aktualisiert: 20.01.2012 15:59 Uhr
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Leichtathletik:
Weltrekord-Versuch
Beim Marathon in Würzburg am 20. Mai
Im Rahmen des zwölften iWelt-Marathons Würzburg am 20. Mai soll ein Guinness-Weltrekord nach Deutschland geholt werden: John Caba und seine „Cabanauten“ – eine deutschlandweit lose organisierte Gruppe von Spaßläufern – wollen auf dem Zweirundenkurs durch die Mainfranken-Metropole die klassische Distanz von 42,195 Kilometern zurücklegen – aneinander gekettet! „Die meisten angeketteten Läufer, die einen Marathon absolvieren“ lautet der offizielle Titel des Rekords, der zurzeit bei 53 Personen steht. Die Regeln sehen vor, dass sich die Läufer über die gesamte Strecke nicht abketten dürfen und in exakter Startformation wieder ins Ziel kommen müssen. Wenn auch nur einer der Sportler aussteigen muss, ist der Weltrekordversuch gescheitert.
Die „Cabanauten“ suchen noch Mitläufer, die problemlos einen Marathon absolvieren können. Die angestrebte Zielzeit beträgt fünf bis fünfeinhalb Stunden. Um andere Teilnehmer nicht zu gefährden oder zu behindern, wird die Läuferkette ganz am Ende des Feldes starten. Das bedeutet auch, dass es sich für die Zuschauer auf jeden Fall lohnen sollte, bis zum Schluss an der Strecke auszuharren, wenn die lustige Läuferkette vorbeikommt.
Neben dem Spaß und dem Weltrekordziel wollen die Kettenläufer auch noch etwas für den guten Zweck tun und mindestens 15 000 Euro an Spendengeldern für die Arbeiterwohlfahrt Unterfranken zusammenbringen. Dazu können Firmen oder Einzelpersonen Läufer mieten und erhalten dafür eine Urkunde mit dem Foto ihres Sportlers.
Wer sich als Läufer oder als Sponsor am Kettenmarathon beteiligen will, findet im Internet weitere Informationen unter: www.kettenmarathon.de
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Die neuesten Kommentare
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urturm (83 Kommentare) am 22.01.2012 02:16
Wer will so einen Unsinn sehen???So einen Kümmelkäse beim Marathon zuzulassen tut mir weh!Wehe die trampeln mir als unüberholbares Hindernis vor den Füßen herum, ab km 30 bin ich nicht mehr zu Scherzen aufgelegt ^^ |
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lausanne (15 Kommentare) am 20.01.2012 16:58
Sonst noch was?Was das noch mit ernsthaftem Langstreckenlaufen zu tun hat, wissen die Götter.Von der einst stolzen Veranstaltung eines Michael Littmann ist ein Kasperltheater übrig geblieben. Kein Wunder, daß echte Läufer/-innen schon längst eine Alternative anderswo gesucht und gefunden haben. Es konnte ja nicht gut gehen, daß Leute die Verantwortung übernommen hatten, die Marathon als Spaßveranstaltung ansehen. und wo die Zielverpflegung einen höheren Stellenwert hat als der Kurs. |
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