publiziert: 06.02.2012 15:47 Uhr
aktualisiert: 06.02.2012 17:15 Uhr
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Schrift vergrößern Text    Schrift verkleinern Text Handball: Landesliga Männer
Waldbüttelbrunns souveräner Auftritt

Die DJK untermauert beim klaren Derby-Erfolg beim TSV Partenstein ihre Aufstiegsambitionen
  • Störenfried: Gegen die Waldbüttelbrunner Abwehr (rechts mit Daniel Boldt) tat sich der TSV Partenstein (links mit Tobias Schreier) schwer, Chancen zu erspielen.
    Foto: YVONNE VOGELTANZ
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HANDBALL

Landesliga Nord, Männer

TSV Mainburg – HG SGS/TV Amberg 19:24  
MTV Stadeln – TG Landshut 19:28  
TSV Partenstein – DJK Waldbüttelbrunn 21:29  
HSV Main-Tauber – HSG Lauf/Heroldsberg 28:28  
TV Münchberg – ASV Cham 37:25  
TV Etwashausen – TV Roßtal 26:34  
TV Helmbrechts – TS Selb 28:23  

1. (1.) TG Landshut 17 15 0 2 518 : 426 30 : 4  
2. (2.) DJK Waldbüttelbrunn 17 14 1 2 502 : 367 29 : 5  
3. (3.) TV Münchberg 17 12 0 5 566 : 485 24 : 10  
4. (4.) HSG Lauf/Heroldsberg 17 9 3 5 512 : 469 21 : 13  
5. (5.) TV Roßtal 17 10 1 6 493 : 472 21 : 13  
6. (6.) ASV Cham 17 7 4 6 484 : 477 18 : 16  
7. (7.) TSV Partenstein 17 8 1 8 468 : 475 17 : 17  
8. (9.) TV Helmbrechts 17 8 0 9 501 : 498 16 : 18  
9. (8.) HSV Main-Tauber 17 6 3 8 500 : 528 15 : 19  
10. (10.) TS Selb 17 7 0 10 451 : 461 14 : 20  
11. (11.) HG SGS/TV Amberg 17 5 1 11 454 : 509 11 : 23  
12. (12.) MTV Stadeln 17 4 1 12 436 : 532 9 : 25  
13. (13.) TV Etwashausen 17 3 1 13 472 : 587 7 : 27  
14. (14.) TSV Mainburg 17 3 0 14 388 : 459 6 : 28  

TSV Partenstein – DJK Waldbüttelbrunn 21:29 (7:14)

Am Ende machten es sich die Waldbüttelbrunner so richtig bequem in der fremden Halle. Rund um die Auswechselbank in der Sportstätte am Frammersbacher Heuberg hatten sich die Spieler niedergelassen, um entspannt das ein oder andere Siegesbierchen zu genießen. Doch die Stimmung wirkte nach dem Derbysieg gegen den TSV Partenstein eher freudig-entspannt als euphorisch.

Ein Blick auf das Endergebnis hätte vermuten lassen, dass es auf dem Spielfeld ebenso entspannt zugegangen wäre. 29:21 (13:7) für Waldbüttelbrunn – das klingt nach einer klaren Sache. „Ganz so einfach war's dann doch nicht, Partenstein hat schon dagegengehalten. Nicht unfair, aber hart. Wichtig war, dass wir in der ersten Hälfte hinten unheimlich stabil gestanden sind. So sind bei Partenstein kaum Emotionen aufgekommen, das war ein Vorteil für uns“, erklärte DJK-Kapitän Daniel Boldt.

    
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Der 30-jährige Linkshänder ist der letzte verbliebene Spieler aus dem Team, das 2002 unter dem heutigen Partensteiner Coach Manfred Wirth den Aufstieg in die Bayernliga schaffte. Nun soll die Rückkehr dorthin gelingen. Und die Chancen dafür werden zusehends besser. Die DJK gewann nach der Jahreswende drei schwere Auswärtsspiele, zuletzt das beim TSV Partenstein. Der Rückstand auf Spitzenreiter Landshut ist bis auf einen Punkt geschrumpft. Derzeit steht die DJK auf Relegationsplatz zwei. Zudem ist auch Joszef Szentgyörgyi wieder mit von der Partie. Zwar ist der ungarische Spielmacher noch nicht in der Form, die er vor seiner Knieoperation gehabt hatte, doch mit ihm sind die personellen Möglichkeiten der Waldbüttelbrunner wieder größer geworden.

Neue Führungsfigur

Als neue Führungsfigur kristallisiert sich indes Norbert Sutka heraus. Der siebenfache ungarische Nationalspieler organisierte gegen Partenstein Angriffs- und Abwehrspiel und machte, wenn es denn sein musste, auch noch selbst die Tore. Doch selbst als der 2,03-Meter-Hüne Mitte des zweiten Durchgangs mit der dritten Zeitstrafe vom Feld musste, beeindruckte dies sein Team nur wenig. Plötzlich sprangen andere Spieler wie Daniel Boldt, Thomas Keupp oder Kreisläufer Dominik Faustmann in die Bresche. Kurzum – das DJK-Team machte einen gefestigten und souveränen Eindruck.

„Wir lernen eben jeden Tag dazu. Die Jungs begreifen immer besser, was ich von ihnen will“, erkannte auch Waldbüttelbrunns Trainer Karoly Kovacs Fortschritte. Im Herbst hatte sein Team noch nach dem Ausfall Szentgyörgyis seine bislang einzigen beiden Saisonspiele verloren, doch mittlerweile ist die Mannschaft nicht mehr so abhängig von dem dynamischen Rechtshänder wie zu Saisonbeginn. Gute Perspektiven also, dass nach einer eher dezenten Feier nach dem Derbyerfolg gegen Partenstein am Saisonende doch noch die ganz große Aufstiegsfete steigt.

Die Statistik des Spiels

Partenstein – Waldbüttelbrunn 21:29 (7:14)

Partenstein: Andorka – Born (5), M. Diehl (3), Baudisch (1), Ferencsik, A. Wagenbach, Tarlosi (n. e.), Reiss, Hespelein (1), T. Schreier (3), Pürckhauer (2), Farkas (6/5). Waldbüttelbrunn: Varga (1. – 55.), Cudd (55. – 60.) – Boldt (6/1), Stumpf (3), Szentgyörgyi (2/1), P. Faustmann, Sutka (5/1), Th. Keupp (5), D. Faustmann (5), Kirchner (2), Meyer (1). Spielfilm 0:2 (6.), 2:2 (9.), 2:6 (17.), 4:7 (21.), 4:9 (23.), 5:12 (27.), 7:14 (30.), 8:16 (32.), 12:17 (40.), 13:20 (45.), 14:22 (48.), 16:22 (49.), 17:27 (54.), 20:27 (57.). Zeitstrafen: 4:8. Rot: Sutka (46., Waldbüttelbrunn, 3. Zeitstrafe). Siebenmeter: 5/5 – 5/3. Schiedsrichter: Arheidt/Liebsch (Hammelburg). Zuschauer: 300.

Von unserem Redaktionsmitglied ULI Sommerkorn
    
    

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Die neuesten Kommentare

redsport (29 Kommentare) am 06.02.2012 17:15

Danke für den Hinweis!

Wir haben den Text entsprechend geändert!
Beste Grüße Ihre Sportredaktion.
(0)
ku (1 Kommentare) am 06.02.2012 16:24

Kleine Anmerkung

Herr Boldt ist 30 Jahre alt.
(0)
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