publiziert: 02.02.2012 19:17 Uhr
aktualisiert: 02.02.2012 19:41 Uhr
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Schrift vergrößern Text    Schrift verkleinern Text Wasserball: Bundesliga Männer
Zwei offene Rechnungen

SV 05 gegen Potsdam

WASSERBALL (Dunk)

Bundesliga
SV Würzburg 05 – OSC Potsdam
(Samstag, 19 Uhr, Wolfgang Adami-Bad)

Am Samstag starten die Wasserballer des SV Würzburg in die zweite Hälfte der Bundesliga-Saison. Mit dem OSC aus Potsdam kommt gleich ein unangenehmer Gegners ins heimische Wolfgang-Adami-Bad, mit dem es gleich eine doppelte offene Rechnung zu begleichen gilt. Denn beide bisherigen Duellen in dieser Saison verloren die Nullfünfer: 3:4 in der Meisterschaft und 7:12 im Pokal. Vor heimischer Kulisse will die Mannschaft von Trainer Jürgen Helmschrott, der vor kurzem seinen Rücktritt zum Saisonende angekündigt hatte (wir berichteten ausführlich), im dritten Duell endlich den ersten Sieg und sich damit wichtige Punkte im Kampf um einen der sechs Play-off-Plätze sichern.

Schwierige Gesamtsituation

Die Situation der Nullfünfer ist allerdings schwierig: Mit Stefan Försch (Allergie) und Inaki Urkiaga (Kapselverletzung am Daumen) fehlten zuletzt zwei Akteure fast zwei Wochen im Training, an dem Fabian Packenius ohnehin nicht mehr teilnimmt, da er seine Berufsausbildung in Krefeld betreibt. Hinzu kommt die Personaldiskussion, die nach dem erklärten Rücktritt von Trainer Helmschrott zum Saisonende entbrannt ist. „Es ist für alle schwierig, sich unter den Umständen auf das sportliche zu konzentrieren“, räumt Helmschrott ein, der allerdings seine Entscheidung nicht als Handicap für die restliche Spielzeit sieht. „Es ist vielmehr die Gesamtsituation. Es wird viel diskutiert und gesprochen. Keiner weiß so richtig, wie es weitergeht und das hängt schon in den Köpfen.“

Von Seiten der Vereinsführung wird weiter betont, dass man sich mit der Suche nach einem geeigneten Nachfolger, der am besten über einen A-Schein verfügen soll, Zeit lassen will. An Spekulationen zu Namen wolle man sich nicht beteiligen. Eine vereinsinterne Lösung scheint aber eher unwahrscheinlich, da die beiden A-Schein-Inhaber Günter Wolf und Jaro Marton nach Informationen dieser Zeitung bereits abgewunken haben.

    
    

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