aktualisiert: 03.04.2011 21:28 Uhr
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WASSERBALL: Bundesliga Männer, Play-offs
Wasserballer verlieren in Cannstatt
Entscheidende Play-off-Partie am Mittwoch in Würzburg
Wasserball (DUNK)
Bundesliga Männer, Play-off-Relegation, viertes Spiel SV Cannstatt – SV Würzburg 05 14:8 (2:1, 6:3, 4:1, 2:3)
Die Wasserballer des SV Würzburg 05 haben die Chance auf den dritten Sieg in der „Best-of-five“-Serie in der Relegation um einen Play-off-Platz um die deutsche Meisterschaft vergeben. Das Team von Trainer Jürgen Helmschrott unterlag klar mit 8:14 beim SV Cannstatt. Die Schwaben glichen so in der Serie zum 2:2 aus und erzwangen ein alles entscheidendes fünftes Spiel, das am nächsten Mittwochabend (20 Uhr) vor heimischer Kulisse im Wolfgang-Adami-Bad steigt.
Am Ende war der Frust hörbar. „So haben wir uns das natürlich nicht vorgestellt“, sagte Helmschrott nach der doch sehr deutlichen Niederlage, aus der Cannstatt möglicherweise für die entscheidende Mittwochs-Partie neue Hoffnung schöpfen könnte, den Favoriten doch noch auszuschalten.
Dabei hatte es gut begonnen für die Nullfünfer, die das Anschwimmen gewannen und durch ein Centertor von Julian Fleck nach 25 Sekunden in Führung gegangen waren. „So hatte ich mir das vorgestellt“, sagte Helmschrott, dessen Team dann aber unverständlicherweise gleich passiver und defensiver wurde. „Da fehlte der Druck“, monierte der Nullfünfer-Trainer und kritisierte: „Einige haben dann einen Gang rausgenommen, die Konter liefen schon früh nicht mehr.“ Zudem setzte Holger Quast gegen Ende des ersten Viertels einen Fünf-Meter-Strafwurf zum möglichen Ausgleich nur an den Pfosten.
SV 05 baut auf den Heimvorteil
Bis zur Halbzeit lagen die Gäste dann mit vier Toren zurück, vor dem letzten Spielabschnitt waren es gar sieben. „Da war alles wacklig, die Zuordnung hat in der Defensive nicht gestimmt.“ Bei Cannstatt trafen fast alle eingesetzten Spieler: Insgesamt 14 Mal klingelte es im Tor der Würzburger – eindeutig zu oft. „Wir haben zu viele Treffer kassiert. Das war letztlich entscheidend. Wir haben nur bei der 3:23-Klatsche bei Spandau Berlin mehr Gegentore bekommen“, ärgerte sich Helmschrott, der nun darauf hofft, dass sein Team bis zum Mittwoch wieder neue Kraft schöpft. „Wir müssen und wollen unseren Heimvorteil nutzen. Ich bin nach wie vor optimistisch, dass wir die Relegation als Sieger beenden.“
Tore für Würzburg: S. Försch 3, Fleck, Müller, Quast, Stier, Urkiaga je 1. Schiedsrichter: Maus (Heidelberg), Weber (Mönchengladbach). Zuschauer: 120.
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