Rutgerus Johannes Martinus van Nistelrooij, bekannt als Ruud van Nistelrooy. Der 33-jährige holländische Stürmer sorgt seit seinem überraschenden Wechsel Ende Januar von Real Madrid zum Hamburger SV in der Bundesliga für Furore. Ob er nur auf der Ersatzbank sitzt oder auf dem Platz steht – beim mühsamen 1:0-Erfolg des HSV tat er Ersteres 63 Minuten, bevor er für Mladen Petric eingewechselt wurde –, van Nistelrooy steht immer im Mittelpunkt des Interesses. mehr ...
Wie wichtig ist ein Trainer? Wer die argentinische Auswahl sieht mit ihrem Coach, der mehr Nationalheiligtum und Maskottchen ist, der könnte zu der Antwort kommen: nicht sehr. Eine Mannschaft mit exquisit ausgebildeten und erfahrenen Akteuren lebt von sich heraus, ihr Zusammenspiel ist ein natürlicher Akt. mehr ...
Stellen Sie sich vor, Sie hätten einen Freund – einen richtig guten, mit dem sie schon so einiges durchgestanden hätten: einer, von dem Sie wissen, dass er tatsächlich Tag und Nacht für Sie da ist. Und nun stellen Sie sich vor, dass eben jener Freund auf die schiefe Bahn gerät. Immer wieder gibt es Ärger – mal hier, mal dort. Sie stellen ihn zur Rede. Es nutzt nichts. Irgendwann ist das Maß voll, die Freundschaft beendet. mehr ...
Über lange Jahre haben sich die sportlichen Wege des FC 05 Schweinfurt und des FC Augsburg immer wieder gekreuzt, letztmals 2004 in der Regionalliga. Mal war der eine besser, dann der andere, es gab ein paar Ausflüge in die zweite Liga, aber so richtig auf die Beine kam keiner der beiden Traditionsklubs. Heute krebst Schweinfurt in der Landesliga herum. Augsburg steht auf einem Aufstiegsplatz in der 2. Bundesliga und seit vorgestern Abend erstmals im Pokal-Halbfinale. mehr ...
Jedes Jahr am ersten Sonntag im Februar spielen die US-Amerikaner verrückt. Dann schlägt die Stunde des größten Einzelsport-Ereignisses der Welt: des Super Bowl, weltweit übertragen in 232 Länder. Das gesellschaftliche Leben in den Vereinigten Staaten kommt für ein paar Stunden nahezu völlig zum Erliegen. Rund 100 Millionen Menschen versammeln sich allein in den USA vor den Fernsehschirmen, das Finale der NFL im American Football beschert den Fernsehstationen stets die höchsten Einschaltquoten des Jahres, ein 30-sekündiger Werbespot während der Live-Übertragung kostet drei Millionen Dollar. mehr ...
Schöne neue Welt: ein Handy-Benutzer – und wer ist das nicht? – ist mittels GPS per Satellit aus dem Weltraum zentimetergenau zu orten. Wo immer wir uns gerade befinden, wir sind per iPhone, iPad oder i-was-weiß-ich-noch-alles erreichbar. Besitzer von Payback-Karten geben freiwillig ihr Kaufverhalten preis. Nutzer von sozialen Netzwerken im Internet stellen persönlichste Daten online. Nur das runde Leder will weiter partout nicht verraten, wo es sich gerade befindet, geschweige denn per eingebautem Chip Daten von sich preisgeben. mehr ...
Gott sei Dank, Michael Schumacher ist zurück in der Formel 1. Die ganze Szene, ach was, die komplette Automobil-Industrie samt angeschlossener Marketingbranche atmen auf. Nicht zu vergessen die Medien, allen voran Fernsehsender wie RTL mit seinen nachgeordneten Abspielstationen, schicken Stoßseufzer Richtung Himmel. mehr ...
Man stelle sich mal vor: Bei der Fußball-EM 2012 in Polen und der Ukraine wird der Bus der deutschen Nationalmannschaft von Terroristen beschossen. Co-Trainer Hansi Flick und Pressesprecher Harald Stenger kommen ums Leben, neun Menschen, darunter die Spieler Bastian Schweinsteiger und Philipp Lahm, werden verletzt. Auf Geheiß von Bundeskanzlerin Angela Merkel zieht der Deutsche Fußball-Bund sein Team von der EM ab, fliegt umgehend nach Hause. mehr ...
(dpa) Mit Empörung und völligem Unverständnis haben Togos Fußball-Nationalspieler auf die Verbannung von den nächsten beiden Afrika-Cup-Turnieren reagiert. „Wir sind Fußballer, auf die geschossen wurde, und nun dürfen wir keinen Fußball mehr spielen. Als wir nach Hause gefahren sind, um drei Tage zu trauern, haben sie gesagt, sie sind in Gedanken bei uns. Nun bestrafen sie uns“, kritisierte Stürmer Thomas Dossevi die Entscheidung der Afrikanischen Fußball-Föderation CAF. Die hatte am Samstag die mit einer Geldstrafe von 50 000 US-Dollar verbundene Suspendierung mit der „Einmischung“ der Regierung Togos begründet, die nach einem Anschlag auf den Mannschaftsbus ihres Nationalteams mit zwei Toten zwei Tage vor dem Eröffnungsspiel des Afrika-Cup-Turniers den Rückzug aus Angola angeordnet hatte. Das Turnier gewann übrigens am Sonntagabend Ghana durch einen x:x-Finalsieg über Ägypten. mehr ...
Das Finalwochenende in Wien wird Antwort auf die Frage geben: Wer wird das Gesicht der Handball-EM 2010? Klar ist jedenfalls, ein Deutscher wird es nicht werden. Derjenige, den man als dominierende Gestalt in Erinnerung behalten wird, kommt aus dem Kreis der Halbfinalisten Kroatien, Frankreich, Polen und Island. Höchstwahrscheinlich aus dem Team, das am Sonntagabend gegen 20 Uhr den Titel feiern wird. mehr ...
Ein kurioser Aspekt ergibt sich aus dem gestrigen Trainerwechsel in Hannover für den 1. FC Nürnberg: Der trat in dieser Bundesliga-Saison bemerkenswerterweise schon viermal gegen einen Klub an, der das jeweils erste Spiel unter einem neuen Trainer bestritt (Felix Magath/Schalke, Andreas Bergmann/Hannover, Frank Heinemann/Bochum und Friedhelm Funkel/Berlin) – was in drei Fällen von Nachteil war. Dieses Mal wird der FCN auf den neuen 96er- Übungsleiter Mirko Slomka nicht bei dessen erstem Spiel treffen, aber bei dessen erstem Heimspiel am übernächsten Samstag – was die Sache freilich nicht verbessert. mehr ...
















