aktualisiert: 04.01.2009 22:12 Uhr
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HALLENFUSSBALL-STADTMEISTERSCHAFT
Turnier-Splitter
Die Beobachter waren sich einig. So voll war es bei der Würzburger Stadtmeisterschaft in der s.Oliver Arena schon seit Jahren nicht mehr bei den Halbfinalpartien und den Endspielen waren nicht nur sämtliche 1600 Sitzplätze auf den beiden Tribünenseiten besetzt. Auch auf den Stehplätzen dahinter und am Rand der Treppenaufgänge drängten sich die Fans. Alles in allem dürften es – so schätzte der Veranstalter – knapp über 3000 Besucher gewesen sein, die die Partien der 28. Stadtmeisterschaft verfolgten. Auch eine Folge des neuen Termins am Samstag und Sonntag? Nicht nur deshalb gab es viel Lob für den Veranstalter Post SV Sieboldshöhe und seine Helfer vom ETSV, dessen Fußballer seit dieser Saison im Freien im Trikot der Postler auflaufen.
Kontrollen:Das neue Sicherheitskonzept hat sich bewährt. Die Appelle der Verantwortlichen an alle Vereine scheinen ebenso gefruchtet zu haben, wie die Anwesenheit eines professionellen Sicherheitsdienstes, der jeden Ärger bereits im Keim erstickte. Ein offensichtlich Angetrunkener wurde der Halle verwiesen. Ansonsten gab es keinerlei Zwischenfälle.
Kurios:Vor dem zweiten Vorrundenspiel seines Würzburger FV kam der stellvertretende Sportleiter Bernd Dölling zur Turnierleitung und änderte den Spielberichtsbogen. Bayernliga-Stammkeeper Ralf Scherbaum zog sich für zwei Partien das WFV-Leibchen mit der Nummer fünf über. Und siehe da der Torwart betätigte sich tatsächlich als Stürmer und das auch noch äußerst erfolgreich. Zwei Treffer erzielte Scherbaum, davon einen mit einem spektakulären Seitfallzieher.
Kostbare Treffer:
317 Tore erzielten die Spieler an den beiden Turniertagen. Für jeden zehnten Treffer erhielten die Akteure eine Flasche Sekt. Macht insgesamt 31 Flaschen, die an den beiden Tagen unter das Fußball-Volk gebracht wurden. Eine Torschützen-Wertung wurde diesmal nicht geführt.
Faire Kicker:Handzahm gaben sich Würzburgs Fußballer. Keine einzige Rote Karte zogen die Schiedsrichter. In diesem Jahr waren am zweiten Tag durchweg Unparteiische aus dem Raum Schweinfurt im Einsatz, die kaum Probleme mit den Akteuren hatten. So taten sich die Verantwortlichen auch schwer einen Sieger der Fair-Play-Wertung zu finden. Die Wahl fiel schließlich auf den Gehörlosen SV, wegen dessen in jeder Hinsicht positiven Verhaltens.
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