matthias Grünewald seine Sperre ab. Johannes Stumpf laboriert weiter an Knieproblemen, der wieder genesene Youngster Sven Gibfried wird zunächst erst noch in der Reserve zum Einsatz kommen.

SpVgg Selbitz - ASV Rimpar
(Samstag, 16 Uhr)

Es gibt für Rimpars Fußballer (12./25) wohl keinen besseren Platz, um den Auswärtsfluch zu besiegen, als den 180 Kilometer entfernten Sportplatz in Selbitz. Dort hat der ASV in der vergangenen Saison am allerletzten Spieltag mit einem 3:3 den Klassenerhalt geschafft. Die Selbitzer (2./51) sind auch sonst der Lieblingsgegner der Rimparer in der Landesliga. In dieser Runde spielt die Spielvereinigung nur dummerweise um den Aufstieg mit, was der ASV bei der 1:4-Hinspielniederlage am eigenen Leib erfahren hat. „Die Selbitzer haben derzeit fünf Punkte Vorsprung auf Platz drei. Den wollen sie natürlich behaupten“, sagt Thomas Redelberger, einer von in dieser Saison gleich vier ASV-Kapitänen. Neun Monate hat sich der Verteidiger mit einer Knochenabsplitterung herumgeplagt. Jetzt steht er vor seinem Comeback. Trotzdem bleibt die Lage angespannt: Im letzten Heimspiel gegen Höchberg haben sich drei Spieler verletzt: Igor Mikic (Unterschenkelprobleme) und Maximilian Wunder (Hüftprellung) fallen definitiv aus, hinter dem Einsatz von Manuel Wolf (Platzwunde) steht ein großes Fragezeichen. Hinzu kommt die Verletzung von Nicolas Moskwiak (Muskelfaserriss). „Alles jammern hilft nichts. Wir können ja nicht sagen, dass wir erst dann mit dem Punkten anfangen, wenn alle wieder an Bord sind“, sagt ASV-Trainer René Grimm vor der weitesten Auswärtsfahrt.

ONLINE-TIPP

Alle Informationen zu den Spielen der hiesigen Landesligisten finden Sie schon kurz nach Spielende im Internet unter: www.mainpost.de/sport/wuerzburg

    
    

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