aktualisiert: 04.11.2011 16:29 Uhr
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Fußball: Landesliga
TGH unter Zugzwang
Kleinrinderfeld bangt um Peter Endres
Fußball
Landesliga Nord
TG Höchberg - TuS Frammersbach
(Samstag, 14 Uhr, Waldsportplatz)
Nachdem die Aufholjagd auf Platz acht bei der 0:1-Niederlage in Trogen zuletzt ins Stocken geraten ist, braucht die TG Höchberg (13./21 Punkte) gegen Frammersbach (17./13) dringend einen Sieg, um das zuletzt gehegte kleine Pflänzchen Hoffnung weiter am Leben zu erhalten. „Wir sind in der Favoritenrolle“, sagt TGH-Trainer Thomas Karl denn auch ohne Wenn und Aber. Allerdings schiebt der Höchberger Übungsleiter sogleich auch die Warnung hinterher, die Aufgabe gegen den Tabellen-Vorletzten bloß nicht zu leicht zu nehmen: „Das ist ein ganz unbequemer Gegner.“ Die Schützlinge von Spielertrainer Alexander Kirsch haben zwar seit zehn Spielen nicht mehr gewonnen. Dass die Frammersbacher aber vor zwei Wochen gerade mit 1:0 gegen die Würzburger Kickers in Führung gegangen waren, ehe die Partie abgebrochen wurde, zeige, so Karl, dass der TSV durchaus ein gefährlicher Rivale sei. Und mit Ex-WFV-Akteur Florian Hach, der im Herbst nach längerem Auslandsstudium nach Frammersbach zurückgekehrt ist, besitzen die Spessarter einen starken Konterstürmer. „Wir müssen in unserem Angriffsspiel die richtige Balance finden und dürfen den Frammersbachern nicht zu viel Raum zum Kontern lassen“, gibt Karl als Taktik aus. Fehlen wird in jedem Fall Mathias Grünewald, der nach dieser Partie seine Rotsperre abgesessen hat. Weiterhin angeschlagen sind derweil Mario Christ und Johannes Grieb.
ASV Hollfeld - TSV Kleinrinderfeld
(Sonntag, 14 Uhr)
Ein Schreck ereilte die Kicker des TSV Kleinrinderfeld (4./31) beim Abschlusstraining vor dem Auswärtsspiel beim ASV Hollfeld (9./26): Torjäger Peter Endres, Schütze von 16 der insgesamt 43 Kleinrinderfelder Treffer, musste die Übungen vorzeitig beenden. Eine Zerrung plagt Endres. Der Einsatz am Sonntag ist höchst zweifelhaft. „Wir werden mit Sicherheit kein Risiko eingehen“, sagt TSV-Trainer Norbert Mahler. Und weil sich mit Luan Kadrija auch ein zweiter Angreifer derzeit mit einer hartnäckigen Muskelverletzung herumplagt, hat Mahler nun ein kleines Sturm-Problem. Lösen könnte dieses Edwin Aber, wenn er denn nach seiner jüngsten Verletzungspause (muskuläre Probleme) wieder im Vollbesitz seiner Kräfte ist. All das mag TSV-Coach Mahler aber ebenso wenig die Stimmung verhageln wie die ungewohnte Serie von zwei Partien ohne Sieg. Dass der TSV ohne jeden Druck nach Hollfeld fahren kann, findet Mahler beruhigend: „Beim 5:1 im Hinspiel waren wir enorm effektiv. Auch wenn das Ergebnis etwas anderes sagt, war Hollfeld ein unangenehmer Gegner und daheim ist der ASV noch stärker. Das wird ein schweres Stück Arbeit“, glaubt Mahler.
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